Adolph Bay (Info) / Christian Bauer (Info)  / Wolfgang Brenner (Info) / Vera Conrad (Info) / Martin Conrath (Info) / Elmar Engel (Info) /  Rita Fischer (Info) / Madeleine Giese (Info) / Marina Heib (Info) / Axel Herzog (Info) / Lisa Huth und Karin Mayer (Info) / Dori Jones  (Info) / Barbara Mansion (Info) / Gudrun Maria Müller (Info) / Tilo Mörgen (Info) / Christel Raubuch (Info) / Kerstin Rech (Info) / Dieter Paul Rudolph (Info) / Erhard Schmied (Info) / Günter Schuler (Info) / Elke Schwab (Info) / Jochen Senf (Info) / Wolfgang Stauch  (Info) / Jutta Stina Strauss (Info) / Walter Wolter (Info) / Katja Zender-Lepinski (Info)

CHRISTIAN BAUER

EIN NACKTER ARSCH - EIN FALL FÜR ROBERT SIMAREK
März 2010, Gollenstein Verlag, Saarbrücken, 240 Seiten, ISBN: 978-3-938823-69-9

Aus der Beschreibung des Verlages:

Eine kalte Oktobernacht am Ufer der Saar. Eine nackte Leiche, makellos sauber, ohne Spuren äußerer Gewalteinwirkung. Die Nachricht vom Leichenfund erreicht Kommissar Robert Simarek nach durchzechter Nacht zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Und sein fröhlich reimender Assistent Trulli verbessert seine Laune auch nicht gerade.

Zwar kann die Identität des Toten schnell geklärt werden, doch die Umstände des Todes sind mehr als rätselhaft.

Der Selbstmord einer jungen Frau in Köln bringt unerwartet Bewegung in die Ermittlungen. Die Spur führt nach Frankreich, weit zurück in die Vergangenheit des Opfers. Doch alleine kann Simarek die Puzzlesteine nicht zusammensetzen. Kann die Therapeutin des Opfers helfen?
(Zitat)

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EIN DRECKIGER SACK
November 2011, Gollenstein Verlag, Saarbrücken, 192 Seiten, ISBN: 978-3-938823-94-1

Aus der Beschreibung des Verlages:

Als Igor Knausenberger, der russische Wirtschaftsattaché in einem Saarbrücker Café am St. Johanner Markt tot zusammenbricht, deutet nichtsauf Außergewöhnliches hin.

Doch Pathologe Fischmayr lääst sich vom ersten Eindruck nicht täuschen und so hat Kommissar Simarek einen neuen Fall am Hals.

Die außergewöhnliche Mordmethode, undurchsichtige internationale Verwicklungen, das plötzliche Auftauchen von BND-Kollegen, die sich in den Fall einschalten - Robert Simarek glaubt sich zeitweise in einem Spionagefilm.

Schnell wird ihm klar, dass er nicht nur ermittelt, sondern auch selbst unter Beobachtung steht. Und das gefällt ihm gar nicht... (Zitat)

WOLFGANG BRENNER

 

  BOLLINGER UND DIE FRISEUSE
2007, Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 235 Seiten, ISBN978-3-423-24579-1

Aus dem Klappentext:
"Eigentlich ist Schauren ja viel zu klein für Felix Bollinger. Auf der linken Seite der Hauptstrasse eine Boulangerie, ein winziger Supermarché und ein paar heruntergekommene Läden, auf der rechten schmucke Häuser mit farblich abgestimmten Geranien, ein Baumarkt mit einem Parkplatz so gross wie ein Fussballfeld und sogar ein Aldi. Jahrelang haben sich Franzosen und Deutsche darum gestritten, welcher Nationalität der Revierleiter der dortigen europäischen Polizeistation sein soll. Nun endlich hat man sich geeinigt und Felix Bollinger in den verschlafenen Grenzort versetzt. Nach einer tödlichen Panne muss die große Hoffnung des höheren Polizeidienstes leider wieder unten anfangen. Und das mit zwei verschrobenen Dorfpolizisten an seiner Seite, unter denen bisher die Anarchie geblüht hat. Ein Glück, dass in der deutsch-französischen Doppelgemeinde kaum etwas passiert. Belastbar ist Felix Bollinger nämlich nicht und ein großer Menschenkenner auch nicht, und da er seine berufliche Kompetenz vor allem durch Lektüre erworben hat, ist er in der praktischen Polizeiarbeit etwas hilflos. Anfangs glaubt er noch, mit der Dorfbevölkerung klar zu kommen. angespornt von Lotte, der betörenden Gattin des mächtigen Bürgermeisters Pierre Brück, tappt er jedoch bald in die unsichtbaren Fallgruben der Provinz, als er sich in den Kopf setzt, den Fall des Friseurs Georges Niederbronn noch einmal aufzurollen, der sich an seinem minderjährigen Lehrmädchen Lydia vergriffen haben soll...!" (Zitat)

Meine Meinung:
Irgendwo an der saarländisch-lothringischen Grenze, dort also wo die Hinterhöfe zweier Nationen aneinanderstossen, in einem Dorf namens Schauren mit deutscher und französischer Seite sagen sich -so scheint es- Fuchs und Hase Gute Nacht. Alles hat seine Ordnung. Die Deutschen haben ihren Baumarkt und ein Aldi, die Franzosen eine Boulangerie, eine Gendarmerie und eine Kneipe. Saarbrücken und Metz sind weit. Kein Wunder also, dass man sich dieses Ortes erinnert, um Kommissar Bollinger kalt zu stellen, der in Folge einer missglückten Polizeiaktion den Ruf der gesamten Saarbrücker Kriminalbehörde in Misskredit gebracht hat. Dumm nur, dass dieser Beamte glaubt sich durch seine neue Aufgabe rehabilitieren zu können. Im Rahmen eines europäischen (Mini-)Projektes übernimmt Bollinger die Leitung der Gendarmerie und ist nun Vorgesetzter zweier Flics, die bis dato ihren kleinen Laden mit viel Improvisation ungestört am Laufen hielten. Spannungen mit dem "Boche" sind vorprogrammiert. Und als Bollinger, dem die besonderen Strukturen einer dörflichen Gemeinschaft vollkommen fremd sind, beginnt, eine uralte Geschichte auszugraben, löst er damit eine Kettenreaktion aus, die letztlich auch ihn selbst nicht verschont.
Mit dem fiktiven Grenzdorf Schauren gelingt es Wolfgang Brenner eine sehr stimmige saarländisch-lothringische Amosphäre vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen, ohne in die üblichen und mittlerweile langweilenden Stereotypen zu verfallen. Die Figuren des Romans pflegen ihre Ressentiments und treiben Spielchen mit unliebsamen Zeitgenossen, was realistisch wirkt und gleichzeitig doch stellenweise schmunzeln lässt. Die Provinzler aus Schauren haben z.B. in den Bewohnern des noch abseitiger gelegenen Dorfes Ramwiller wiederum für sich die wahren Hinterwäldler ausgemacht, über die man die Nase rümpfen kann. Im Rahmen der Ermittlungen erleichtert dies die Kontakte natürlich nicht. Auch der Konflikt zwischen den französischen Gendarmen und ihrem deutschen Vorgesetzten treibt seltsame aber auch sehr unterhaltsame Blüten. Aus den vertrauten Kulissen, die unsere Region zu bieten hat, den Überbleibseln von Bergbau und Militär, der Grenzsituation, der Natur und den typischen Gepflogenheiten mischt Wolfgang Brenner hier eine überraschend neue, spannende Geschichte, die man so nicht hinter der Inhaltsangabe des Buches vermutet. Einzig die Auflösung des Falles erscheint mir im Detail nicht ganz plausibel. Darüber könnte man jedoch trefflich diskutieren und dem Lesegenuss der vorangegangen 230 Seiten tut dies keinen Abbruch. Mein Fazit: Vergessen Sie meinetwegen den langweiligen Titel, aber lassen Sie sich dieses Buch nicht entgehen. Sie werden Ihren Spass daran haben. Versprochen ! 

 

BOLLINGER UND DIE BARBAREN
Februar 2008,  Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München, 240 Seiten, ISBN 978-3-423-24634-7,  12,50 Euro

Zum Inhalt:
"Ein Erhängter in einer Brandruine sorgt für Aufruhr im idyllischen Grenzort Schauren. Auf dem abgebrannten Areal wollen Investoren ein Musicaltheater errichten. Und die Hagenaus, eine verwahrloste Problemfamilie mit kriminellem Hintergrund, wollen das mit allen Mitteln verhindern. Wie hängt das alles nur zusammen? Felix Bollinger folgt einer Spur, die in die Zeit der Kollaboration zurückzureichen scheint. Neben seinen Ermittlungen führen auch die Frauen in Bollingers Privatleben zu Verwirrungen." (Zitat)

 

 

 

 

VERA CONRAD

(Homepage der Autorin)

 

ERFOLG UM JEDEN PREIS
2003, Verlag Pirrot, Saarbrücken-Dudweiler, 248 Seiten,   ISBN: 3-930714-86-8

 

Aus dem Text der Buchrückseite:

"Ein Roman voller Spannung über Karrieresucht, Intrigen, Mobbing, Computermanipulationen, Missmanagement, Sabotage. Der Systemadministrator Horst-Dieter Hollmann ist in fanatischer Weise auf seine Karriere fixiert. Fast jedes Mittel ist ihm recht, um erfolgreich zu sein. Doch muss er irgendwann erkennen, dass auch er manipuliert wurde. Die Personen sind so gegensätzlich wie der Saar-Lor-Lux-Raum, in dem der Roman angesiedelt ist." (Zitat)

 

 

MARTIN CONRATH

(Homepage des Autors)

STAHLGLATT
Mai 2004, Emons Verlag, Köln, 288 Seiten, ISBN: 3-89705-332-2


Aus dem Text der Buchrückseite:
"Ein Serienkiller hat sich das Saarland als Spielwiese ausgesucht. Bestialisch richtet er seine Opfer hin, lässt keinen Zweifel an seinen teuflischen Motiven. Für Kriminalhauptkommissar Martin Bremer ist schnell klar: Hier hat Satan die Hand im Spiel. Ein harter Gegner. Als wenn Bremer nicht schon genug Ärger hätte mit dem Polizeiapparat, seiner Midlifecrisis, einer explodierenden Sahnemaschine, drei Praktikanten und dem kalten Bett, in dem er schon lange alleine schläft.
Bald sind die Täter dingfest gemacht. Der Innenminister jubelt, der Staatsanwalt ist glücklich, ein Triumph für die saarländische Polizei. Doch Bremer zweifelt, denn der Satan hat viele Gesichter. Trotz unwiderlegbarer Beweise und drei Geständnissen ermittelt Bremer weiter, verschwindet spurlos... und das Unmögliche wird möglich." (Zitat)

 Rezensionen des Buches bei:
- hinternet.de
- sandammeer.at
- sr-online
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DAS SCHWARZE GRAB
Oktober 2005, Emons Verlag, Köln, 287 Seiten, ISBN: 3-89705-403-5
Aus dem Text der Buchrückseite:
" Wenn die Nacht am tiefsten, ist der Tod am nächsten.
Kaum ist Kriminalhauptkommissar Martin Bremer aus dem Genesungsurlaub zurück, wird in dem Grubenstädtchen Göttelborn eine junge Frau tot aufgefunden. In ihrem Kopf steckt das>> Eisen<<, ein altes Bergmannswerkzeug. Bald scheint der Fall klar: Es war eine Beziehungstat. Derweil soll die Schliessung der Grube Göttelborn mit einer Beerdigungsfeier achthuundert Meter unter der Erde in Schacht IV besiegelt werden. Die Gäste fahren in die Tiefe - einer davon mit dem Vorsatz zu morden." (Zitat)


Rezensionen positiv als auch negativ sind auf der gelungenen Homepage von Martin Conrath unter Presse zu finden. Rezension des Buches bei:sr-online

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DER HOFNARR
November 2006, Emons Verlag, Köln, 208 Seiten, ISBN: 3-89705-479-5

Aus dem Text der Buchrückseite:
"In Saarbrücken geht alles seinen gewohnten Gang, und auch KHK Bremers neuester Fall scheint unspektakulär zu sein: Das Opfer wurde erstochen, ruht auf der Lisdorfer Kapuzineraue im Gemüsebeet. Doch dann wirft ein zweiter Toter alle naheliegenden Theorien gründlich durcheinander, und Bremer wird klar: Die Lösung liegt 650 Jahre in der Vergangenheit. Für seine Gegner jedenfalls eine Reise ohne Wiederkehr." (Zitat)

 

 Rezension des Buches bei:sr-online

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DER SCHATTENREITER
2008, Emons Verlag, Köln, 284 Seiten, ISBN: 978-3-89705-556-8, 9,90 Euro

Inhaltsangabe der Buchrückseite:

"Auf eine Rechtsanwältin zu Pferd wird ein Mordanschlag verübt – die Tat des Pferderippers, der im Saarland umgeht? Hauptkommissar Bremer will es so genau eigentlich gar nicht wissen: Er hat panische Angst vor Pferden.

