MOSELKRIMIS

In dieser Rubrik von saarkrimi.de sollen Krimis von Nebenan also aus den Nachbarregionen des Saarlandes vorgestellt werden. Auf dieser Seite sind dies die Trier- und Moselkrimis. Historische Krimis sind unabhängig von der Region auf eigener Seite zusammengefasst.

Mara Blum (Info) / Charlotte Bonnerz (Info) / Carlos Caldera (Info) / Carola Clasen (Info) / Helga Glaesner (Info) / Ilse Goergen (Info) / Gabriele Kaiser (Info) / Hans-Joachim Kann (Info)/ Johanna Kirchen (Info) / Edwin Klein (Info) / Carsten Klemann (Info) / Friedrich Gerhard Klimmek (Info) / Angelika Koch (Info) / Eberhard Kunkel (Info) / Carl von Lieser (Info) / Mischa Martini (Info) / Dorothee Müller (Info) / Rosi Nieder (Info) / Karl-Josef Prüm (Info) / Albert Reinig (Info) / Gabriele Verdonk  (Info) / Jürgen Wichmann (Info)

MARA BLUM

KINDERJÄGER
Juni 2008, Addita Verlag, Tavern, 527 Seiten, ISBN 978-3-939481-08-9, 9,90 Euro

Aus der Beschreibung des Verlages:
"Als die Unternehmensberaterin Teresa Freudenberger in Trier einen unbekannten Neukunden besuchen will, findet sie dort eine grässlich zugerichtete Leiche vor.
Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um den Chef der Spedition, mit dem sie verabredet war.
Bald schon stoßen die ermittelnden Beamten auf Spuren, die auf einen kriminellen Ring hinweisen, der perverse Videos herstellt und vertreibt.Als sich andeutet, dass die an der Mosel gefundene Leiche eines kleinen Jungen mit dem Fall zusammenzuhängen scheint, kommt denBeamten ein schrecklicher Verdacht.

Unterdessen versinkt Teresa zuhause in Eltville unweigerlich immer mehr in dem undurchsichtigen Geflecht der Ermittlugen, bis sie schließlich selbst ihr Schicksal in die Hand nehmen will. Sie kehrt zurück an die Mosel. Und langsam beginnt sie zu ahnen, dass sie viel tiefer in dem Fall verwickelt ist, als sie es jemals für möglich gehalten hätte..." (Zitat)

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CHARLOTTE BONNERZ / JOHANNA KIRCHEN

DAS KREUZ DES ZITRONENKRÄMERS
2008, S.MO Verlag, Trier,  262 Seiten, ISBN 978-3-940760-06-7 Preis: 10,90 €

Aus der Beschreibung des Verlages:
Man schrieb das Jahr 1687, ein Mann wird erschlagen aufgefunden. Hoch über der Mosel, am Rande der alten römischen Handelsstraße entdeckt man seine Leiche. Es stellt sich heraus, dass der Mann Ambrosius Carove hieß. Ein italienischer Zitronenkrämer aus Lenno am Comer See. Der Mörder war vermutlich sein eigener Diener, niemand weiß das genau und niemand wird es je erfahren. Nun wiederholt sich die Geschichte. Ein weiterer Mord, derselbe Tatort: Das Zitronenkrämerkreuz am Moselhöhenweg oberhalb von Schleich. An einem Sonntagmorgen, fast 400 Jahre später findet der Jagdaufseher Hannes Harenberg während einer Nachsuche die Leiche eines Unbekannten. Der Tote liegt erschossen unmittelbar neben dem Kreuz. Warum es dort steht? Fast vergessen. Das Kreuz ist ein Mahnmal, ein Mahnmal für den gewaltsamen Tod des Ambrosius Carove, errichtet von dessen Nachfahren.

Der Kriminalroman "Das Kreuz des Zitronenkrämers" von Johanna Kirchen und Charlotte Bonerz greift die bekannten Schauplätze und historischen Begebenheiten auf und knüpft fiktive Fäden und Verbindungen in die heutige Gegenwart. Hannes Harenberg aus Bekond und seine Exfreundin Anne Seifert, wohnhaft im Haus Venedig in Trier geraten mehr oder weniger zufällig und unfreiwillig in einen trüben Sumpf aus Mord und Entführung. Nicht ahnend, wie weit sie in die Vergangenheit zurückgreifen müssen, um die Verbrechen aufzuklären und ihr eigenes Leben zu retten. Ausgerechnet am Zitronenkrämerkreuz findet Hannes die Leiche des Unbekannten. Von da an nehmen die Dinge ihren geheimnisvollen Lauf, bis Hannes und Anne ihr Schicksal selbst in die Hände nehmen.

Zwei Mordfälle, Entführung und Erpressung, uralte Dokumente und wertvolle römische Schmuckstücke, bekannte Schauplätze und wahre historische Begebenheiten. Eingefügte Kapitel, die den Leser teilhaben lassen an Ambrosius Caroves erster Reise vom Comer See nach Trier, an seinem Leben im Trier des 17. Jahrhunderts bis zu seinem gewaltsamen Tod am Moselhöhenweg. All dies sind die Zutaten für ein außergewöhnliches Leseerlebnis.Die Autorinnen lassen ihre Protagonisten in einer Welt zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart agieren und schaffen mit "Das Kreuz des Zitronenkrämers" eine Brücke zwischen Krimi und historischem Roman - ein spannendes Stück Geschichte. (Zitat von der Webseite des Verlages)

 

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CAROLA CLASEN

ATEMNOT
Oktober 1998, Emons Verlag, Köln, 164 Seiten, ISBN 978-3897051324

Zum Inhalt:
"In Trier verschwinden gleich mehrere Durchreisende, die nicht viel gemeinsam haben bis auf ihre athletische Figur, abends nach einem Kneipenbesuch spurlos. Nicht gerade die Sensation für Sonja Senger, die "Neue" in der Trierer Polizei, die, tief versunken in das Elend der mittleren Jahre, lustlos im Kielwasser ihres jungen und ehrgeizigen Kollegen Alex nach diesen und anderen verlorenen Seelen sucht. Da kommt ihr die Einladung zu einer Vernissage in das Atelier der schönen Bildhauerin Muriel ins idyllische Bitburger Gutland gerade recht." (Zitat)

Auch wenn dieses Buch das Etikett Eifelkrimi trägt, hat es dennoch nicht nur Bezüge zur Eifel sondern auch Trier spielt eine wichtige Rolle. Die weiteren Romane um Kommissarin Sonja Senger wie "Wildflug", „Novembernebel“, „Das Fenster zum Zoo“ und „Tot und begraben“ (erschienen bei KBV) sind demgegenüber "echte" Eifel-Krimis.