Und trotzdem wird er zu Ermittlungen im Reitstall vergattert. Zunächst fischt er im Trüben, doch dann führt ihn ein weiterer Mord auf die richtige Spur – und in einen Fall, der seine Weltsicht verändert."

>>Du kommst nicht in der Nacht<<, flüsterte er. >>Du bist ein Tagwesen, das in der Dämmerung arbeitet. Du brauchst Tageslicht, um deine Geschosse ins Ziel zu bringen. Du musst noch üben. Dag mir, wer du bist. Wir werden gemeinsam umherstreifen und die Seelen befreien. Wo bist du? Wer bist du?<< " (Zitat)

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SCHULDIG
März 2011, Emons Verlag, Köln,  220 Seiten, ISBN: 978-3897058101,  9,90 Euro
 

Aus der Buchbeschreibung des Verlages:

"Kriminalhauptkommissar Martin Bremer, der ewige Saarländer, zieht nach Düsseldorf.

Als wenn das noch nicht schlimm genug wäre, gerät bereits sein erster Fall zur Nagelprobe: Was harmlos als Raubmord beginnt, wächst sich zu einem Skandal aus, der die Landeshauptstadt erschüttert.

Nur mit Hilfe seiner ehemaligen Kollegen kann Bremer die Schuldigen fassen und seinen eigenen Kopf aus der Schlinge ziehen" (Zitat)

 

 

 RITA FISCHER:


wurde 1960 in Saarlouis geboren und lebt heute bei Saarbrücken. Ihr Erstlingswerk spielt in einer Stadt, die Saarbrücken zum Täuschen ähnelt. ;-)

 

PECH, PISTOLEN, KRUMME TOUREN

2001, Frieling Verlag, Berlin, 226 Seiten, ISBN: 3-8280-1517-4

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Gerade einer Vergewaltigung durch ihren Chef entgangen, kommt Petra unerwartet früh nach Hause und hofft ihren Freund zu überraschen. Das tut sie auch - mit ihrer besten Freundin im Bett. So ist sie schlagartig Job, Wohnung, Freund und Freundin los. Trost und Obdach erhält Petra bei einem schwulen Freund. Und eine neue Arbeit als Privatdetektivin. Bei einem Bodyguardauftrag für den reichen Geschäftsmann Stefan Söhnke verliebt sich die schlagkräftige Frau in ihren attraktiven Auftraggeber. Leider sind weder all seine Geschäfte legal, noch ist er selbst ungefährlich. Immerhin führen Petra ihre gefährlichen Ermittlungen auch mit Thomas zusammen, der mit Söhnke noch offene Rechnungen zu begleichen und erhebliches Interesse an ihr hat..." (Zitat)

MADELEINE GIESE

Die Autorin wurde im saarländischen Lebach geboren und besuchte die Schauspielschule in Frankfurt. Neben ihren Engagements als Schauspielerin in verschiedenen Theatern unter anderem Saarbrücken, Regensburg, Memmingen und Esslingen, schrieb sie Bühnenstücke und arbeitete auch als Regisseurin. Heute lebt sie in Kaiserslautern.

DAS SPIEL HEISST MORD

2004, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 254 Seiten, ISBN 3-499-23488-2

Aus dem Text der Buchrückseite
"Mordstheater
Ein Stadttheater irgendwo im Süddeutschen. Während der Abendprobe löst sich plötzlich ein tonnenschwerer Scheinwerferzug, kracht auf die Bühne und erschlägt die bösartige Regisseurin. Ein Schatten huscht von der Galerie über den Köpfen der Schauspieler. Nicht nur Leben und Tod hängen am Scheinwerfer, auch die Wahrheit ist eine Frage der Beleuchtung. Das muss Kommissar Prottengeier irritiert feststellen, als er nun argwöhnisch diese Welt voller doppelter Böden und gefährlicher Illusionen betritt.
" (Zitat)

 

DIE LETZTE ROLLE

2004, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 254 Seiten, ISBN 3-499-23487-4

Aus dem Text der Buchrückseite
"Nicht nur bei Shakespeare enden Träume tödlich
Im Altenheim für Bühnenkünstler leben schrullige Diven und bärbeissige Heldenväter in lustvoller Feindschaft zusammen. Der Intendant eines Privattheaters engagiert die exzentrischen Alten für Shakespeares <<Sturm>>, um seinem bankrotten Haus Publicity und Überleben zu sichern. Für die greisen Mimen geht so ein letzter Tram in Erfüllung. Doch wer immer die Rolle des Ariel übernimmt, segnet kurz darauf das Zeitliche. Das ruft Hauptkommissar Prottengeier auf die Bühne.
" (Zitat)

 

DIE ANTIQUITÄTENHÄNDLERIN
2006, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 282 Seiten, ISBN 3-499-24243-5

img5.gifAus dem Text der Buchrückseite:
"
Von Möbeln und Mördern versteht Marie Weller, Antiquitätenhändlerin und eigentlich im Ruhestand, gezwungenermaßen einiges. Denn ihr Freund Theo ist vor einer saarländischen Schlossruine tot aufgefunden worden. Weil er sich für ihre Restaurierung eingesetzt hat? Auf ihrer Suche nach Antworten stochert Marie in der blutigen Geschichte des alten Gemäuers und fahndet diesseits und jenseits der französischen Grenze nach alten Möbeln - und nach einem Mörder" (Zitat)

Sie ist ein bisschen schrullig, sie ist intelligent, hat klare Vorstellungen von den Dingen, die sie mag oder eben auch nicht und hat gerade den Menschen verloren, den sie schon seit Studienzeiten kannte und der sich gerade anschickte eine Hauptrolle in ihrem Leben zu spielen. Ein Stoss, etwas Schwerkraft und ein nadelspitzes Eisengitter am alten Torhaus reichten aus, ein Leben zu nehmen und ein anderes zu erschüttern. Ach ja und bevor ichs vergesse Marie Weller, so heisst die Hauptperson in MADELEINE GIESEs (Info) neuen Roman "Die Antiquitätenhändlerin" ist bereits 60 Jahre alt.  Kein Grund jedoch die Hände in den Schoss zu legen und in Selbstzweifel zu verfallen. Viel detektivische Kleinarbeit liegt vor ihr. Was verschweigen die "ehrenwerten Mitgliedern" des historischen Vereins zur Wiederherstellung (und Remöblierung) des alten Torhauses. Und was hat die blutige Geschichte des alten Schlosses << Le Chêne> mit den Ereignissen heute zu tun. Antworten findet Marie nicht nur vor Ort, sondern auch in der Pfalz , Lothringen und Elsass. Ebenfalls auf der Jagd nach dem Täter sind der aus dem Norddeutschen "zugereiste" und jetzt vor seinem ersten saarländischen Fall stehende Hauptkommissar Müntzer und der siebzehnjährige Jascha, der Marie sonst immer bei der Gartenarbeit hilft. Doch auch der Mörder bleibt nicht tatenlos....

Kein Zweifel mit ihrem Saarlandkrimi  "Die Antiquitätenhändlerin" hat MADELEINE GIESE einen spannenden Roman mit Witz , Charme und einer Spur Lokalkolorit geschrieben. Ein Krimi in dem die Region zur Stimmung beiträgt ohne aufgesetzt bzw. künstlich zu wirken. Und es gibt eine schrullige  und zugleich liebenswerte Hauptfigur. Marie Weller ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, aus Fleisch und Blut. Fortsetzungen sind da sehr erwünscht. Wer den Roman noch nicht kennt, der verpasst etwas !

 

DER KLEINE TOD
2008, Aufbau Verlag, Berlin,  266 Seiten, Taschenbuch, ISBN: 978-3-7466-2436-5, 8,95 Euro.

Alles beginnt mit einem Einbruch in die Neue Galerie in Saarbrücken...  

zum Inhalt:
"In einer nebligen Nacht werden aus einem Museum in Saarbrücken mehrere Bilder gestohlen. Darunter ein Gemälde mit dem Titel "Der kleine Tod".

Kommissar Gregor Büchner beginnt zu ermitteln, ohne zu ahnen, dass esder spektakulärste Fall seines Lebens wird. Denn dieses Bild bringt allen, die es sehen, den Tod. Das will ihm jedenfalls die schöneKuratorin des Museums weismachen.

Wenig später wird der erste Totegefunden...." (Zitat)

 

 

NACHTVOGELFLUG
Juni 2010, Aufbau Verlag, Berlin,  297 Seiten, Taschenbuch, ISBN: 978-3-7466-2610-9, 8,95 Euro.

Aus dem Innentext des Buches:
"Gregor Büchner bearbeitet mit dem LKA einen Serienmord. Immer wieder werden verstümmelte Leichen gefunden, denen der Täter und die Eingeweide herausgezerrt hat. Die Opfer haben außer der grausamen Art ihres Todes scheinbar keine Verbindung zueinander. Das LKA hat ein Problem.

Währenddessen bekommt Marie Weller, Antiquitätenhändlerin im Saarland, Besuch von einem alten Studienfreund. Antonio Miotti, Kunsthistoriker, und neuer Direktor der vatikanischen Museen, hat ebenfalls ein Problem. Aus dem Museum wurde eine - Michelangelo zugeschriebene - Skulptur von „Kreugas und Damoxenes“, zwei griechischen Faustkämpfern, gestohlen. Marie empfiehlt ihm Michael Hauser, der mittlerweile mit Manfred Boger eine Detektei gegründet hat: Spezialität Kunstraub.

Bald finden Boger und Büchner heraus, dass beide Fälle auf eine mysteriöse Weise zusammengehören." (Zitat)

 

meine Meinung: eine klare Leseempfehlung !

Der Tod zieht durch unsere Region. Eine erste Leiche wird mit herausgerissenen Gedärmen in Luxemburg entdeckt. Ihr folgt bald schon eine weitere in Saarbrücken und auch in Kaiserslautern findet sich ein Opfer mit ähnlichen Verletzungen. Wahrlich keine leichte Aufgabe vor die Kommissar Gregor Büchner vom LKA gestellt ist. Zusammen mit Kommissar Michaux  von der Luxemburgischen Polizei nimmt er die Spur auf und deckt so manches Geheimnis auf. Ist vielleicht sogar das organisierte Verbrechen hier im Spiel ?

Unterdessen erhält die Antiquitätenhändlerin Marie Weller Besuch von einem alten Freund, der es in Rom zum Leiter der Vatikanischen Museen gebracht hat. Aber es ist kein Freundschaftsbesuch ,der beide zusammenführt. Der Kunstraub einer wertvollen Skulptur soll - ohne Aufsehen zu erregen - gelöst werden. Hier sind Maries Kenntnisse und Verbindungen zu einschlägigen Ermittlern gefragt. Auch hier fördern die Recherchen manch interessantes Detail zu Tage und es entsteht ein Verdacht, der für beide Fälle eine Lösung verspricht..