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HELGA GLAESNER

 den im 14.Jahrhundert in Trier und der Eifel angesiedelten Krimi Die Safranhändlerin finden Sie im Bereich Historische Krimis 

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ILSE GOERGEN:

GENAU SEIN KALIBER

2004, Bookspot Verlag, München, 201 Seiten, ISBN 3-937357-04-1

Der Roman von Ilse Goergen spielt in Trier und Konz, also dort wo die Saar in die Mosel mündet. Der Untertitel spricht daher auch von einem Krimi von Mosel und Saar. Einen besseren Einstieg für die "Krimis nebenan" kann es daher kaum geben.

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Julia Brenner ist Polizistin aus Leidenschaft, sie leitet in Trier das K 2, zuständig für Gewalt an Frauen und Kindern und Sexualverbrechen. In einer Kneipe in Triers Innenstadt hat sie eine fratale Begegnung: Der Mörder ihrer Schwester, der Julias Leben vor mehr als zwanzig Jahren dauerhaft geprägt hat, sitzt ihr plötzlich gegenüber. Als sie am nächsten Morgen in ihrer Dachgeschosswohnung wach wird, klingelt ihr Telefon...." (Zitat)

 Der Roman ist spannend und in einer flotten Sprache geschrieben. Die Handlungsfäden spinnen sich erst nach und nach zusammen, so dass man immer noch gerne ein weiteres Kapitel lesen möchte, um mehr über die weiteren Ereignisse und die Zusammenhänge zu erfahren. Es sollte Sie daher nicht wundern, wenn Sie "zu schnell" am Ende des Buches anlangen und gerne mehr von der Autorin lesen möchten. Mit etwas Glück gibt es im Herbst einen weiteren Roman und alle diejenigen, die bis dahin nicht warten möchten, seien auf die Anthologien von Kriminalgeschichten hingewiesen, in denen auch Ilse Goergen Stories beitrug: Die Axt im Haus (Bookspot Verlag, München, ISBN 3-9808109-9-2) und Frühling, Sommer, Herbst und Mord (Grenz Echo Verlag, ISBN 9-054331-550 ).

BLUT IM SCHUH
2005, Bookspot Verlag, München, 172 Seiten, ISBN 3-937357-11-4

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Julia Brenner ist Polizistin aus Leidenschaft, sie leitet in Trier das K 2, zuständig für Gewalt an Frauen und Kindern und Sexualverbrechen. Der Mörder ihrer Schwester, der Julias Leben vor mehr als zwanzig Jahren dauerhaft geprägt hat, liegt ermordet in ihrem (Anmerkung: falsch !;  richtig = seinem Hotel-) Schlafzimmer. Ist aus der Polizistin eine Mörderin geworden ?
In der Fortsetzung des Romans >>Genau sein Kaliber<< wird die Handlung noch viel rasanter und das gefährliche Spiel von Schuld, Sühne und Tod treibt einem neuen Höhepunkt zu." (Zitat)


Kennen Sie das Gefühl, dass etwas eigentlich vertraut, aber dann doch ganz anders ist ? Ein bereits "gelöster", ganz klarer Fall wird Stück für Stück, Seite für Seite mysteriöser. Im fernen Berlin nimmt eine Kettenreaktion zwischen einer um ihre heile Welt bangenden Ehefrau, ihrer missgünstigen Schwester und dem zwischen beiden stehenden Ehemann, der seine eigenen Spiele geschäftlich wie privat betreibt, ihren Anfang. Einen Zusammenhang mit den Geschehnissen an der Mosel mag man erahnen, wie sich dann jedoch die Puzzlesteine zu einem grossen Mosaik zusammenfügen, erfährt man jedoch erst nach einigen überraschenden Wendungen. Wie in einem Krimi üblich erleben nicht alle Personen das Ende der Geschichte. Kommissarin Julia Brenner scheint in eine ausweglose Situation geraten zu sein und wird selbst zur Verfolgten. Die Zutaten sind bekannt. In diesem Roman von Ilse Görgen entsteht jedoch eine neugierig machende und zum dranbleiben und durchlesen animierende Mischung. Wer spannende kurzweilige Unterhaltung sucht, wird hier nicht enttäuscht werden  Für alle, die den ersten Roman "Genau sein Kaliber"  schon gelesen haben, ist der Roman ohnehin ein Muss.

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GABRIELE KAISER (Pseudonym von Gabriele Korn-Steinmetz )
Homepage der Autorin

APOLLOFALTER - Der erste Fall für Franca Mazzari
2006, Gmeiner Verlag, Meßkirch, 275 Seiten, ISBN: 978-3899776874

Aus dem Inhalt:
"Kriminalkommissarin Franca Mazzari findet beim Walken in den Weinbergen zwischen Rhein und Mosel die Leiche der vierzehnjährigen Hannah. Ihr Schädel ist zertrümmert und alles deutet auf einen Unfalltod hin. Das Obduktionsergebnis spricht jedoch eine andere Sprache: Hannah wurdeermordet.

In den Mittelpunkt der Ermittlungen rückt Andreas Kilian. Erist seit einigen Wochen zu Gast auf dem Weingut von Hannahs Familie und hat eine Vorliebe für junge Mädchen ..." (Zitat)

Franca Mazzaris Kommissariat ist in Koblenz

 

ENGELSKRAUT
Februar 2011, Gmeiner Verlag, Meßkirch, Februar 2011, 274 Seiten, ISBN 978-3-8392-1117-5, 9,90 Euro

Aus der Beschreibung des Verlages:

"Tödliches Paradies:  Bundesgartenschau in Koblenz. Wie Leonardo da Vincis Vitruvmann liegt der Tote im Paradiesgarten – nackt, mit ausgestreckten Armen und Beinen, inmitten einer Kahlstelle, die von ätzenden Unkrautvernichtungsmitteln herrührt.

Seine Identität steht schnell fest: Jürgen Klaussner ist Mitte vierzig, Inhaber einer Koblenzer Apotheke und junger Familienvater.

Warum wurde er ausgerechnet auf dem BUGA-Gelände getötet? Oder war es am Ende ein inszenierter Selbstmord? Immer tiefer wird Kommissarin Franca Mazzari in einen Fall hineingezogen, der sie auch ganz persönlich betrifft …" (Zitat)

 

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HANS-JOACHIM KANN

DER DRITTE ARM VON RECHTS
1988, Edition trèves, Trier, 167 Seiten, ISBN 3 -88081-189-X  

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Eine deutsche Universitätsstadt römischen Ursprungs in den 80er Jahren. Mike Horridge, amerikanischer Jude, Germanistikstudent schwänzt die Un, um als Hilfsarbeiter auf einer Baustelle in der Innenstadt Geld zu verdienen. In der Mitte des riesigen Aushubs für eine Tiefgarage findet er plötzlich einen Schädel, den eine befreundete Medizinstudentin für mittelalterlich hält. Mike interessiert nun die Geschichte des Bauplatzes: Teil des römischen Forums, Friedhof des jüdischen Gettos bis 1418, Klostergarten, Viehmarkt. Freunde helfen ihm, anhand weiterer Funde den Toten zu identifizieren. Es muss ein gewisser Michel von Magdeburg gewesen sein, ein jüdischer Arzt, der festgenommen worden war und sich angeblich erhängt hatte. Nach den Quellen zu urteilen, profitierten 6 Personen von seinem Tod und werden somit zu Verdächtigen an einem möglichen Mord. Mikes weitere Recherchen lassen ihn auf die unterschiedlichsten Menschen treffen. So kann er den Fall rekonstruieren und den Täter ermitteln - 450 Jahre nachdem der Mord geschah. Ein Roman, der Realität und Fiktion, Historie und Gegenwart geschickt miteinander verknüpft." (Zitat)

Das vorliegende Cover ist die ältere Version.

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EDWIN KLEIN

(Homepage des Autorss)

 

DECKNAME BILOG

1990, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München , 300 Seiten, ISBN 3-426-02982-0

Aus dem Text der Buchrückseite:

"Überfall auf eine Sparkassenfiliale nahe der luxemburgischen Grenze. Die Täter können entkommen und verschanzen sich in einem Kindergarten, wo sie 23 Kinder und zwei Kindergärtnerinnen als Geiseln nehmen. unter den Kindern befindet sich auch die jüngste Tochter des Ehepaares Fabian, die bei der Freilassung schwer verletzt wird.
 Ihr Vater, Martin Fabian, interessiert sich aus verständlichen Gründen für die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall. Doch während die Polizei ihm zunächst sehr entgegenkommt, ändert sich dieses plötzlich unerklärlicherweise. Kurz darauf weiß Fabian, warum. Seine Vergangenheit hat ihn eingeholt, und die trägt den Namen Bilog."
(Zitat)I

 

TÖDLICHE VERSICHERUNG

2005, Verlag Weyand, Trier, 300 Seiten, ISBN 3-935 281-39-0
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Gerrit ist verzweifelt. Seine Frau Helen wurde von der Strasse abgedrängt und verunglückte tödlich. Als er von der Polizei verdächtigt wird, beginnt Gerrit selbst zu ermitteln. Dabei stösst er auf eine Luxemburger Bank und eine Versicherung. In ihm steigt ein böser Verdacht auf.

 

 

 

 

 

 

GRAUES ERBE

2006, Verlag Michael Weyand, Trier, 318 Seiten, ISBN 3-935281-45-5

Seit wenigen Wochen findet sich der neue Roman des Saarburger Autors EDWIN KLEIN (Info) "Graues Erbe" auf den Büchertischen der Buchhandlungen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Bodo Ontara, der als Betreiber zweier exklusiver Einrichtungshäuser in Trier und Koblenz ein finanziell sorgenfreies Leben führt. Herausgerissen wird er aus dieser Situation durch den Tod seines Vaters, der als Hirnforscher zu den führenden Wissenschaftlern auf diesem Gebiet gehörte und selbst ein eigenes, privates Institut leitete. Doch das Erbe des Bodo Ontara interessiert nicht nur ihn, sondern findet auch jenseits des Atlantiks in den USA Interessenten. Interessenten, die auch nicht vor Erpressung und Mord zurückschrecken.

Edwin Klein  verbindet seine spannende Handlung mit der spekulativen Frage welche Chancen und Risiken schon bald durch die Hirnforschung entstehen könnten. Ist der Mensch eine Art biologischer Computer, den man durch Datentransfers (im wahrsten Sinne) manipulieren kann ? Mit die stärksten Momente hat das Buch in der Schilderung der Folgen derartiger Eingriffe. Der Handlungsfaden mit skruppellosen Wissenschaftlern und ihren Helfershelfern,mit Entführung und Befreiung, mit Hackern usw. lehnt sich zwar erkennbar an bekannten Stereotypen an, dies tut aber dem Lesevergnügen und der Spannung keinen Abbruch. Die Ermittlungsarbeit führt hierbei unter anderem in den Hunsrück, nach Trier, Luxemburg und sogar bis ins saarländische Illingen. Alles in allem ein empfehlendswertes Buch für ein kurzweiliges Lesevergnügen um das ebenso interessante, wie ernste Thema Hirnforschung. Leider wird das Cover -da aus meiner Sicht etwas langweilig- dem Inhalt nicht ganz gerecht.

 

Weitere Moselbezüge finden sich nach Aussage von JOSEF ZIERDEN auch in den Romanen "Familienzauber" (1991) sowie "Kampf der Götzen" (1997).  

 

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CARSTEN KLEMANN

MOSELBLUT
Ein Wein-Krimi
2007, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 318 Seiten, ISBN-13: 978-3499245428, 8,90 Euro

Zum Inhalt:
"Christine Sowell, Weinliebhaberin und -kennerin, hat ihr Hobby zum Beruf gemacht: Sie betreut das Ressort Food & Travel der Frauenzeitschrift Convention, in dem sie Weine und Delikatessenverschiedener Regionen vorstellt.

Als sie nach dem mysteriösen Mord an einem guten Freundes zwecks Recherche an die Mosel fährt, beeindruckt sie mitihrem Fachverstand bald den bekannten Weinbauer Graf Meckling.

Doch Genuss und Idylle finden ein jähes Ende, als ein weiteres Verbrechen geschieht ..." (Zitat)

 

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FRIEDRICH GERHARD KLIMMEK

(Homepage des Autors)

 

TOD MIT MOSELBLICK
 2006, KBV Verlags- und Mediengesellschaft mbh, Hillesheim, 187 Seiten, ISBN: 393700175-1

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Kurt Gregorius ist vorzeitig aus dem Polizeidienst ausgeschieden und betätigt sich mit wechselndem Erfolg als Privatdetektiv. Er versteht sein Handwerk, doch wenn es um den eigenen Vorteil geht, besitzt seine Loyalität die Dehnbarkeit eines Wahlversprechens. Und er ist Realist genug, um über Leichen zu gehen, wenn es sein muss.Dass es auch diesmal wieder sein muss, wird ihm erst relativ spät klar.
Sein Auftraggeber, ein schwerreicher Baulöwe aus Bernkastel, betraut ihn mit einem Fall, der zunächst gar keiner ist. Obwohl alles auf einen kindischen Scherz hindeutet, wittert sein Klient eine ernste Bedrohung von Familie und Firma. Und Gregorius wittert das große, leicht verdiente Geld. Wie verdammt schwer es aber wird, daran zu kommen, zeigt sich, als er über den ersten Toten stolpert.
Am Ende muss Gregorius alle Register ziehen, um wenigstens das zu retten, was ihm am wichtigsten ist - sein Honorar."
(Zitat)

Dies ist F.G. KLIMMEKs dritter Fall für seinen Anti-Helden Kurt Gregorius (1.Fall "Wie die Fliegen" ; 2. Fall "Schnee von gestern", beide bei KBV erschienen). Daneben hat er im KBV Verlag auch historische (Kriminal-) Romane veröffentlicht.