Anfänglich fragte ich mich, wie und ob man derart unterschiedliche Handlungsstränge glaubhaft zusammenführen könne. Als ich die ersten Kapitel gelesen hatte, war diese Frage wie verflogen. Madeleine Giese gelingt hier nicht nur eine spannende Kriminalerzählung. Sie entwickelt ein eigene kleine Welt aus skurrilen und oftmals sympathischen Personen, die noch dazu in die unmöglichsten Situationen geraten. Hier gibt es keine Superhelden, aber dafür lebendige Figuren, die einem ans Herz wachsen. Da ist der schwule Kommissar, der vor der Frage steht, ob er mit seinem Freund zusammenzieht, ein scharfsinniger Luxemburger, der aber jedesmal an den Metaphern der deutschen Sprache Schiffbruch erleidet, eine italienische Oma, die einer Furie gleicht und den Kommissaren mehr Angst einjagt als mancher Täter und und und... Nicht allein die Geschichte, sondern auch die Frage welche weitere originelle Idee die Autorin auf den nächsten Seiten versteckt hat, trieben mich beim Lesen an. Dieses Buch ist kein Action-Thriller aber ein spannender und sehr unterhaltsamer Ausflug in einen sehr phantasievoll gewebten Mikrokosmos. Damit hebt sich dieses Buch deutlich aus der Masse einschlägiger Romane ab.

Egal ob Sie ein Buch für sich selbst oder zum Verschenken suchen, mit diesem Krimi können Sie nicht falsch liegen. Meinerseits kann ich Ihnen hierfür eine eindeutige Kaufempfehlung geben!

 

AXEL HERZOG:

Zum Tode von Axel Herzog:

Am 29. Juni 2010 starb der saarländische Autor Axel Herzog.
Als jemand, der nur Freude an Büchern und insbesondere  Krimis hat, steht es mir nicht zu, das Schaffen eines so vielfältigen Autors zu beurteilen. Ich möchte jedoch aus meiner persönlichen Sicht festhalten, dass Axel Herzog - auch wenn ich nur wenige Kontakte mit ihm hatte - mich sehr beeindruckt hat. Trotz einer langjährigen und erst spät korrekt diagnostizierten Krankheit, die ihm früh das Augenlicht nahm, verfasste er unter anderem historische Romane, Krimis, Hörspiele, Gedichte und Theaterstücke. Gerade weil er keine "Lesung" aus seinen Büchern in klassischem Sinne mehr durchführen konnte, beeindruckten seine Buchvorstellungen umso eindringlicher. Ein leerer Tisch, ein Glas Wasser und an seiner Seite seine Frau als - gelegentlichen - Stichwortgeber reichten ihm aus, um einen glasklaren Vortrag zu seinem Werk zu halten, den man in dieser Form hätte in Schriftform veröffentlichen können. Dies war keineswegs - wie Sie vielleicht jetzt denken könnten -  das Vortragen eines sterilen auswendig gelernten Textes, vielmehr ergänzte Axel Herzog seine Worte mit zahlreichen -oft ironisch-erheiternden - Anmerkungen und reagierte spontan auf Nachfragen. Hier zeigte sich die ganze Vielfalt seiner Interessen und Kenntnisse. Seine pointierten Aussagen zu den unterschiedlichsten Themen ließen erkennen, dass er manche Dinge klarer wahrnahm als andere Zeitgenossen, denen noch Ihre Sehkraft zur Verfügung stand. Im direkten Kontakt war er freundlich und offen. Ich habe ihn als einen Menschen wahrgenommen, der trotz seiner Erkrankung seinen Weg unbeirrt ging und voller Schaffenskraft war. Wer ihn erleben durfte, wird diesen Eindruck bleibend in Erinnerung behalten. Für diese Erfahrung und die vielen schönen Stunden beim Lesen seiner Bücher empfinde ich anhaltend große Dankbarkeit.

Ausgiebige Informationen zum Autor und die Möglichzeit zur Bestellung einzelner seiner Werke finden Sie auf der Webseite: http://www.axel-herzog.de/

Axel Herzog ist ein bekannter saarländischer Autor (geb. 01.08.1944 - gest. 29.06.2010). Zu seinem Schaffenswerk zählen Arbeiten für den Rundfunk (seit 1970), Buchveröffentlichungen (seit 1981) und Theaterstücke. Seine Mundart-Kriminalkomödie Käfer klärt die klorschde Fäll wurde die Basis einer unter gleichen Namen im Jahr 1991 vom Saarländischen Rundfunk produzierten Hörspielserie: Käfer klärt die kloorschde Fäll; Käfer glaabt mol widder nix; Käfer kommts japanisch vor; Käfer schafft ganz praxisnah

Im April des Jahres 1997 veröffentlichte er Hammledd - Die unglaubliche Geschichte einer saarländischen Bergmannsfamilie.

Der Titel erinnert hier nicht nur von ungefähr an Shakespeares Hamlet. Das in Mundart geschriebene Werk überträgt die kriminelle Handlung des Originals - wir erinnern uns, es geht hierbei um einen Königsmord am dänischen Hofe - in die Welt der saarländischen Bergleute, wo dann die Tragödie ihren Lauf nimmt... Das im Lilo Häfner Verlag erschienene Büchlein ist mit mehreren Illustrationen von Günther Buth und einem interessanten Vorwort von Dr. Edith Braun versehen.

1998 folgte dann  Lorette und Simon - Die Abenteuer der Kinder vom Saarbrücker Ordensgut (Siehe Historische Krimis).

Daneben veröffentlichte er auch (1999, Lilo Häfner Verlag) unter dem Titel Manchmol hann ich e beeser Drahm - 99 Katastrophen (für Aussersaarländische: Manchmal hab ich einen bösen Traum) einen Gedichtband. Hieraus - weil so schön und auch kriminell  - ein Beispiel "Wie de Niggel Kleischder in Wirklichkäd geschdorb is" finden Sie unter Zitate.:

 

DER DREI-EURO-ROMAN (HEFTREIHE)
von Januar 2002 bis 2005 erschien halbjährlich ein Heft. In 2007 erscien der zehnte und letzte Roman in Form eines Taschenbuches.

Der Name für die Reihe entstand in Anlehnung an die altbekannten Drei-Groschen-Romane. Diese Romane sind aus der Sicht eines ebenso windigen, wie zeitkritischen Privatermittlers geschrieben, der -soviel darf ich hier verraten- im Rahmen des ersten Romans unerwartet zu Geld kommt und seitdem sich die Freiheit gönnt, nur noch Ermittlungen durchzuführen, wenn er damit seinen Bekannten bei der Polizei Saarbrücken in einem schwierigen Fall helfen kann.  

hier die Titel der Hefte und die Inhaltsangaben des Autors (aus dem Vorspann der Hefte)

LISA HUTH und KARIN MAYER:

MORD VOR ORT Lisa Huth / Karin Mayer (Hrsg)
Oktober 2009, Conte Verlag, Saarbrücken, 222 Seiten, ISBN: 978-3-941657-02-1

Aus der Beschreibung des Verlages:

Platz ist in der kleinsten Hütte, Verbrechen gibt’s im kleinsten Dorf: Es gibt Orte im Land, die haben weniger als 100 Einwohner. In der Zeitung stehen die höchst selten. Aber wenn dort der Treffpunkt Ü-Wagen von SR3 Saarlandwelle vorbeikommt, berichten die Reporter über all die spannenden Geschichten, die noch nie aus den Orten herausdrangen. Und weil die fleißigen Leute von der Saarlandwelle genau hinhören, kennen sie auch die dunklen Geheimnisse. Doch keine Sorge, in den Fällen dieses Bandes sind alle Verbrechen frei erfunden, es sei denn ...

Die 22 Kriminalgeschichten von Mitarbeitern des Saarländischen Rundfunks spielen an folgenden Schauplätzen:
Walsheim, Wörschweiler, Wemmetsweiler, Sengscheid, Steinberg/Morscholz, Schwerdorff, Rhodes, Puttelange-aux-Lacs, Oberlöstern, Mosberg-Richweiler, Mainzweiler, Lindscheid, Kleinottweiler, Karlsbrunn, Heinitz, Hausbach, Harlingen, Grosbliederstroff, Dautweiler, Brenschelbach, Bliesransbach, Bliesmengen-Bolchen   
(Zitat)

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MORD VOR ORT 2 Lisa Huth / Karin Mayer (Hrsg)
Oktober 2011, Conte Verlag, Saarbrücken, 238 Seiten, ISBN: 978-3-941657-41-0, 12,90 Euro

Aus der Beschreibung des Verlages:

Die Spürnasen des Saarländischen Rundfunks haben wieder zugeschlagen:

Sie liefern für Mord vor Ort 2 zwanzig Kriminalgeschichten aus zwanzig Orten im Saarland und der Umgebung, in denen die beliebte Sendung Treffpunkt Ü-Wagen von SR3 Saarlandwelle zu Gast war. Ausgewählt und zusammengestellt wurden sie von den beiden Journalistinnen und Krimiautorinnen Lisa Huth und Karin Mayer.

Der Regionalkrimi kommt mit diesem Band zu Ihnen ins Haus, in die Nachbarschaftm, in den Ort, in denKreis.

Das ist Regionalliteratur im besten Sinne. Natürlich sind alle Geschichten frei erfunden. Obwohl, gewisse Wiedererkennungswerte lassen sich durchaus entdecken … (Zitat)

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STEINREICH
Juni 2010, Editions Schortgen, Luxemburg, 188 Seiten, Juni 2010,  ISBN 978-2-87953-088-8, 14 Euro

Der Roman ist in der Saar-Lor-Lux Region angesiedelt.

Aus der Buchbeschreibung des Verlages:

"Diebeiden Journalistinnen Ruth und Solveig wollten eigentlich nur eine gelungene Zeitungsstory feiern, da hat ihnen jemand eine Leiche in den Kofferraum gelegt. Unversehens geraten sie unter Mordverdacht.

Der Tote ist niemand anderes als der Immobilienhai Armin Buchheit, über den sie gerade geschrieben haben. Mit einem Bauprojekt für ein saarländisch-luxemburgisches Palliativzentrum soll er Geld gewaschen haben.

Doch Armin Buchheit arbeitet nicht allein. Er hat Verbindungen zuPolitik und Bankenwelt.

Ruth und Solveig recherchieren weiter und stossen auf weitere dunkle Geschäfte. Das ist lebensgefährlich, denn schon bald ist ihnen ein Auftragskiller auf den Fersen. "

 

DORI JONES 

WILLI VON BELDEN: WER ANDERN EINE GRUBE GRÄBT
2008, S.MO Verlag, Trier, 216 Seiten, ISBN 978-3-940760-08-1, 10,90 Euro

Aus der Beschreibung des Verlages:

In einem verschlafenen Örtchen im Hunsrück, dort wo sich Hund und Katz gute Nacht sagen, und wenig Aufregendes passiert, wird eine verstümmelte Leiche gefunden. Das Gesicht des Toten wurde entfernt und durch eine römische Offiziersmaske ersetzt.

Willi, ein pfiffiger Terrier, und sein Herrchen, ein Archäologe mit Liebeskummer, stolpern bei einem Spaziergang in die Sache hinein, und werden von der Kripo an den Ermittlungen beteiligt. Das antike Artefakt und die Fährte eines fremden Rüden bringen sie auf die Spur des Mörders. Als weitere Menschen sterben, allesamt Kollegen seines Herrn und Meisters, wittert Willi eine niederträchtige Verschwörung in der sonst so beschaulichen Welt der saarländischen Archäologie. Willi beschließt nun, auf eigene Faust zu handeln, da er das Leben seiner Familie als gefährdet sieht. Dabei muss er sich nicht nur gegen niederträchtige Schurken zur Wehr setzen, sondern auch gegen die erstaunliche Begriffsstutzigkeit seines Herrchens.

Ein tierisch spannender Krimi der Extraklasse! (Zitat von der Webseite des Verlages)

 

 

GUDRUN MARIA MÜLLER

(Homepage der Autorin)

RACHE IST BLUTWURST
2008, Books on Demand GmbH, Norderstedt, 204 Seiten, ISBN: 978-3-8334-7233-6,   12,90 Euro.