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ANGELIKA KOCH:

 

DAS WASSER

1998, KBV Klein und Blechinger Verlag, Elsdorf (heute Hillesheim), 253 Seiten, ISBN: 3-89711-017-2

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Die Riesenchance für Ulrike Marx: Flotte Werbetexte über Mosel und Eifel soll sie schreiben, um Touristenmassen anzulocken. Sie erwartetweinselige Gesänge und idyllische Maare. Doch nur zu bald erfährt sie, dass im Wein nicht immer Wahrheit liegt. Auch das Eifelwasser ist nicht so unschuldig wie es scheint.
Der Seelenfrieden der Heldin, die keine sein will, gerät arg durcheinander. Durch Tote, auf die sie bei ihrer angeblich harmlosen Arbeit stösst: ein Chemiker, der vom steilsten Weinberg Europas  fällt, ein Geologe, der in den bräunlichen Fluten des Weihnachthochwassers treibt, und eine Beamtin, die man erdrosselt im Innenhof der Manderscheider Oberburg findet. Völlig überraschend kommtin diese Gewalt eine zärtlich-kratzbürstige Liebesgeschichte, mit der Ulrike Marx nie im Leben gerechnet hätte."

In ihrem dritten Roman um Ulrike Marx - nach "Der Retter" und "Jemand wie Ginsterblum" (siehe Bild) - pendelt die Heldin zwischen der Mosel, (ihren Winzern, Weinkellern und -bergen ) sowie der Eifel hin und her um den Fall zu lösen. Die Reihe zählt ansonsten eindeutig zu den "Eifelkrimis".

 

 

 

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M ISCHA MARTINI:

(Homepage des Autors)

 

AKTE MOSEL
1999, Verlag Weyand, Trier,  288 Seiten, ISBN 3-924 631-90-5
 

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Kommissar Walde sieht alarmierende Anzeichen dafür, daß ein Psychopath,der vor Jahren die kleine Nicole tötete, wieder aktiv wird.

Besteht eine Verbindung zu dem Fall, der längst unter "Akte Mosel" abgelegt ist? Oder jagt er ein Phantom? Was hat es mit den römischen Goldmünzen auf sich, die sein Freund Jo im Abraum entdeckt?

ImTrierer Stadtbiotop mit Typen, Verwicklungen und dem alltäglichen bis skurrilen Beziehungsgeflecht ist noch Platz für Humor und eine Portion Sarkasmus." (Zitat)

 

 

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SOKO MOSEL
2000, Verlag Weyand, Trier, 220 Seiten, ISBN 3-924 631-99-9

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Nach dem Erfolg des Debüt-Krimis "Akte Mosel" hat Kommissar Walde wieder einen kniffligen Fall zu lösen.

Mysteriöse Drohungen, hochgradig vergiftete Zigaretten, ein Wachmann verschwindet - ein Zigarettenkonzern wird im großen Stil erpresst.

Geht es um Geld oder steckt Rache dahinter?" (Zitat)

 

 

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ENDSTATION MOSEL
2001, Verlag Weyand, Trier, 240 Seiten, ISBN 3-935 281-02-1

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Ein Frachtschiff rammt den Pfeiler einer Moselbrücke bei Mehring und sinkt.

Kommissar Walde macht im Rumpf des Wracks eine grausige Entdeckung - fünf illegale Einwanderer waren in einen Container eingesperrt.

Die Spur führt zu einer Klink in die Eifel." (Zitat)

 

 

 

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TATORT MOSEL

2002, Verlag Weyand, Trier, 275 Seiten, ISBN 3-935 281-08-0

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Ein Promi aus der Trierer Geschäftswelt liegt ermordet auf einer Moselinsel.

Nach und nach geraten immer mehr lokale Polit- und Geschäftsgrößen in Verdacht.

Walde und Gabi stochern in einem Sumpf aus Korruption und Vetternwirtschaft." (Zitat)

 

 

 

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INKASSO MOSEL

2003, Verlag Weyand, Trier, 256 Seiten, ISBN 3-935 281-21-8

 

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Eigentlich hat Kommissar Walde Urlaub.

Doch der Mord an einer Studentinmacht ihm einen Strich durch seine persönlichen Planungen.

Sie war dieFreundin eines windigen Immobilienhais und die Tochter eines angesehenen Trierer Richters, der bald darauf in einen Justizskandal verwickelt wird. " (Zitat)

 

 

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MARATHON MOSEL

2004,  Verlag Weyand, Trier, 256 Seiten, ISBN 3-935 281-31-5

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Mischa Martini bleibt der Linie treu, seine Moselkrimis an aktuellenThemen auszurichten.

So steht bei "Marathon Mosel" ein geplanterTerror-Anschlag im Umfeld des Trierer Altstadtfest-Stadtlaufs auf der Agenda von Kommissar Waldemar Bock. "Walde" muss buchstäblich einenMarathon absolvieren, um das Schlimmste zu verhindern.

Derunkonventionelle Kriminalbeamte und seine schrullige Mannschaft, die man inzwischen richtig lieb gewonnen hat, dringen dabei tief in die Trierer Unterwelt ein - wobei sich der Begriff nicht auf das kriminelle Milieu bezieht, sondern auf die Schächte und Gänge, die sich unter dem Pflaster der Stadt verbergen. Die Geschichte ist gewohnt spannend erzählt und bietet wieder reichlich Anspielungen auf reale Personen und Gegebenheiten in Trier -wobei auch Luxemburg diesmal eine nicht unerhebliche Rolle spielt." (Zitat)

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CODEX MOSEL

2005, Verlag Weyand, Trier, 248 Seiten, ISBN 3 935 281-44-7

 

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Exponate von unschätzbarem Wert werden aus der Domschatzkammer geraubt.

 

Überraschend mischen sich Salvatore Montalbano, Kay Scarpetta, Siggi Baumeister, Kurt Wallander, Guido Brunetti und Hanne Wilhelmsen in die Ermittlungen ein." (Zitat)

 

 

 

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FLUCHTPUNKT MOSEL
November 2006, Verlag Michael Weyand, Trier , 256 Seiten, ISBN (10) 3-935 281-49-8

Aus dem Klappentext:
"Ein Toter in der winterstarren Eifel: ermordet, Identität unbekannt. Die Spuren führen in das Milieu der Raubgräber. Der Roman lotet die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion aus. Kommissar Walde macht die lebensnahe Bekanntschaft von Quintus, einem Hunde-Dickkopf."  

Woran denke ich, wenn ich auf die Stadt Trier angesprochen werde.? An den bekannten Weihnachtsmarkt, den Dom, die Porta Nigra ? Auch - aber zunächst habe ich im Hinterkopf sagenhafte Goldmünzen aus römischer Zeit, uralte Codice, kilometerlange verzweigte Tunnelsysteme unter der Stadt und drumherum eine ganze Reihe skurriler, teilweise lichtscheuer Gestalten, die sich als Hobbyarchäologen oder schlicht als Raubgräber mit ihren Metalldetektoren auf jeder Baustelle oder Halde herumtreiben. Schuld an diesen Assoziationen ist Mischa Martini mit seinen Romanen um den Trierer Kommissar Walde(mar) Bock, der im Rahmen der mittlerweile auf acht Krimis angewachsenen Mosel-Krimireihe schon so manches Abenteuer in diesem Umfeld bestehen musste. So fühlte ich mich denn auch im neuesten Roman "Fluchtpunkt Mosel" gleich heimisch. In der winterkalten Eifel, kurz vor Fasching,  wird die Leiche eines Mannes entdeckt, der zur Szene der Amateurarchäologen zählt. Wovor hatte dieser Mann derart Angst, dass er mit allen erdenklichen Massnahmen eine neue Identität anzunehmen suchte ? Und was wurde ihm letztlich zum Verhängnis ? Die Spuren deuten wieder in Richtung eines bekannten römischen Goldfundes und es zeigt sich, dass dieses Kapitel der neueren Trierer Geschichte noch einige unbekannte Details verbirgt.
So entwickelt sich eine Recherche bei der Kommissar Walde auf gewohnt ungewöhnlichen Pfaden sein Ziel ansteuert. Hierbei scheint er mehr um Quintus,  den Hund des Toten, besorgt, dessen Betreuung er übernommen hat, als um die eigentlichen Ermittlungen. Spielraum genug also für Waldes Ermittlerteam um den tolpatschig genialen Grabbe und die burchikose, bleifussfahrende Gabi.
Mit feinem, hintersinnigen Humor und einem Gespür für irrwitzige Situationen breitet Mischa Martini seine Geschichte um das im Faschingstaumel befindliche Trier und eine Mordkommission eigener Art aus. Hierbei versteht er es, den Leser in den Bann der mysteriösen und trotzdem glaubhaften Ereignisse zu ziehen. Dies macht den Krimi sehr kurzweilig und spannend. Daher trifft es mich am Ende, wie auch jetzt wieder, immer hart, wenn ich darauf warten muss, dass der nächste Krimi von Mischa Martini wahrscheinlich erst wieder in Jahresfrist erscheinen dürfte.  Tja und wenn ich dann zwischendurch an Trier denke .... aber Sie wissen ja jetzt Bescheid.... !  

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TANGO MOSEL
Oktober 2007, Verlag Michael Weyand, Trier,  256 Seiten,  ISBN 978-3-935 281-56-0; 8,90 Euro 

Zum Inhalt
"Ein nächtlicher Unfall auf einer Großbaustelle in der City gibt Walde Rätsel auf. Besteht ein Zusammenhang mit der Leiche, die später an der Römer brücke entdeckt wird ?

Die Spuren führen zu einem ehemaligen Minensuchboot und zu einem Tangoclub. Hinter einer Fassade aus Wohlanständigkeit verbirgt sich ein Netzwerk aus Korruption und Amtsmissbrauch.

Zu allem Übel scheint sich Waldes sonst so spröde Kollegin Gabi verliebt zu haben - ausgerechnet in einen Tatverdächtigen."

 

Meine Meinung:
In bester Lage von Trier, dort wo einst eine Weinkellerei und einige andere Gebäude standen, befindet sich eine große Baugrube für ein modernes Einkaufszentrum. Nur noch eine einzige Häuserruine muss beseitigt werden. Hier kommt es mitten in der Nacht zu einem tödlichen Unfall. Doch eine Leiche findet sich nicht in der Baugrube sondern auf einem Brückenpfeiler in der Mosel. Wer und vor allem warum transportiert in der Nacht einen Toten quer durch Trier. Waldemar Bock, der sympathische Ermittler von der Mosel steht vor einem Rätsel. Doch nicht nur in der Verbrechensszene geschehen unerwartete Dinge. Bocks Ehefrau steht vor einer wichtigen Entscheidung und Gabi, die resolute Mitarbeiterin des Kommissars mit der schwersten Handtasche der moselanischen Damenwelt (da sich in dieser "Hand"tasche auch zur Not Stablampen und sonstige nützliche Handwerksdinge befinden) verliebt sich kurzerhand in einen fanatischen Tango-Tänzer, der zum Kreis der Verdächtigen zählt. Es ist nicht gerade leicht für den Kommissar in dieser Situation die Zügel in der Hand zu halten, zumal auch der Polizeipräsident, mehr Bedeutung den wirtschaftlichen Interessen der Baufirma, als den Ermittlungsnotwendigkeiten entgegen bringt. Hier ist sehr viel Improvisationskunst und Standhaftigkeit gefordert.
Es macht Spass zu lesen, wie sich im nunmehr neunten Moselkrimi, Kommissar Bock durch alle großen und kleinen Widrigkeiten in seiner unnachahmlichen Art durchlaviert und hartnäckig auf sein Ziel zuhält. Der mögliche Täterkreis ist zwar überschaubar, dennoch wird die Ermittlungsarbeit nie langweilig, finden sich doch die bereits aus den Vorgängerromanen geliebten Nebencharaktere, z.B. der ebenso intelligente wie ansonsten unbelastbare Grabbe, dem mehr als einmal übel wird, auch in diesem Krimi wieder. Da gibt es viel zu schmunzeln und der Showdown auf einem auf dem Moselhochwasser dahintreibenden ehemaligen Minensuchboot, gehört zu den spannendsten Kapiteln, die ich in letzter Zeit lesen konnte. Mischa Martinis Moselkrimis sind auch in der neunten Variante eine sehr unterhaltsame Mischung aus Spannung und listigem Humor. Auf diesem Niveau bleibe ich der Serie auch für die nächsten Ausgaben mit Sicherheit treu.

 

FINALE MOSEL
2009, Verlag Michael Weyand, Trier, Oktober 2009, 242 Seiten, ISBN: 978-3-935281-64-5, 8,90 Euro

Zum Inhalt:
"Kurz nach seinem gefeierten Auftritt bei den Antikenfestspielen wird ein weltberühmter Bariton tot in den Gängen des Amphitheaters aufgefunden.

Kommissar Waldemar Bock stößt auf ein dichtes Netz aus Intrigen und Eitelkeiten und gerät selbst in Gefahr" (Zitat)

 

Mit diesem Titel liegt nun mittlerweile der 10.Krimi um den sympathischen Kommissar Waldemar Bock aus Trier und sein sehr spezielles Ermittlerteam vor. Wer bereits einen Blick in die erste Krimis geworfen hat, weiss um die Gründe des Erfolges der Serie. Neben einer ausgezeichneten Kenntnis der lokalen Verhältnisse sind die spannende Handlung als auch der trockene Humor Garanten bester Krimi-Unterhaltung....