Die Saarbrücker Autorin Gudrun Maria Müller hat mit Rache ist Blutwurst bei Books on Demand ihren ersten Krimi veröffentlicht. Den Angaben zu einer Lesung im April 2008 folgend, beginnt das Buch mit einem Mord bei uns hier im Saarland. Die Wurzeln des Verbrechens führen aber zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs auf die von den Deutschen besetzte Kanalinsel Jersey:

Aus der Inhaltsbeschreibung des Verlages:

"Rache serviert man am besten kalt!
Wer tötete Onkel Michael? Diese Frage ist Ausgangspunkt für eine schwarze Familienfarce, in der kein Auge trocken und kein Mensch verschontbleibt.

Irgendwie haben sie alle Gründe, nicht nur Onkel Michael,sondern sich gegenseitig die Pest an den Hals zu wünschen.

Da ist der Ich-Erzähler David M., seines Zeichens Journalist und frisch verliebt. Dummerweise gilt er dem ermittelnden Hauptkommissar Hofmeyer, nicht derHellste seiner Zunft, als Hauptverdächtiger.

Das allein wäre Ärgergenug, aber nein, plötzlich spielt die ganze Sippe verrückt. Die Witwe trauert nicht wirklich, die eigene Mutter geht fremd und der Tote entpuppt sich als Beinah-Millionär. Am Ende aber sind es die Schatten der Vergangenheit, die den Clan einholen und David muss lernen, dass Liebe nicht nur blind macht." (Zitat)

 

 

VOM VERGNÜGEN LÖCHER INS MEER ZU SCHWIMMEN.
2011, Verlag Michel, Ottweiler, 131 Seiten,  (in ausgewählten Buchläden oder direkt bei: gudrun@gmmtexte.de bestellen)

Aus der Beschreibung des Buches:

"Was tust du, wenn deiner Familie Gewalt angetan wird?
Was tust du, wenn niemand darüber redet?
Was tust du, wenn du nachts nicht mehr schlafen kannst?
Was tust du, wenn du den Schuldigen kennst?

Vom Vergnügen, Löcher ins Meer zu schwimmen, ist ein Kriminalroman ohne Täter, ohne Kommissar, ohne die beruhigende Aufklärung der Morde, ein Roman um eine junge Frau, für die das Schweigen in der Familie zum Alptraum wird."
(Zitat)

Eine Leseprobe ist auf der Seite der Autorin zu finden: http://www.gmmtexte.de/

 

TILO MÖRGEN

(Homepage des Autors)

GRUBENHUNDE
2002, Gollenstein Verlag, Blieskastel, 152 Seiten, ISBN 3-935731-23-X
eine kriminelle Erzählung, mit Bildern von Hajo Müller.
Auf der Buchrückseite: "Ein Saarbrücken-Krimi, spannend und voller Lokalkolorit" (Zitat)

Der Gollenstein Verlag beschreibt auf seinen Internetseiten das Buch genauer:
"Es geht um Vetternwirtschaft in der Provinz.

Silcher, der einen Auftrag der Saar-Zeitung annimmt, über die  letzten Worte auf einem Hundegrab eine rührselige Geschichte zu schreiben, findet sich bald auf der Spur von Lügen, Korruption und Betrug.

Wunderschöne skurrile und ironische Bilder ergänzen das Buch, das sich somit auch als witziges Geschenk eignet" (Zitat).

Der Autor war Stadtteilautor von Alt-Saarbrücken und ist bekannt als Mitbegründer regionaler Zeitschriften und der Geschichtswerkstatt Saarbrücken.
Einen Bericht der Saarbrücker Zeitung zur Buchpräsentation finden Sie auf den Seiten des Autors.

 

CHRISTEL RAUBUCH:

KAINS SCHWESTER
1996, Lea Verlag, Püttlingen, 144 Seiten, ISBN: 3-00-000615-X

Informationen folgen

 

 

 

 

KERSTIN RECH:

stammt aus Bierbach im Saarland und wohnt heute in Stuttgart, nach einigen Semestern Mathematik  und unterschiedlichen Jobs (von der Lager- bis hin zur Redaktionsarbeit) ist sie heute als freie Autorin tätig: Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke, Kurzgeschichten und Romane sowie Stücke in saarländischer Mundart gehören zu Ihrem Schaffensspektrum. Ein Interview und eine Kurzbiographie finden Sie auch auf den Seiten der Alligatorpapiere.

Am 25.09.2010 erhielt sie den Mannheimer Heinrich-Vetter-Literaturpreis 2010. Inshesamt 73 Autorinnen und Autoren bewarben sich mit ihren Kurzgeschichten zum Thema „Im Verborgenen“.

Aus der Pressemitteilung des Literarischen Zentrums Rhein-Neckar:"In die Jury, die über die drei mit 2000€, 1.500€ und 1000€ dotierten Spitzenplätze zu entscheiden hatte, waren mit Liselotte Homering, Reiss-Engelhorn Museen, Helga Köbler-Stählin, Autorin und Mitarbeiterin des „Mannheimer Morgen“ sowie mit Prof. Udo Dahmen, Leiter der Pop-Akademie Mannheim drei Fachleute berufen, die Literatur aus unterschiedlichen Blickwinkeln beurteilen. Sie entschieden sich nach langer Prüfung der eingereichten Texte für folgende Preisträger:

1. Preis: Kerstin Rech, Stuttgart
Ihr preisgekrönter Text trägt den Titel „Der Normalo“ und beschreibt in einem vielschichtigen inneren Monolog die Gedankenwelt eines in sich isolierten Menschen, der zwischen Agression, Fertigpizza und Privatfernsehen dahinvegetiert.
Kerstin Rech ist als Krimiautorin bekannt. Ihre Kriminalromane spielen im Saarland. Neben Krimis hat sie einige Hörspiele verfasst, die von verschiedenen Rundfunksendern ausgestrahlt wurden."
(Zitat)

 Weitere Preise erhielten: 2. Preis - Daniel Morawek, Mannheim für den den Titel „Party unter der Stadt und 3. Preis - Heidi Moor-Blank, Landau für ihren Beitrag „Neues Leben“

 

DAS FÜNFTE GESCHLECHT
April 2003, Leda Verlag, Leer, 168 Seiten, ISBN: 3-934927-35-1
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Im Haus Abendfrieden, einem Heim für betuchte Alte, sterben kurz nacheinander zwei Bewohner: Rudolf Paulsen, Großonkel der Malerin Philippa, sitzt tot im Lehnstuhl. Johanna Klarner behauptet, er sei ermordet worden und fällt kurz darauf die Treppe hinunter. Als wäre das nicht kompliziert genug, verliebt sich Philippa auch noch in die Kriminalkommissarin Valerie. Ein verdammt gutes Krimidebüt zwischen Wahnsinn und Wahrheit."(Zitat)


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DER PERMES
Juni 2004, Leda Verlag, Leer, 160 Seiten, ISBN: 3-934927-52-1

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Der Bas Stollebett geht es, wie es weisen und kräuterkundigen Frauen immer erging: Man holt sie zu denen, die der Arzt aufgegeben hat, und zu denen, die zu arm sind, um einen zu bezahlen - und wenn sie einem nicht mehr passen, dann erschlägt man sie. Nur lebt die Bas Stollebett im Unterschied zu anderen „Hexen“ nicht im Mittelalter. Kerstin Rechs Roman „Der Permes“ spielt im zwanzigsten Jahrhundert. Das ist das eigentlich Gruselige ihrer Erzählung, die sowohl ein historischer als auch ein Kriminalroman ist. Diese Geschichte von Glauben und Aberglauben, von Hass auf Fremdes und Abweichendes, von Gleichgültigkeit gegen das Leiden anderer spielt mitten unter uns. Der Permes, eine Art Teufelsgestalt aus den Wäldern des Raums Blieskastel, wirft seinen Schatten nicht nur auf die Bas Stollebett und die jungen Leute, die sie am Beginn des Jahrhunderts erschlagen. Der Permes ist auch noch da, als die Generation der Handy-Träger anrückt und glaubt, die Vergangenheit durch Schweigen und Vergessen besiegt zu haben. Das funktioniert nicht - weder beim Dorfpfarrer, dem ehemaligen Studentenrevoluzzer, der sich auch als Geistlicher ein abenteuerlicheres Leben erträumt hatte, noch bei seinen Freundinnen und Freunden, etabliert inzwischen, und doch alle gebunden an ihren Heimatort Bierbach, an den Einfluss des Permes, der nicht ruht und der nichts ruhen lässt - schon gar nicht alte Sünden." (Zitat)

Die Romane von Kerstin Rech sind spannend und anspruchsvoll geschrieben. Ihre Krimis sind ein echter Geheimtip !

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 DER WERWOLF VOM WEBENHEIMER BÖSCH
August 2006, Leda Verlag, Leer, 160 Seiten, ISBN: 978-3-934927-78-0


Aus dem Text der Buchrückseite:
"Es kann ganz schön gruselig sein im Saarland, auch wenn man schon als Kind in den Wäldern gespielt hat und aufgewachsen ist mit den schaurigen Sagen vom Butterhut, den Goldgluten und dem Permes.
Märchenfiguren natürlich, all diese unheimlichen, gefährlichen Gestalten – und doch: In Bierbach treibt plötzlich ein Werwolf sein Unwesen. Es gibt ihn wirklich, er wird gesehen, und es scheint keine Verkleidung zu sein. Aber mit dem Vollmond hat dieser Werwolf offenbar, ganz entgegen der Sage, überhaupt nichts zu tun. Womit dann?
„Der Mensch ist des Menschen Wolf“, heißt es, und genau das macht Kerstin Rech in ihren so magisch-düsteren wie auch humorvollen Romanen oft deutlich.
Nach ihrem Debüt „Das fünfte Geschlecht“, der für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert wurde, und „Der Permes“ legt Kerstin Rech mit dem „Werwolf vom Webenheimer Bösch“ ihren dritten Kriminalroman vor."
(Zitat)

Meine Meinung:

Ein Jahr nach den Ereignissen des Romans "Der Permes" wird der kleine saarländische Ort Bierbach (der Webenheimer Bösch ist ein Siedlungsgebiet im Bereich der Ortschaft) wieder mit Mord und Totschlag überzogen. Erneut scheinen die von Kindstagen an den Dorfbewohnern bekannten Sagen- und Drohgestalten des nahegelegenen Waldgebietes - ihnen allen voran der Permes - wieder in der realen Welt Gestalt angenommen zu haben. Ein altes "verfluchtes" Bild verschwindet, ein wolfsähnliches Wesen treibt sich in der Gegend herum und fällt in der Dämmerung eine Frau an, weitere Anschläge folgen - innerhalb kürzester Zeit geht die Angst in der kleinen Ortschaft um. Hieran ändert auch die von nun an verstärkte Präsenz der Polizei nichts. Erst als sich einige Bierbacher auf die Erlebnisse ihrer Kindheitstage besinnen, halten sie den Schlüssel zur Lösung des Rätsels in Händen.
Kerstin Rech führt mit ihrem neuen Roman "Der Werwolf vom Webenheimer Bösch" die Geschichte um die schon aus dem Roman "Der Permes" bekannten Figuren fort. Die Liebesbeziehung zwischen der weltoffenen und weitgereisten Jessica und ihrer Freundin Margot, der wiederum die kleine Bierbacher Welt vollkommen ausreicht, wird ebenso fortgesetzt, wie auch wieder Pfarrer Alfred und Kommissar Feuerstein mit von der Partie sind. Der neue Roman ist auch ohne Kenntnisse des "Permes " gut lesbar, da die Handlung nur wenig mit der Vorgängergeschichte zu tun hat. Allerdings wird die Entwicklung einzelner Charaktere durch die Kenntnis der Vorgeschichte plastischer und nachvollziehbarer. Hiermit verbindet sich für mich auch der einzige Kritikpunkt: die zahlreichen Andeutungen (warum ist Alfred im Kloster, Sylvia Witwe usw.usw.) hätten in den ersten Kapiteln einen kurzen Abriss der Geschehnisse des Vorgängerromans sinnvoll gemacht. So weiss der Erstleser nur, dass dereinst schreckliche Ereignisse vorangingen, die jedoch selbst im Dunkel bleiben. Da sich jedoch der Spannungsbogen rasch nach oben bewegt und die Handlung manche unvorhersehbare Wendung nimmt, tritt dieses fehlende Detail schnell in den Hintergrund. Die Einwohner von Bierbach sind liebevoll schrullig gezeichnet und auch das übrige Lokalkolorit wird unaufdringlich eingebunden. Die Entwicklung der einzelnen Protagonisten erscheint schlüssig und trägt mit dazu bei, dass der Leser am Ball bleibt. Insgesamt also eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Leseangelegenheit, die sich im Konzert der anderen Regionalkrimis nicht zu verstecken braucht. Wer die Romane von Kerstin Rech noch nicht kennt, kann hier bedenkenlos zugreifen, ihre treuen Fans werden es ohnehin tun. Ein Tipp meinerseits: Wer den Roman "Der Permes" noch nicht sein Eigen nennt, sollte gleich mit zwei Romanen den Buchladen verlassen.... ;-)