 

EXIT MOSEL
Oktober  2010, Verlag Weyand, Trier, 225 Seiten, ISBN 978-3-935 281-80-5, VK 8,90 Euro

Gute Neuigkeiten aus Trier: Mischa Martini lässt Kommissar Walde(mar) Bock und sein skurriles Team wieder ermitteln. Hier schon einmal das Cover:

Aus dem Klappentext des Verlages:

"Mord an einem sogenannten Gutmenschen.

Die Brutalität der Tat, das Opfer wurde lebendig in seinem Auto verbrannt, und die eiskalte Gerissenheit des
Mörders erschüttern Kommissar Walde und seine Kollegen.

Und vor allem scheint es kein Motiv für das grausame Verbrechen an einem ganz normalen
Menschen zu geben, der sich uneigennützig für hilfsbedürftige Mitmenschen
engagierte. "
Zitat

 

CULPA MOSEL
Oktober 2011, Verlag Michael Weyand, Trier, 240 Seiten, ISBN 978-3-935 281-87-4, 8,90 Euro

12. Band der Mosel-Krimi Reihe:

Aus der Beschreibung des Verlages:

"Zwei Mordopfer wurden vor ihrem Tod auf grausamste Weise gequält.

Der Täter hinterließ rätselhafte Signaturen.

Besteht ein Zusammenhang zu einem Mord im luxemburgischen Grevenmacher?

Immer mehr Indizien deuten auf einen Serienmörder hin, der Walde gefährlich nahe kommt." (Zitat)

 

 

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DOROTHEE MÜLLER

Den kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg in der Nähe von Koblenz in einem kleinen Dorf an der Mosel angesiedelten Roman KATHARINAS ERBE finden Sie unter Historische Romane.

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CARSTEN NESS

TOD IM MOSELTAL
 
November 2011, Emons Verlag, Köln, 352 Seiten, ISBN 978-3-89705-881-1, 10,90 €

Aus der Beschreibung des Verlages:

"Eine Liebesnacht mit seiner ehemaligen Schulfreundin hatte Thomas Steyn geplant. Die unbekannte Tote, die am nächsten Tag in seinem Gästezimmer liegt, dagegen nicht. Als alle Indizien gegen ihn sprechen und die Medien ihn sensationslüstern demontieren, schließt seine Frau Marie ein Bündnis mit Kommissar Buhle von der Trierer Kriminalpolizei. Doch haben sie eine Chance gegen die Schatten aus der Vergangenheit? Der Schlüssel zum Rätsel findet sich erst im benachbarten Luxemburg.

»Tod im Moseltal« ist der Gewinnertitel des Krimiwettbewerbs, den der Emons Verlag zusammen mit dem Trierischer Volksfreund durchführte." (Zitat)

 

 

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ROSI NIEDER

DEM STALKER AUF DER SPUR
Das Eifel Mosel Duo in Aktion
2007, Rhein-Mosel-Verlag, Biesel, 222 Seiten, ISBN:   978-3-89801-034-4

Aus dem Inhalt:
"Seit sich die alleinerziehende Martina von ihrem Freund getrennt hat, wirdsie von ihm massiv belästigt.

Als das Stalking für die junge Mutter und ihr Kind zu einer Bedrohung wird, macht sich auch Martinas Vater, der Moselaner Franz, Sorgen.

Durch Zufall trifft er auf Lena, eine taffe ältere Dame aus der Eifel, die ihm dabei hilft, den Stalker im Auge zu behalten. Trotzdem ist Martina eines Tages verschwunden." (Zitat)

 

 

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CARLOS CALDERA, CARL VON  LIESER (Pseudonyme von KARL-JOSEF-PRÜM)

Einen kurzen Lebenslauf des Autors finden Sie auf den Seiten von Triastour.

PORTA PANICA - ein tierischer Moselkrimi

(unter dem Pseudonym: Carlos Caldera)
1996, S-T-Verlag, Trier, 168 Seiten, ISBN nicht im Buch angegeben 

 

aus dem Text der Buchrückseite: (unter der Karrikatur eines Tyrannosaurus rex mit gefletschten Zähnen und menschlichem Angesicht)
 "Das, Kind, war einmal Hans Damp in allen Gassen - bevor er sich für die edleren Ziele der Mitmenschlichkeit opferte. Ihm verdanken wir unsere ganze Freiheit. Ihm allein !" (Zitat)

Die Tiere reissen in Opportunika - der Stadt am Fluss die Macht an sich, die Menschen sind überumpelt, entsetzt und schliesslich wendet sich alles wieder mit Hilfe des Bischofs Hiob Schalck zum "Guten".

Die Satire / Tierfabel erschliesst sich dem Aussenstehenden d.h. Nicht-Trierer ohne einschlägiges Hintergrundwissen - wie man sich denken kann - nicht in allen Teilen....

 

 

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SCHWARZER SEPTEMBER - der zweite Moselkrimi

(unter dem Pseudonym: Carlos Caldera)

1998, S/T Verlag, Trier, 152 Seiten, ISBN nicht im Buch angegeben

 Aus dem Text der Buchrückseite:
"Mensch, Fassen, Sie Hornochse ! Wissen Sie überhaupt, was Sie da angerichtet haben ? Blamiert bis auf die Knochen haben Sie uns ! Das ganze Dezernat, das komplette Präsidium:eine einzige Lachnummer ! Ist Ihnen das eigentlich klar ? " Polizeipräsident Detlev Wuchtke war außer sich." (Zitat)

 Der Autor schreibt auf Seite 4:
"Dieser Krimi beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich vor einigen Jahren in Trier zutrug. Als am 15. Oktober 1993 der angolanische Staatsbürger Daniel Massivi Lopes im Trier Gefängnis tot aufgefunden wurde, machte der Fall bundesweit Schlagzeilen. Doch die beteiligten Behörden wuschen ihre Hände in Unschuld und verwiesen auf die amtlicherseits beglaubigte Todesursache: Selbstmord.
Die in diesem Krimi dargestellten Handlungen und Verwicklungen sind frei erfunden, Parallelen zu den Ereignissen von 1993 sind rein zufällig unvermeidbar."
(Zitat)

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 VORSICHT ROTLICHT

(unter dem Pseudonym: Carl von Lieser)

1999, Rhein-Mosel Verlag, Biesel, 558 Seiten, ISBN: 3898011011

Aus dem Text der Buchrückseite:
">>Mein Gott, das ist ja wie ein echter Krimi<<, sagte Naomi, und fast schien es so, als fände sie so langsam Geschmack an der Geschichte. >> Aber eins versteh ich nicht<<, wandte ich ein. >>Wenn sie jetzt in Sicherheit ist, hätte sie doch ihre Aussage wie geplant machen können.<< >>Das stimmt schon. Andererseits wäre sie jetzt tot, wenn gestern nachmittag alles planmäßig gelaufen wäre.<<" (Zitat)

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SEKTEN, SEKT UND SELTERS

(unter dem Pseudonym: Carl von Lieser)

1999, S/T Verlag, Trier,176 Seiten, ISBN 3-9806894-0-9

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Alarmstufe Eins für die Trierer Polizei: Am westlichen Moselufer werden zwei Leichen gefunden. Ein Toter stellt sich als Obdachloser heraus, der andere ist der Sohn eines bekannten Weinkellerbesitzers.
Mord oder Totschlag - Selbstmord oder Unfall?
Die Polizei steht vor einem Rätsel. Dann taucht ein weiterer Penner auf, ein ehemaliger Weinkommissionär von der Mittelmosel, der vor Jahren in einen dicken Skandal verwickelt war...."
(Zitat) 

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DIE AFFÄRE D.

(unter dem Pseudonym: Carl von Lieser)

2000; S/T Verlag, Trier, 150 Seiten, ISBN 3980689417
 Aus dem Text der Buchrückseite:
">>Jetzt bin ich der Dumme. Ich muss büßen für das Versagen anderer. Bin ich denn ein schlechter Mensch ? Ein Mörder gar ? Mitnichten. Ich habe in meinem Leben niemandem ein Leid angetan. Auch wenn mein Job es verlangt, über Leichen zu gehen. Und wenn schon, wem, wenn nicht mir, müssen mildernde Umstände zugute gehalten werden ? Bin ich nicht weitaus mehr Opfer als Täter ? Bin nicht ich es , der betrogen wurde, bestohlen, erprsst, missbraucht ? Zählen diese Verbrechen denn nicht ? Gibt es denn keine Gerechtigkeit mehr auf Erden ? ...<< Doktor Dietrich versteht die Welt nicht mehr.
Trier, Moselufer. Ein Hobbyangler fängt einen Hecht mit Goldkettchen aus dem Fluss. Was zunächst wie genialer Glücksgriff erscheint, entlarvt sich bald zur Schlüsselszene einer brutalen Bluttat. Es wird zur bitteren Gewissheit: ein Frauenmörder geht um in der antiken Bischofsstadt..." (Zitat)

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Alptraum Eifel,
(unter dem Pseudonym: Carl von Lieser)
2006, S/T Verlag Trier 162 Seiten, ISBN: 3-9806894-2-5, 7,90 Euro 
Die Zeichen stehen für Matz Mendgen nicht nur Privat auf Sturm. Erst vor wenigen Monaten von seiner langjährigen Lebensgefährtin Naomi Beilstein verlassen, wird für ihn der Schulalltag und der angepasste, unkritische Unterrichtsstoff den er zu vermitteln hat, immer mehr  zu einer Last. Doch es kommt schlimmer. In der nahegelegenen Eifel, in dem kleinen Städtchen Beichter, wird in einer Pizzeria eine Bombe gezündet. Der Anschlag trifft ausschliesslich amerikanische Soldaten, die hier ein Abschiedsfest am Ende ihrer Stationierungszeit feiern. 19 Tote und 3 Schwerverletzte sind die Bilanz des Anschlags. Ein Bekennerschreiben ist kurz und rätselhaft: "Führ El Pochote". In dieser angespannten Situation, die die Augen der Welt auf Deutschland richten, reagieren die Behörden nervös und ohne Rücksicht. Matz Mendgen, der zunächst mehr mit sich als der Welt beschäftigt ist, gerät in einen Sog von Ereignissen, dem auch er sich zunehmend nicht entziehen kann.
Die Romane von Carl von Lieser haben immer einen Zeitbezug und scheuen sich nicht gesellschaftliche Problemfelder anzusprechen. Das höchstaktuelle Alptraumszenario löst eine Kaskade von Ereignissen aus, die im ersten Augenblick unglaublich, letztlich aber doch sehr gut nachvollziehbar sind. Die unter zeit- und erfolgsdruck leidenden Ermittler auf der einen Seite und der glück- und haltlose Matz Mendgen auf der anderen Seite, bilden eine sehr spannende Gemengelage für die Story. Langsam fügen sich die geschickt eingestreuten Puzzleteil zu einem unglaublichen Bild. Angenehmerweise muss in diesem Buch, im Vergleich zu vielen anderen Krimis, Komissar Zufall nicht über Unzulänglichkeiten der Handlung hinweghelfen. Das Ende ist überraschend und gleichzeitig schwer verdaulich. Carl von Lieser ist ein aufwühlender Roman gelungen, an den sich seine Leser gewiss erinnern werden.

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Aber nehmen wir einmal an, es wäre so wie ich gesagt habe", fuhr der Profiler fort, " müssten wir dann nicht vollkommen umdenken? Unsere Strategie ändern ? Müssten wir uns letztlich nicht darauf einstellen, den Täter unter uns zu suchen?"
"Unter uns?", entfuhr es einem der erschrockenen Kollegen. "Du denkst doch wohl nicht an die RAF?"
"Warum nicht? Oder zumindest etwas Verwandtem", bestätigte ihn Kriminaloberkommissar Jens Blanke, der Profiler. (Zitat)

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Mit den nachfolgenden Romanen beginnt der in Trier Olewig lebende Autor Carl von Lieser (alias Karl-Josef Prüm) eine Reihe mit neuen Hauptpersonen: die Trierer Polizeipräsidentin Ellen Killenburger und ihre Mitarbeitern. Wie die Inhaltsangaben andeuten, hat der Autor auch einiges an Satire darin versteckt. (Es beginnt schon auf dem Umschlag, wenn unter den Pressestimmen die Trierer Taucherzeitung, TTZ zitiert wird  ;-))

 BEI ROTLICHT: FEUER !  Ein Moselkrimi
2007, S/T Verlag Trier 162 Seiten, ISBN: ? Preis:3,99 €

Aus der Inhaltsangabe der Buchrückseite:
"Ein Mord im Rotlichtmilieu erwischt die Trierer Polizei auf dem falschen Fuß. Jahreslange Laisserfaire wird hart bestraft. Jetzt soll's eine Mordkommission richten. Doch die Polizeipräsidentin Ellen Killburger hat alle Hände voll zu tun, den Haufen aufmüpfiger Machos in der Dienststelle unter einen Hut zu bekommen. Als dann noch eine junge Familie aus Trier-Olewig auf dramatische Weise uin den Mordfall hineingezogen wird, stehen alle Signale auf rot..." (Zitat)