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SCHENSELO
August 2007, Conte Verlag, Saarbrücken, 186 Seiten, ISBN 978-3-936950-60-1

Inhaltsangabe des Verlages:

"
Zunächst ermittelt Kommissar Hoppe aus Speyer in Neuweiler nur wegen eines Einbruchdiebstahls mit Körperverletzung. Doch dann findet man Jürgen Schütz, der eine wertvolle Handschrift bei Grabungen in einem alten Park gefunden hat, gekreuzigt in seiner Wohnung. Gab es in dem Dokument geheime Hinweise? Was hatte es mit der Schenkung Schenselos aus dem Jahr 1314 auf sich? Hoppe hofft, mithilfe der geschichtskundigen, geheimnisvoll schönen Berit Schock den Mörder zu finden. Schatzsucher, Verfolgungsängste, seltsame Symbole … Hoppe kann die Fäden nicht entwirren, zumal er offenbar selbst befangen ist.
Ein rasanter Thriller, der einen von Abschnitt zu Abschnitt mehr in den Strudel der Ereignisse hineinzieht."
 (Zitat)
 

Kerstin Rech legt in gewohnt hoher Qualität eine spannende Geschichte um ein Dorf (das diesmal irgendwo in der Pfalz angesiedelt ist) und die dunklen Geheimnisse seiner Einwohner vor. Kratzt man an der Oberfläche der heilen Dorfwelt, darf man sich nicht über die Dinge wundern, die zu Tage treten. Eine gute Lektüre für ein Regenwochende - das Wetter interessiert dann nicht mehr...

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HOTEL EXCELSIOR
 
Oktober 2008, Conte Verlag, Saarbrücken, Conte Krimi 10, 232 Seiten, ISBN 978-3-936950-77-9, 11,90 €

Bezug zur saarländischen Vergangenheit nimmt der fünfte Krimi von Kerstin Rech. Ausgangspunkt der Handlung ist das legendäre Saarbrücker Hotel Excelsior zur Zeit der  ersten Saar-Abstimmung. Die Ereignisse von damals bleiben selbst selbst in unseren Tagen nicht ohne Folge....

Zum Inhalt
"1934, wenige Monate vor der Abstimmung, die darüber entscheidet, ob das Saargebiet den Status Quo behält oder an Hitlerdeutschland fällt. Im Hinterhof des Saarbrücker Hotels Excelsior geschieht ein Mord. Heiner Lawall, Oberkellner des mondänen und berühmten Hauses, wird erschlagen. Der Mordfall wird nicht aufgeklärt. In den Wirren der Geschichte gerät er in Vergessenheit.

73 Jahre später, 2007, erhält der Sohn Lawalls einen mysteriösen Brief. Er scheint endlich Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen. Kommissar Sebastian Keller, der erst vor wenigen Monaten von Stuttgart nach Saarbrücken gezogen ist, und die Privatdetektive Laura und Udo Cappel versuchen gemeinsam, der Geschichte auf die Spur zu kommen. Doch die Wahrheit fordert neue Opfer." (Zitat)

Kerstin Rech: HOTEL EXCELSIOR, Conte Verlag, Saarbrücken, Conte Krimi 10, ca 220 Seiten, ISBN 978-3-936950-77-9, ca. 11,90 €

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KASTANIENHOF
September 2011, SüdWestBuch Verlag, Stuttgart, 212 Seiten, ISBN: 9783942661041, 12,50 Euro

Diesmal scheint es im Bliesgau nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Menschen verschwinden und ein Ort findet sich auf keiner Landkarte. Was hat es mit dem Kastanienhof - so der Titel -  auf sich?

Aus der Beschreibung des Verlages:

Die Frau und das Kind sehen sich kurz an, dann rennen sie davon. Rennen so schnell sie nur können die Straße entlang und können aus diesem Grundauch nicht das Ortsschild sehen, das hinter Blättern und Zweigen verborgen ist.

Auch der Weg, der in den Wald hineinführt, bleibt unentdeckt. Sie rennen die Straße entlang, ohne zu wissen wohin. Sie wissen nur, hier bleiben sie nicht. In einer Gegend, wo schwarze Schlangen ihre Köpfe heben, wollen sie nicht bleiben.

Klack! Klack! Klack! Die Spule drehte sich noch ein paar Mal leer um sich selbst. Der Film war zu Ende. Aber niemand knipste das Licht an.Niemand applaudierte. Sie öffnete die Augen. Drehte sich um. Kam da jemand den Waldweg herunter? (Zitat)

 

DIETER PAUL RUDOLPH:

Dieter Paul Rudolph, seines Zeichens Sammler und (Neu-)Herausgeber alter Krimischätze und bundesweit bekannt durch seinen Krimiblog: Watching the Detectives sowie das Krimijahrbuch ist seit 2008 selbst zum Krimischriftsteller geworden.

MENSCHENFREUNDE,
Juli 2008, Shayol Verlag, Berlin, (Funny Crimes 3907),  216 Seiten, ISBN: 978-3-926126-81-8, 12,90 €

Aus der Inhaltsangabe des Verlages:

"Mord unter Menschenfreunden.
In der Saarbrücker Firma I & B, spezialisiert auf digitale Lernhilfen für »bildungsferne Jugendliche«, wird die Chefsekretärin Roswitha Brecher erdrosselt aufgefunden. Und der Chef selbst, als Hauptverdächtiger im Visier der Polizei, verschwindet kurz darauf spurlos.
Kleinere Sabotageakte sorgen zudem für Aufregung unter den Angestellten der Firma.
Schwimmt da ein Hai im Goldfischbecken?
Oder sind die Goldfische gar nicht so harmlos, wie sie tun?
Ausgerechnet zwei Zyniker, ein Fußballtrainer und eine Kommissarin, die sich so hassen, dass sie miteinander ins Bett gehen, sollen für Ordnung im Aquarium der hehren Philantropie sorgen. Auf ihre eigene, so gar nicht menschenfreundliche Art." (Zitat)

 

Meine Meinung:
Professor Kurt Zeilert ist ein Bilderbuch-Unternehmer. Mit seinem honorigen Software-Unternehmen, das sich auf Lernprogramme für Randgruppen der Gesellschaft spezialisiert hat und dank umfangreicher staatlicher und kommunaler Aufträge so gut floriert, dass er sich nebenher ein eigenes Fussballteam mit ehrgeizigen Zielen leisten kann, sowie seinen Verbindungen zur Universität befindet er sich am Zenit seiner Macht. Dumm nur, dass die Chefsekretärin in seinem Büro ermordet aufgefunden wird und schon bald klar wird, dass das Beschäftigungsverhältnis auch regelmäßige erotische Momente enthielt. Mit der forschen ermittelnden Kommissarin, für die das Ansehen einer Person eher ein Mordmotiv denn eine Entlastung darstellt, ist nicht zu Spaßen. In dieser Stunde der Not wendet sich Zeilert an seinen alten Schulfreund Lanhoff, der ihm noch etwas schuldig ist. Schließlich bewahrte die Funktion des Fußballtrainers von Zeilerts Team ihn vor der Arbeitslosigkeit. Lanhoff beginnt zu recherchieren, enttarnt die "Spielchen" der leitenden Mitarbeiter des Unternehmens und kommt natürlich der Kommissarin dabei in Quere. Doch während Stück für Stück die saubere Fassade des Unternehmens entzaubert wird, ist auch der Mörder nicht untätig und verfolgt kaltblütig weiter sein Ziel.
Vorsicht ! dieser Krimi ist scharf gewürzt. Wo hat es schon einmal einen fußballhassenden, literaturbegeisterten Trainer gegeben, dem es Spass macht seinen Frust an seinen aus seiner Sicht "hirnlosen" Spielern auszulassen und der dann auch noch den Schnüffler spielt ?! Die Kommissarin ist passenderweise in Hinblick auf Zynismus und Menschensicht eine Lanhoff verwandte Seele. Welch ein Team um im Morast eines scheinheiligen Unternehmens zu waten und die klassischen Kämpfe hinter den Kulissen aufzudecken. Die Figuren in Dieter Paul Rudolphs Krimi sind wunderbar verkorkst, voller Zerissenheit und gerade darum so gut plastisch vorstellbar. Man sieht sie handeln, folgt den Dialogen und liest ihre Gedanken -> es passt ! Nicht selten muss man schmunzeln oder sich auf die Schenkel klopfen. Gleichzeitig erfährt man unaufdringlich so Einiges über die Eigenarten und Mechanismen eines Marktes in dem Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderklaffen und merkt, dass hier der Autor über eine Szene spricht, die ihm sehr vertraut ist. Der Plot ist thematisch sicher nicht einzigartig, aber sehr wohl kunstvoll gestrickt. Das Ende birgt eine dem Grundtenor der Geschichte wohlangemessene Überraschung. Pasta bleibt Pasta, Krimi bleibt Krimi -> dieser Krimi ist all'arabiata ! Es ist serviert -> wem hier beim Lesen nicht das Wasser im Munde zusammenläuft, ist nicht mehr zu helfen !!!

 

ARME LEUTE
2009,  Conte Verlag, Saarbrücken, 205 Seiten, ISBN: 978-3-941657-06-9, Preis 12,90 Euro

Aus der Inhaltsbeschreibung der Buchrückseite:
">>Irgendwann bekam ich die erste Faust ins Genick. Mein Kopf verschwand in Holsteins Schwitzkasten, eine Schuhspitze verfehlte meine Hoden knapp, eine weitere Faust meine Nase leider nicht. Was hatten Sie geglaubt? Dass ich mich nicht wehren würde?<<
 Saarländisches Kleinstadtidyll mit toten Frauen. Die eine wird feierlich heimgeholt, zwei andere finden ihr gewaltsames Ende. Einem Maler wird ein Ohr abgeschnitten.
Drei Jahre später kehrt Klaus Pirrmayer, der Ohabschneider und Ehemann einer der ermordeten Frauen, aus dem Gefängnis in die Stadt zurück. Und provoziert die Honoratioren. In seinem Schlepptau die leichtlebige wie scheinbar ahnungslose Nachbarin Gelika als Helfershelferin. Dann läuft alles aus dem Ruder.
Arme Leute sind sie alle. In ihren Köpfen sammeln sich Gedanken wie Spucke im Mund, werden in die Welt gerotzt. Während weiter gemordet, gelogen und betrogen wird. Auch wenn am Ende die Ecken der Vergangenheit ausgeleuchtet sind: Es bleibt dunkel drum herum. ! "(Zitat)

 

weitere Krimis: ohne Regionalbezug:

Pixity Stadt der Unsichtbaren
März 2011, Conte-Verlag, Saarbrücken, März 2011, 288 Seiten, ISBN 978-3-941657-29-8

Aus der Beschreibung des Verlages:

"Auf der Suche nach dem Mörder eines Geschäftspartners gerät der Programmierer Nils Bentner tief in eine von ihm selbst geschaffene Welt. Was für ein Ort! Pixity ist eine virtuelle Stadt aus animierten Figuren und Sprechblasen, ein multimedialer Chat für Jugendliche, der das Unmögliche möglich macht. Aus Männern werden Mädchen, aus einer Person zwei oder aus zwei Personen eine. Eine Stadt aus Lügen und ohne Gesichter, ein pädagogisches Idyll über einer Kloake aus Pädo philie und obskurem Sex.

Je deutlicher sich aber die Gesichter aus dem virtuellen Nichts schälen, desto diffuser werden sie in der Wirklichkeit. Noch bevor Bentner zwischen Tätern und Opfern, Rächern und Gerächten unterscheiden kann, steht er selbst in der Schusslinie eines plötzlich sehr realen Krieges." (Zitat)

 

Der Bote
März 2012, Conte-Verlag, Saarbrücken,  176 Seiten, ISBN 978-3-941657-61-8, Preis 11,90

Ein Blick in die gute alte Zukunft gewährt uns der saarländische Autor Dieter Paul Rudolph, der in seinem Science Fiction Krimi Der Bote einen Blick in die Zeit in ca. 160 Jahren gewährt, die überrraschenderweise eher der Zeit vor ca. 160 Jahren entspricht. Oder etwa doch nicht ? Kommen Sie dem Rätsel selbst auf die Spur....

Aus der Beschreibung des Verlages:

Das Jahr 2168 in Zeiten von Postkutschen und rationiertem Wasser. I

m Weiler Bannkies findet man die Leiche eines Unbekannten. Ein Kriminalrichter reist an, um den Fall zu untersuchen.

Merkwürdiges geschieht, die Zeit fließt schneller, ein Strudel, der alles und jeden erfasst.

Unter einem Schafstall summen Computer, unter Ruinen liegen Relikte einer merkwürdigen Vergangenheit. (Zitat)

 

GÜNTHER SCHULER:

 

DAS GLÜCK KOMMT IMMER ERST AM SCHLUSS
1991, Edition Nautilus, Hamburg, 160 Seiten, ISBN: 3-89401-185-8

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Als Gerd Bäcker an einem Tag Mitte Dezember aufwacht, hat er ein ungutes Gefühl bzw. einen ausgewachsenen Kater. Es kommt noch schlimmer: Sein Arbeitsplatz, die Räume der alternativen Stadtzeitung, ist über Nacht verwüstet worden. Ein politisch motivierter Anschlag ? Gerd Bäcker, relevantes Mitglied der linken Szene einer kleinen westdeutschen Großstadt, gerät in noch größere Schwierigkeiten, als sich herausstellt, dass die Vandalen offensichtlich mit seinem Schlüssel in die Räume gelangten. Und um das Maß vollzumachen: Einer seiner Intimfeinde, ein Türke, der auf rätselhafte Art und Weise mit der Staatsschutzabteilung der Saarbrücker Polizei verbunden ist, wird erstochen aufgefunden. Nachdem die Polizei mit mehreren Dezernaten und Abteilungen, darunter auch der ominöse Staatsschutz, die Schauplätze des Verbrechens abgeklappert hat, kommen sie zur Sherlock Holmes-würdigen Einsicht, dass Gerd Bäcker einen tollen Hauptverdächtigen abgeben müsste. Der jedoch macht eine Fliege - und nimmt sich in guter Krimihelden-Tradition vor, den verzwickten Fall selber aufzuklären. Da taucht aus der äußerrsten rechten Ecke ein Duo auf, dessen politische Absichten und Handlungen den ganzen Vorfällen einen Sinn geben: Neonazis! Die auch vor einem Mord nicht zurückschrecken, was Bäcker unvermittelt anm eigenen Leib spüren muß..." (Zitat)

Bei Günter Schulers Roman "Das Glück kommt immer erst am Schluß" handelt es sich um einen echten Saarland-Krimi, der in der alternativen Szene der achtziger Jahre in Saarbrücken (Saarhexe, Hades, usw. ... mein Gott waren das Zeiten / these days of mine ;-))  ) angesiedelt ist.

ELKE SCHWAB:

(Homepage der Autorin)

Die Autorin wurde 1964 in Saarbrücken geboren. Weitere Informationen zur Person, den Büchern usw. finden Sie auf der Homepage von Elke Schwab.

TÖDLICHE BESESSENHEIT
2000, Frieling Verlag, Berlin, 240 Seiten, ISBN: 3-8280-1226-4

Aus dem Text der Buchrückseite:

" Eine Serie ritueller Morde gibt den Polizeibeamten Theo Borg und Lukas Baccus immer wieder neue Rätsel auf. Wann hat diese tödliche Serie begonnen, und wer steckt dahinter ? Die Aufklärung der grausamen Verbrechen fordert den beiden Polizisten den gefährlichsten Einsatz Ihrer Dienstzeit ab. Was mit der halbnackten Leiche einer jungen Frau am Fusse eines Hochhauses wie ein Routinefall beginnt, soll sich bald als Jagd nach einem überaus raffinierten und zielstrebigen Mörder erweisen, der den Fahndern stets einen Schritt voraus ist " (Zitat)

Alle, die den mittlerweile beim Verlag vergriffenen ersten Roman von Elke Schwab (Titel: Tödliche Besessenheit) noch nicht kennen, haben die Möglichkeit den Roman bei  www.eBook-Regal.de als EBook Version zu erhalten

EIN GANZ KLARER FALL
Oktober 2001, Eigenverlag, 294 Seiten, ISBN: 3-00-014019-0

Aus dem Text der Buchrückseite:

"In Saarbrücken, der Landeshauptstadt des Saarlandes, geschieht ein Doppelmord. Es handelt sich dabei um zwei junge Männer, die nach einem Betriebsausflug am Rande der Stadt tot aufgefunden werden. Bei seinen Ermittlungen bringt Hauptkomissar Kullmann eine Lawine aus politischem Machtmissbrauch, Skrupellosigkeit und Niederträchtigkeit ins Rollen, die ein weiteres Todesopfer fordert. Sein vorrangiges Ziel ist es, die wahren Opfer dieses Systems zu schützen. Bis zum Schluss bleibt Kullmann unbeugsam bei seinen Ermittlungsmethoden und bringt damit sich selbst und seine este Mitarbeiterin in tödliche Gefahr." (Zitat)

 

KULLMANNS LETZTER FALL
2004, Conte Verlag, Saarbrücken, Seiten, ISBN: 3-936950-12-1

 

Aus dem Text der Buchrückseite:

 Rezension des Buches bei: Hinternet

 

GROSSEINSATZ

2005, Gmeiner Verlag, Meßkirch, 376 Seiten, ISBN 3-89977-652-6

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Kaum hat Hauptkommissar Dieter Forseti die Nachfolge von Norbert Kullmann im Landeskriminalamt Saarbrücken angetreten, muss er einen rätselhaften Fall bearbeiten.
Am Stadtrand von Saarbrücken wird eine verkohlte Frauenleiche in einem ausgebrannten Autowrack gefunden. Forseti geht von einem Unfall mit Fahrerflucht aus. Nur Anke Deister, früher engste Mitarbeiterin von Kullmann, glaubt nicht an diese einfache Lösung des Falls – zu viele Anzeichen sprechen dagegen. So beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und stößt dabei auf immer neue Ungereimtheiten. Und ohne es zu ahnen bringt sich die Polizistin selbst in tödliche Gefahr …
" (Zitat)

 

ANGSTFALLE
2006, Gmeiner Verlag, Meßkirch, 274 Seiten, ISBN 3-89977-686-0, 9,90 €

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Norbert Kullmann, Hauptkommissar a. D. aus Saarbrücken, wird unvermittelt in einen neuen Fall verstrickt:
Die Friseuse Trixi Reuber, die in Kullmanns direkter Nachbarschaft wohnt, wird von einem unheimlichen Stalker belästigt. Alle Versuche, ihn bei der Polizei anzuzeigen, schlagen fehl – Trixi wirkt unglaubwürdig, nicht zuletzt deshalb, weil sämtliche Beweisstücke auf mysteriöse Weise verschwinden.
Als am Neujahrsmorgen ihre Arbeitskollegin und Freundin Käthe tot in Trixis Keller aufgefunden wird, gerät die junge Frau plötzlich selbst ins Visier der Ermittlungen. Doch die Belästigungen des aufdringlichen Verfolgers hören nicht auf und Trixis Angst wächst…" (Zitat)

 

TOD AM LITERMONT
August 2008, Conte Verlag, Saarbrücken,  278 Seiten, ISBN 978-3-936950-74-8, 11,90 €

Aus der Beschreibung der Buchrückseite:
"Die Entdeckung der Leichen zweier Frauen erschüttert das Saarland: Die eine wurde erhängt auf dem Dachboden ihres Hauses in Diefflen gefunden. Die andere kam offenbar bei einem Sturz am Berg Litermont bei Nalbachzu Tode.

Die Polizei, allen voran Kriminalkommissarin Anke Deister, steht vor Fragen: Wurden die Frauen Opfer eines Killers? Stehen die beiden Fälle überhaupt in einem Zusammenhang? Oder handelt es sich bei beiden um tragische Selbstmorde?

Als herauskommt, dass die Tochtereines der Opfer vor elf Jahren entführt worden war, jedoch gerettet werden konnte, wirft das ein völlig neues Licht auf den Fall. Der Kommissar, der die Untersuchungen von damals leitete, muss herangezogen werden. Und das ist kein anderer als der längst pensionierte Norbert Kullmann." (Zitat)

 

HETZJAGD AM GRÜNEN SEE
2009, Conte Verlag, Saarbrücken, 296 Seiten, ISBN: 978-3-936950-95-3, Preis 12,90 Euro

Aus der Inhaltsbeschreibung des Verlages:
">>Er marschierte auf den großen Holzspalter zu, ein nützliches, aber bedrohlich 
aussehendes Arbeitsgerät. Das stählerne Monstrum wirkte beunruhigend auf 
Steiner. Heute ganz besonders. An den Umrissen konnte er erkennen, dass 
etwas anders war.<<
Die enthauptete Leiche liegt mitten im Forstrevier von Harald Steiner auf dem Otterberg. Ursprünglich wollte der ehemalige Leiter eines SEK als Waldhüter von seinem letzten, auf tragische Weise misslungenen Einsatz Abstand gewinnen. Doch die Vergangenheit verfolgt ihn bis in die Tiefen des dichten Dschungels von Wallerfangen:

Der Tote war in Steiners letztem Fall ein wichtiger Zeuge. Deshalb hält Kommissar Jürgen Schnur seine ehemaligen Kolegen für verdächtig. Für Steiner beginnt der Kampf gegen einen unheimlichen Mörder, der mit weiteren Bluttaten den großen Wald zu seinem Spielplatz und ihn selbst zur Marionette macht.
Was dann ans Tageslicht kommt, übertrifft alles Erwartete." (Zitat)

 

DAS SKELETT VOM BLIESGAU
2010 Conte Verlag, Saarbrücken, 300 Seiten, ISBN: 978-3941657144

Aus der Beschreibung des Verlages:

"Von wegen Gras drüber gewachsen. Als Anke Deister in der Nähe von Ormesheim im Bliesgau von ihrem Pferd Rondo abgeworfen wird, landet die Kommissarin prompt auf einem Skelett, das nur oberflächlich im harten Waldboden verscharrt war. Die Knochen stammen nicht etwa aus der Keltenzeit, sondern aus den letzten zehn Jahren. War da was? Kullmanns Erinnerung gräbt einen nicht abgeschlossenen Fall ohne Leiche aus. Zwischen Saarlouis und dem Bliesgau, zwischen Saarbrücken und Zweibrücken entspannt sich ein spannendes Rätsel um Identitäten und Verwandtschaften. Mit dem kriminalistischen Personal ihrer vorhergehenden Krimis liefert Schwab wieder einen Fall mit sorgfältig recherchiertem Hintergrund und Spannung bis zur letzten Seite. Zudem gewährt sie dieses Mal einen augenzwinkernden Einblick in die Welt der Saarkrimiautoren." (Zitat)

 

GALGENTOD AUF DER TEUFELSBURG
Juli 2011, Conte-Verlag, Saarbrücken, . 320 Seiten, ISBN 978-3-941657-39-7, 12,90 Euro

Aus der Beschreibung des Verlages:

"Tote Lehrer, gefräßige Krähen, alte Rachegefühle und weibliche Reize stellen Jürgen Schnur, Erik Tenes und die »Neue«, Andrea Westrich, vor einen nervenaufreibenden, scheinbar unlösbaren Fall. Aber auf Kullmann ist Verlass.

Ein toter Lehrer in einem Saarlouiser Gymnasium. In der Aula, vor den Augen aller Schüler und deren Handykameras. Diskretion unmöglich.