Meine Meinung:
Günter Ley und seine Familie aus dem Trierer Stadteil Olewig freuen sich auf ihren baldigen Urlaub im fernen Ägypten. Nur wenige Tage trennen sie noch von dem Antritt der Reise. In dieser Situation beschließt Günter Ley  die Waffen seines im gleichen Hause wohnenden mittlerweile recht senilen Vaters, der einst passionierter Jäger war, bei einer befreundeten Försterin in Sicherheit zu bringen.
Doch gerade einen Tag später wird mit einer dieser Waffen ein im Rotlicht-Milieu agierender Albaner erschossen. Durch eine Schlamperei der Polizei gerät die Information über den Besitzer der Waffen in die Zeitung. Ab diesem Punkt überstürzen sich die Ereignisse. Die Familie Ley steht sowohl im Fadenkreuz der polizeilichen Ermittlungen als auch der Rachevorstellungen der Trierer Unterwelt. Entführung, Erpressung, Notwehr mit Todesfolge und selbst Sprengstoffschmuggel finden Einzug in die Handlung und sorgen bis zum Schluss der Geschichte für eine abwechselungsreiche Lektüre.
Die neue Krimi-Reihe um eine Trierer Mordkommission und die Polizeipräsidentin Ellen Killburger von Carl von Lieser verspricht spannende und vergnügliche Lesestunden. Der Autor hat im Text eine dicke Portion Ironie verpackt und mit den handelnden Polizisten einige kauzige Charaktere gezeichnet, die auch in zukünftigen Romanen für einige Freude sorgen dürften. Neu ist auch, dass das Saarland mit ins Schußfeld geraten ist. Nicht nur, dass eine Spur ins Saarland führt und eine Vernehmung in Quierschied stattfindet, auch die Saarländer als solche bleiben nicht unkommentiert. Beispiel ? Voilà: bei einer Vernehmung einer Zeugin: "Deutsch ist gut", lachte Frau Kruse. "Sie haben so ne Art Mischung aus Trierisch und Hochdeutsch versucht." "Also könnten es auch Saarländer gewesen sein ?" Jetzt lachten alle drei entspannt.  oder ähnlich bei einer Lagebesprechung der Polizei: "Verdacht: Täterkreis aus kleinkrimineller Szene von Trier und Umgebung, richtig?" "Vergessen Sie es Saarland nicht, Herr Oberstaatsanwalt!", wagte Öttchen anzufügen. " Ich hab doch gesagt: Trier und Umgebung. Reicht das nicht ?" Grölendes Gelächter aus der Runde. Fazit. Kein Krimi für Leser, die großen Tiefgang erwarten, aber für gerade einmal 3,99 Euro erhält man hier sehr unterhaltsame gut verdauliche Krimikost aus der Moselregion. Ich freue mich auf den nächsten Roman von Carl von Lieser mit diesem Ermittlerteam, der bereits vor mir liegt:  TÖDLICHE ANTIKE !!

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TÖDLICHE ANTIKE  Der klassische Trier- Krimi (mit Stadtführer)
 2007, S/T Verlag Trier 160 Seiten, ISBN: ?, Preis:3,99 €

Aus der Inhaltsangabe der Buchrückseite:
"In der Trierer Bischofsverwaltung gärt es. Der kürzlich seines Amtes enthobene Pfarrer der Innenstadtgemeinde wird - nur in Shorts gekleidet - unter einem umgestürzten Konstantin-Gigantenfuß tot aufgefunden. Für die Polizei steht rasch fest: es war Mord !
Als sich dann der Bischof persönlich in die Ermittlungen einschaltet, richtet er ein Desaster an..."
(Zitat)

Alle Romane sind auch über die Homepage des Autors www.CarlvonLieser.de zu beziehen

 

 

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ALBERT REINIG

DER UNTERMIETER

Rhein-Mosel Verlag, Alf / Mosel, 160 Seiten, ISBN 3-898801-102-X

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Ella und Johann Schores haben kein leichtes Leben. Doch seit die Kinder aus dem Haus sind, haben sie ein Zimmer zuviel und, verglichen mit den Nachbarn, einen Fernseher zu wenig. »Holt euch doch einen Untermieter ins Haus,« rät die dicke Frau Birkel.
Doch wie wird man einen Untermieter wieder los, der sich als Ganove entpuppt, der einem das Leben zur Hölle macht, den Aufgesetzen wegsäuft und zu allem Überfluß dem geliebten Hundchen ans Leben will? Wenn gutes Zureden nichts nutzt, wird eine Mordgeschichte daraus.
" (Zitat)

Eine herrliche Milieu-Schilderung aus den 50er Jahren - kleinstbürgerlicher Idylle wird gestört"  (Zitat)

 

Der Roman spielt in Trier 

 

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 GABRIELE VERDONK
(Homepage)

KREDIT MIT TODESFOLGE
September 2009, Schardt-Verlag. Oldenburg,  253 Seiten, ISBN: 978-3-89841-469-2, Einband gebunden, 15 Euro

Aus der Beschreibung des Verlages:
"Vom Strudel um den Aktienbetrug ihres Liebhabers mitgerissen, muss die Düsseldorfer Journalistin Claudia Camper untertauchen. Bei Freunden im Moselstädtchen Cochem glaubt sie sich sicher. Aber in dem romantischen Tal geschieht Ungeheuerliches. Ein Schreinermeister springt in den Tod, die Leiche eines Winzers treibt im Fluss. Selbstmorde aus Verzweiflung, oder stecken dunkle Geschäfte dahinter? Unfreiwillig wird Camper zur Ermittlerin. Sie entdeckt: Auch in der Mosel-Idylle dreht sich das Börsen-Roulette. Das große Spiel um Geld und Macht endet direkt vor der Haustür - mit Todesfolge." (Zitat)

Weitere Infos zum Buch und der Autorin finden Sie auf der Homepage: http://www.kredit-mit-todesfolge.de

 

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 JÜRGEN WICHMANN

PORTA NIGRA IN WEISS
Fiktion eines Attentats
1982, Günther + Elenz Verlag, Trier, 189 Seiten, ISBN: (keine Angabe)


Aus dem Text der Buchrückseite:
"Vom18. bis 20. Mai 1984, an einem langen Wochende, waren die Eröffnungsfeierlichkeiten angesetzt. Schon seit dem 26.März 1980 hatte sich das Komitee ""000 Jahre Stadt Trier" verschiedene grosse und weniger bedeutende, unbedingt aber volkstümliche Ideen einfallen lassen und auch fallen lassen müssen, weil das Geld nicht da war, das in Trier schon zu Karl Marxen Zeiten fehlte. Trier, das einstige Armenhaus Deutschlands, war immer noch zu sehr verschuldet, um sich selbst bei ausgeglichenem Haushalt ein pompöses Spektakel leisten zu können, das dem ausserordentlichen Anlass entsprochen hätte und wie sehr viel jüngere Industriegrossstädte an Rhein-Ruhr oder Rhein-Main es sich auch hätten kosten lassen. Dass jemand aus Trier selbst, von dem man es am wenigsten erwartet haben würde, dann für das allergrösste Aufsehen sorgen sollte, das überraschte nicht nur seine eigenen Landsleute heftig, sondern auch die angrenzenden Europäer. Dieses Fest nämlich sollte einige hundertausensd Menschen wenigstens für einen Augenblick in Atem halten. Insofern war die Zweitausendjahrfeier entgegen manchen Bedenken doch noch eine ganz besondere Sache geworden, von der man aber schon bald danach an der mittleren wie an der oberen Mosel am liebsten nicht mehr sprechen mochte." (Zitat)

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