Jürgen Schnur und sein Team stehen vor einem Fall, der Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert. Schweigsame Lehrer, störrische Schüler und die verführerische Mirna erschweren die Ermittlungen.

Ein zweiter Todesfall auf der Teufelsburg erhöht den Druck auf die Polizisten. Was hat es mit dem unscheinbaren Fred Recktenwald auf sich, der auf der Teufelsburg als Fremdenführer arbeitet?" (Zitat)

 

BLUTIGE SEILFAHRT IM WARNDT
 
Mai 2012, Conte-Verlag, Saarbrücken,  320 Seiten, ISBN 978-3-941657-66-3, Preis 13,90

Aus der Beschreibung des Verlages:

Am Schacht in Velsen wird ein Bergmann im Förderturm zerquetscht.

Die Polizei vermutet Mord. Die Verschlossenheit der Belegschaft erschwert die Ermittlungen.

Ex-Bergmann Grewe fährt undercover ein. Im »Alten Mann« entdeckt er eine mumifizierte Leiche. Unter Hochdruck ermitteln Jürgen Schnurs Team und Kullmann über Tage. Die Bombe tickt auf der vierten Sohle.

2012 schließt die letzte Saargrube. Spannend und gut recherchiert schickt uns Elke Schwab dieses Mal ins Reich des schwarzen Goldes.(Zitat)

 

Mörderisches Schweigen, 
September 2011, Solibro Verlag, Münster , 384 Seiten, ISBN 978-3-932927-37-9, 9,95 Euro

Seit Anfang September 2011 ist ein Krimi von Elke Schwab im Solibro Verlag, Münster erschienen. Unter dem Titel Mörderisches Schweigen sind diesmal wieder die beiden Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg, bekannt aus ihrem allerersten Buch Tödliche Besessenheit, im Einsatz.

Aus der Beschreibung des Verlages

Saarbrücken heute. Die Polizeibeamten Lukas Baccus und Theo Borg bekommen es mit einem äußerst schwierigen Fall zu tun: Erwin Frisch, Chefredakteur der führenden Saarländischen Tageszeitung, verschwindet spurlos. Kurze Zeit später treffen Postpakete bei den Ermittlern ein, obwohl sie nichts bestellt haben. Diese Pakete beinhalten abgetrennte Körperteile eines Mannes, die der Pathologe dem Vermissten zuordnen kann. Weiterhin stellt er zum Entsetzen aller fest, dass das Opfer noch leben muss.
Damit beginnt für Baccus und Borg ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizisten hoffen, das Opfer noch lebend zu finden. Doch schon bald verschwindet ein zweiter Mitarbeiter der „Neuen Zeit“. Und abermals trifft ein menschlicher Körperteil bei der Kriminalpolizei ein. Die Untersuchungen ergeben, dass es sich um mehrere Täter handeln muss. Damit entwickelt sich der Fall zu einem echten Leichenpuzzle.

Als achter Krimi der Saarländerin Elke Schwab liegt mit „Mörderisches Puzzle“ der zweite Teil der Krimireihe mit Lukas Baccus und Theo Borg vor, den zwei übermütigen Kriminalkommissaren, die mit lockeren Sprüchen spektakuläre Fälle aufklären. (Zitat)

 

JOCHEN SENF

BRUNO GEHT ZU FUSS

1993, Econ Taschenbuch Verlag, Düsseldorf / Wien, 229 Seiten, ISBN: 3-612-25010-8

Aus dem Text der Buchrückseite:

" Dr. Bruno Paul steckt in einer Lebenskrise. Was tut ein Anwalt Mitte Vierzig in Berlin, wenn ihn seine Freundin verlässt. Er lässt sich auf Geschäfte ein, die ihn nach London und später nach Saarbrücken verschlagen. Dass er schliesslich einen riesenzeitungsskandal aufdeckt und ganz nebenbei einen Mord aufklärt, war nicht vorherzusehen." (Zitat)

 

Diesem ersten Roman sind mittlerweile vier weitere Romane (in Berlin angesiedelt) um Bruno Paul gefolgt:

NICHTWISSER
2007, Gmeiner Verlag, Meßkirch, 277 Seiten, ISBN 3-89977-711-6, 9,90 €

Aus der Inhaltsangabe:

"Fritz Neuhaus, ein kleiner »Schnüffler« und Moralist aus Berlin, gerät unversehens in eine heikle Lage. Sein chaotisches Leben ist schon schwierig genug; seine Kindheitserinnerungen und seine verkorkste Mutterbeziehung tun ein Übriges. Als dann noch eine geheimnisvolle rothaarige Frau auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse: Die Rothaarige ist eine Agentin von Interpol und hat Kenntnis von mysteriösen Vorgängen in einem Flüchtlingslager nahe Saarbrücken. Ausgestattet mit einem Koffer voll brisanter Inhalte schickt sie Fritz Neuhaus in eine »Schlacht« mit ungewissem Ausgang." (Zitat)

 

Meine Meinung:

Fritz Neuhaus - ein Gourmet und Lebenskünstler, der sich mit gelegentlichen aber recht lukrativen Detektivarbeiten für betrogene Arbeitgeber über Wasser hält, ist die Hauptperson in Jochen Senfs neuem Roman Nichtwisser. Er ist ein gespaltener Held, der einst mit 18 Jahren aus Saarbrücken nach Berlin flüchtete um den sexuellen Nachstellungen seiner eigenen Mutter zu entfliehen. Ca 30 Jahre danach setzt die eigentliche Krimihandlung ein und es kommt, wie es der Leser bereits erahnt. Von einer betörenden Frau überrumpelt, nimmt Neuhaus einen Auftrag an, der immer bizarrer wird und ihn schliesslich nach einigen Wirrungen in Berlin auf eine Spur führt, die ihn zurück ins Saarland reisen lässt. Jochen Senf ist ein wortreicher Autor, der gerne mit Ausdrücken  spielt, sie hin und her wendet und ihnen neue Betrachtungen und Bedeutungen abringt. Diese Wortspielereien bereichern einerseits den Text - wunderschön beispielsweise eine Stelle in der er saarländische Begrüssungsfloskeln beschreibt und bewertet - andereseits stören sie auch gelegentlich den Spannungsbogen.  Die Beschreibung der Ess- und Trinkgewohnheiten von Fritz Neuhaus, sein Umgang mit dem Gegner, dem er seine bis dato bekannten Missetaten direkt und ohne Umschweife unter die Nase reibt und nicht zuletzt auch das Verhältnis zu Frauen lassen in mir immer wieder das Bild des alten Tatort Kommissars Max Palu aufkommen. Und auch die Story , die nicht nur mit den üblichen Toten aufwartet, sondern auch den Krieg im ehemaligen Jugoslavien mit seinen Greueln, die Situation der Flüchtlinge in Deutschland, aber auch ein Szenarium spezieller Foltertechniken und den Bundesnachrichendienst zum Inhalt hat, wirkt so grellbunt und abgedreht wie manch eine Tatortfolge des Saarländischen Rundfunks zu Palus Zeiten. Jochen Senf hat seinen eigenen Stil und bleibt ihm treu. Dies bedeutet für den Krimileser eine willkommene Abwechselung, auch wenn man deshalb in Zukunft nicht gleich nur noch solche Romane lesen möchte. Einzig der Schluss des Romans erfüllte meine Erwartungen nur bedingt, da ich in den letzten Kapiteln erleben musste, dass der Held genau solche Methoden zur Wiederherstellung der Gerechtigkeit anwendete, wie man sie bis dahin bei der kriminellen Seite verdammte. So bigott, dies als eine befriedigende Lösung des Falls anzusehen, will ich dann selbst - auch nur als Leser - nicht sein. Insofern hatte diese Auflösung des Falles für mich einen schalen Beigeschmack zumal auch noch eine geschickte Wendung in Neuhausers privatem Handlungsstrang dadurch überlagert wird.  Dies ist wirklich schade - denn bis auf diesen Punkt gelingt es dem Autor durchgängig, eine abwechselungsreiche eigenwillige Story mit ausgesprochenem Unterhaltungswert zu verfassen.

P.S. Übrigens das Schlüsselloch Coverbild passt sehr gut zu diesem Krimi.....

Die weiteren Romane sind überwiegend in Berlin angesiedelt

KNOCHENSPIEL
2008, Gmeiner-Verlag, Meßkirch, Februar 2008, 278 Seiten, ISBN 978-3899777635, 9,90 Euro

Jochen Senf legt den zweiten Roman um seine aus dem Krimi Nichtwisser bekannte Hauptfigur Fritz Neuhaus vor. Bezüge zum Saarland finden sich zwar nur in Hinweisen / Rückblenden zum ersten Roman, allerdings ist bekannt, dass der Autor auch an der Saar Stoff zum Thema Betrug mit Versichertenkarten.gesammelt hat

Zum Inhalt:
"
Unvermittelt wird Fritz Neuhaus, ein Lebenskünstler mit ausgeprägten Schnüfflerqualitäten, in einen Strudel gefährlicher Ereignisse gezogen: Im Gebäude des "Radio Berlin Brandenburg" übergibt ihm ein Fremder sechs Chipkarten verschiedener Krankenkassen. Warum, erfährt Neuhaus nicht. Doch bereits am nächsten Morgen erhält er einen "Hinweis": Ein Schlägertrupp klingelt ihn aus dem Bett, der deutlich an den Karten interessiert ist. Und Fritz Neuhaus hat noch immer keine Ahnung, worum es eigentlich geht." (Zitat)

 

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KINDSWUT
Februar 2010, Gmeiner-Verlag, Meßkirch, 322 Seiten, ISBN 978-3839210475, 11,90 Euro

Der dritte Roman um Fritz Neuhaus, den Berliner Schnüffler mit saarländischen Wurzeln.

Aus der Beschreibung des Verlages:
"Fritz Neuhaus aus Berlin-Charlottenburg ist ein echter Lebenskünstler – und einfach viel zu gutmütig.

Erst lässt er sich dazu überreden, seinen betrunkenen Freund Ludwig als Grabredner zu vertreten, dann „überzeugt“ ihn Frau Stadl, seine Nachbarin aus dem feudalen Vorderhaus, während einer Geschäftsreise auf ihren Sohn Philip in ihrer Wohnung aufzupassen.

Der 17-Jährige sitzt dort völlig verstört in einem Schrank, trägt eine Pitbull-Maske und äußert sich nur in Tierlauten. Was Fritz nicht ahnt: Zwischen Sohn und Mutter ist ein mörderischer Zweikampf entbrannt – und er steckt längst mittendrin …
" (Zitat)

 

WOLFGANG STAUCH

BRUBECKS ECHO

2000, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 266 Seiten, ISBN: 3-518-39595-5
Aus dem Text der Buchinnenseite:
"Seit drei Jahren ist Gunther Brubecks Feuer erloschen, der einst so elegante, integere Kommissar dienstunfähig. Erst als ihn sein Vorgesetzter und Freund Henning Krull vorzeitig in Pension schicken will, erwacht er aus seiner Lethargie. Er nutzt die letzten Dienstwochen, um diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die er für sein Unglück verantwortlich macht.
>> Ein Italiener, sagt man, bringt seine Frau um, wenn er sie mit einem anderen im Bett erwischt. Ein Engländer bringt den anderen Mann um. Ein Deutscher bringt sich selbst um. In diesem Falle wollte Brubeck Engländer sein.<<
Brubeck will Rache, aber wofür ? Wo ist seine Frau, wer hat sie ihm weggenommen - und wie? Diesen Fragen geht der junge Kommissar Jan Piel nach, der, fremd in der Stadt, Brubecks Nachfolge antreten soll und während der wenigen gemeinsamen Tage eine leidenschaftliche Hassliebe zu seinem knurrigen Vorgänger entwickelt."
(Zitat)

30 Tage im September und Oktober 1995 in der im Roman nicht mit Namen genannten Stadt am Fluss, in der gerade Schienen für eine Regionalbahn gelegt werden und bei der - in Folge der anhaltenden Regenfälle - die durch die Stadt führende Autobahn droht vom Fluss, der parallel zur Trasse fliesst, überflutet zu werden (was dann später auch geschieht). Einmal ist auch von einer Johanniskirche die Rede und Piel der neue Komissar kommt vom ca 100 km entfernten Enkenbach-Alsenborn hierher (Einem Ort von dem der Autor behauptet, dass er zur Hälfte aus Kriminalpolizisten und zur anderen Hälfte aus deren Angehörigen besteht ;-) ). Ohne gross zu Grübeln, weiss man also, dass die Handlung in Saarbrücken angesiedelt ist. Nichts ist wie es scheint und am Ende haben sich viele mit Schuld beladen. Gewinner gibt es keine. Nur wenige kommen mit geringen Blessuren aus der Affäre. Trotz all diesen tragischen und ernüchternden Momenten bietet die Geschichte aber auch jede Menge skurile Figuren und Einfälle. Sicherlich kein gewöhnlicher Kriminalroman.

Das Buch war im Jahr 2001 auf der Vorschlagsliste für den von der Autorenvereinigung "Das Syndikat" alljährlich vergebenen Krimipreis "Glauser".

JUTTA STINA STRAUSS

KOKS UND KOSAKENKAFFEE
Guzzos erster Fall
2007, Conte Verlag, Saarbrücken, 286 Seiten, ISBN: 978-3-936950-54-0, 13,90 Euro
 

Zum Inhalt:
"Beim Ruderclub dümpelt eine Frauenleiche. Ihr Tod gibt Rätsel auf. Guzzo vom LKA und sein schwerfälliger Assistent Krämer verrichten polizeiliche Routinearbeit. Die Spuren führen ins Drogenmilieu. Gleichzeitig erleben zwei Völklinger Großmütter ihr blaues Wunder. Was sie als Geschmackszusatz für Marzipan aufgegabelt haben, verschafft den beiden Ladies einen coolen Trip. Das Teufelszeug stammt von Oma Fines Enkelsohn Michael. Er ist der Schlüssel zu dem Fall. Und die Omas mischen darin kräftig mit..." (Zitat)

Der Verlag schreibt weiter:
"In ihrem Krimidebut lässt es die schwedische Saarländerin JuttaStina Strauss richtig krachen. Knallkomische Großmütter, fiese Dealer, fertige Junkies und genervte Bullen mischen die saarländische Verbrechensszene auf. Als käme Mankell an die Saar! Diese Mischung aus hartem Krimistoff, schrägen Gestalten und ironischer Saarlandveräppelung sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.

 

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MIS EN VOSGES
Guzzo in Lothringen
2008, Conte Verlag, Saarbrücken, 286 Seiten, ISBN: 978-3-936950-80-9, 13,90 Euro

In ihrem zweiten Krimi lässt JuttaStina Strauss Kommissar Guzzo in der französischen Provinz ermitteln.

Zum Inhalt:
Philipp Guzzo ist für ein Jahr als Austauschpolizist im Rahmen eines EU-Programmes nach Dabo in die Nordvogesen versetzt worden. Doch auf der Dienststelle ist er das fünfte Rad am Wagen. Bis die eine Hälfte eines beliebten Volksmusikduos verschwindet und unauffindbar bleibt. Doch hinter den wohlanständigen Fassaden der Bergdörfler zu schauen scheint unmöglich, erst recht für einen Auswärtigen. Bis Guzzos Frau Svea tief in die Geheimnisse der Menschen eintaucht. Vor ihr bleibt kein Riegel verschlossen. Aber ob sie auch den Verschwundenen findet ? (Zitat)

 

 

WALTER WOLTER

 

Der Autor wurde 1950 geboren, im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeiten arbeitete er mehrere Jahre in Süddeutschland und der Schweiz. Seit Ende der 90er Jahre lebt er wieder im Saarland. Eine Kurzbiographie auf den Seiten des Gollenstein Verlages finden Sie hier.

 

HUNDSTAGE WOLFSNÄCHTE

2003, Heyne Verlag, München, 239 Seiten, ISBN 3-453-87032-8

Aus dem Text der Buchinnenseite:
">>Schlagen Sie drei Männer für mich zusammen und entnehmen sie jedem eine Blutprobe<< Diesen Auftrag erhält der ehemalige Profi-Boxer Bruno Schmidt. Das Ansinnen der wunderschönen Shanta Berlinger macht ihn erstmals sprachlos. Doch die Frau hat ihre Gründe. Als Teenager wurde sie von drei Männern vergewaltigt. Und Bruno soll jetzt für viel Geld ihr Racheengel sein. Schmidt willigt ein. Sein erstes Opfer, ein brutaler, unsympathischer Polizist, erweist sich als Judo-Lehrer, den er nur mühsam bezwingen kann. Die anderen beiden leben in einem kleinen Dorf mitten im Hunsrück. Bruno macht sich auf den Weg und stolpert unversehens in ein lebensgefährliches Abenteuer." (Zitat)

A propos: Die Episode mit dem Polizisten spielt in Saarbrücken.

Im Mai 2011 erschien bei Bastei Lübbe der erste Bruno Schmidt -Roman von Walter Wolter als Neuauflage.

Aus der Verlagsbeschreibung:

"Ein Saarland-Krimi
Privatdetektiv und Ex-Profiboxer Bruno Schmidt ist am Ende. Aus Geldnot nimmt er einen dubiosen Auftrag an, der ihn in ein kleines Dorf führt. Eine vor Jahrenverübte Vergewaltigung soll gerächt werden.

Der Täter scheint schnell gefunden, doch da erwacht der verschlafene Ort und wehrt sich gegen den Eindringling …" (Zitat)

Walter Wolter: Hundstage Wolfsnächte, Bastei Lübbe, 238 Seiten, Ersterscheinung: 20.05.2011, ISBN: 978-3-404-16035-8, 7,99 Euro

 

Der zweite Band mit Abenteuern von Bruno Schmidt erschien 2004 beim Gollenstein Verlag: VERDAMMTER RÄUBER (288 Seiten, ISBN 3-935731-62-0 )

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ZUR HÖLLE MIT DEN WANDERFALKEN
2005, Gollenstein Verlag, Blieskastel, 288 Seiten, ISBN: 3-935731-35-3

Aus dem Text der Buchrückseite:
"In einer saarländischen Garnisonsstadt wird ein Bundeswehrsoldat ermordet. War es die Rache von Fallschirmjäger-Kameraden? Ein Fememord? – Die Kriminalpolizei steht vor einem Rätsel.
Privatdetektiv Bruno Schmidt nimmt die Spur auf – und trifft auf Männer, die er sich in seinen kühnsten Träumen so nicht vorgestellt hätte: Söldner, eiskalte „Hunde des Krieges“, die für Geld töten – egal wen, egal wo. In einem geheimen Camp im deutsch-französischen Grenzgebiet trainieren sie ihr blutiges Handwerk, mit dem sie in Afrika Tod und Verderben verbreiten.
Bruno, der bald in Teufels Küche gerät, versteht die Welt nicht mehr, als in diesem Dunstkreis männlicher Brutalität eine verlockende Frau auftaucht."
(Zitat)

 Rezension des Buches bei:sr-online

 

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EISBLUMEN
2006, Gollenstein Verlag, Blieskastel, 288 Seiten, ISBN:

img3.gif "Bruno Schmidt und die Mädchenfalle
Innerhalb von sieben Monaten verschwinden im Saarland spurlos drei junge Mädchen: Sina W. (14) aus Saarlouis-Beaumarais, Julia K. (14) aus Neunkirchen, und Cindy H. (15) aus Saarbrücken-Burbach. Die Polizei hat keinerlei Anhaltspunkte. Gerüchte über einen Mädchenhändlering machen die Runde.
Privatdetektiv Bruno Schmidt, der eigentlich eine untreue Ehefrau beschatten soll, wird durch die 15-jährige Sophie, die vorübergehende bei ihm Schutz sucht, in das GTeschehen hineingezogen. Hinter dem hübshen Teenager sind zwielichtige Männer her. Bruno einst Berufsboxer, legt sich mutig mit ihnen an.
Welche Rolle aber spielt ein Spaziergänger, der scheinbar zufällig in die Auseinandersetzung verwickelt wird ? Der unscheinbare Engelbert Bloch, ein vereinsamter, von Zwängen und Ängsten beherrschter Mensch, gewinnt Sophies Vertrauen. Seine Wohnung wird zum Fluchtpunkt für die junge Ausreißerin. Zwischen dem 53-jährigen Bloch und dem jungen Mädchen entsteht eine ungewöhnliche Beziehung.
Währenddessen kurvt Bruno Schmidt mit seinem Wohnmobil zwischen Saar und Mosel umher, getrieben von der Sorge um Sophies Leben und verfolgt von undurchsichtigen Männern in einem dunklen Transporter. Er ist willens, ein furchtbares Geheimnis zu lüften - aber ist er auf der richtigen Fährte ?" (
Zitat aus dem Katalog des Gollenstein Verlages)

Aus dem Text der Buchrückseite:
"Aus dem Augenwinkel nahm sie eine Gestalt wahr, die aus der Dunkelheit des Spielplatzes auf sie zukam. Es war Samuel Mohr. Sophie wurde es unbehaglich. Sie ging schneller erreichte vor ihm die Haustür, fand jedoch nicht gleich den passenden Schlüssel. <<Mist ! >> Sie wurde nervös. Da stand er schon neben ihr, der füllige Mann, und sie hörte seinen schnaufenden Atem." (Zitat)

Rezension des Buches bei:sr-online

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wolter5.jpgEIN LIED VOM TOD
September 2007, Gollenstein Verlag, Merzig, 236 Seiten, ISBN 978-3-938823-26-2

Zum Inhalt aus der Katalogsinfo:
"In einer Winternacht wird im Saarland ein Spediteur ermordet. Niemand ahnt den Grund, keiner kennt den Täter. Einziger Anhaltspunkt der Kripo: Dem Opfer war am Telefon das Lied vom Tod vorgespielt worden. Privatdetektiv Bruno Schmidt hat indessen anderweitig zu tun und zweifelt wieder einmal an der Richtigkeit seiner Berufswahl: Es ist nämlich alles andere als ein Vergnügen für ihn, die elitebewusste Tochter eines Konzernchefs auf Schritt und Tritt als Leibwächter zu begleiten - auch weil er nicht weiß, wovor Dr.Friederike Meinolf solche Angst hat, dass sie nachts schreit. Entspannend dagegen ist sein Kontakt zu einer gealterten Diva. Jeanne Bisonnier, einst ein gefeierter Chanson-Star, hat sich in ein Vogesental zurückgezogen, wo sie sich um verstoßene Tiere kümmert. Als die todkranke Frau dem Detektiv unverhofft eine außergewöhnliche Lebensperspektive eröffnet, sagt dieser begeistert zu. Doch bevor er die Chance wahrnimmt, möchte er seinen letzten Auftrag zu Ende bringen. Derweil geschieht ein weiterer Mord - abermals gespenstisch angekündigt mit dem Lied vom Tod. Bald darauf erklingt die verhängnisvolle Melodie auch für Brunos Schutzperson Friederike Meinolf…" (Zitat)

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DER FREMDE AUS DEM WALD
September 2009, Gollenstein Verlag, Merzig, 228 Seiten, ISBN 978-3-938823-59-0

Aus der Buchbeschreibung des Verlages:
"
Bruno Schmidt reicht´s. Ein letzter Fall – dann will er weg, irgendwohin in die Provence.
Der Auftrag eines Autohändlers, einer Bande von Schutzgelderpressern nachzuspüren, führt ihn noch einmal ins Saarland, wo der Fund einer unbekannten, dunkelhäutigen Leiche durch ahnungslose Wandertouristen im Hochwald für Aufregung sorgt. Nicht nur die hohe Belohnung, die anonym für die Aufklärung dieses Mordes ausgesetzt ist, weckt Brunos Interesse.
Doch bevor er das Geheimnis um den fremden Toten lüften kann, muss er seine Recherchen in Sachen Schutzgelderpressung abschließen. Dabei gerät er an Freefighter in der Käfigkampf-Szene und landet schließlich hinter Gittern..." (Zitat)

Walter Wolter:  Der Fremde aus dem Wald, Gollenstein Verlag, Merzig, , 14,90 EURO