
Adolph Bay (Info)
/ Wolfgang Brenner (Info)
/ Vera Conrad (Info)
/ Martin Conrath (Info)
/ Elmar Engel (Info)
/ Rita Fischer (Info)
/ Madeleine Giese (Info) / Marina Heib (Info) / Axel Herzog (Info) / Dori Jones (Info) / Barbara Mansion (Info)
/ Gudrun Maria Müller (Info) / Tilo Mörgen (Info)
/ Christel Raubuch (Info)
/ Kerstin Rech (Info) / Dieter Paul Rudolph (Info) / Erhard Schmied (Info) / Günter Schuler (Info)
/ Elke Schwab (Info)
/ Jochen Senf (Info)
/ Wolfgang Stauch (Info) /
Jutta Stina Strauss (Info) / Walter Wolter (Info)
/ Katja Zender-Lepinski (Info)

BOLLINGER
UND DIE FRISEUSE
2007, Deutscher
Taschenbuch Verlag, München, 235 Seiten, ISBN978-3-423-24579-1
Aus dem Klappentext:
"Eigentlich ist Schauren ja viel zu klein
für Felix Bollinger. Auf der linken Seite der Hauptstrasse eine Boulangerie,
ein winziger Supermarché und ein paar heruntergekommene Läden, auf der rechten
schmucke Häuser mit farblich abgestimmten Geranien, ein Baumarkt mit einem Parkplatz
so gross wie ein Fussballfeld und sogar ein Aldi. Jahrelang haben sich Franzosen
und Deutsche darum gestritten, welcher Nationalität der Revierleiter der dortigen
europäischen Polizeistation sein soll. Nun endlich hat man sich geeinigt und
Felix Bollinger in den verschlafenen Grenzort versetzt. Nach einer tödlichen
Panne muss die große Hoffnung des höheren Polizeidienstes leider wieder unten
anfangen. Und das mit zwei verschrobenen Dorfpolizisten an seiner Seite, unter
denen bisher die Anarchie geblüht hat. Ein Glück, dass in der deutsch-französischen
Doppelgemeinde kaum etwas passiert. Belastbar ist Felix Bollinger nämlich nicht
und ein großer Menschenkenner auch nicht, und da er seine berufliche Kompetenz
vor allem durch Lektüre erworben hat, ist er in der praktischen Polizeiarbeit
etwas hilflos. Anfangs glaubt er noch, mit der Dorfbevölkerung klar zu kommen.
angespornt von Lotte, der betörenden Gattin des mächtigen Bürgermeisters Pierre
Brück, tappt er jedoch bald in die unsichtbaren Fallgruben der Provinz, als
er sich in den Kopf setzt, den Fall des Friseurs Georges Niederbronn noch einmal
aufzurollen, der sich an seinem minderjährigen Lehrmädchen Lydia vergriffen
haben soll...!" (Zitat)
Meine Meinung:
Irgendwo
an der saarländisch-lothringischen Grenze, dort also wo die Hinterhöfe zweier
Nationen aneinanderstossen, in einem Dorf namens Schauren mit
deutscher und französischer Seite sagen sich -so scheint es- Fuchs und Hase
Gute Nacht. Alles hat seine Ordnung. Die Deutschen haben ihren Baumarkt und
ein Aldi, die Franzosen eine Boulangerie, eine Gendarmerie und eine Kneipe.
Saarbrücken und Metz sind weit. Kein Wunder also, dass man sich dieses Ortes
erinnert, um Kommissar Bollinger kalt zu stellen, der in Folge einer missglückten
Polizeiaktion den Ruf der gesamten Saarbrücker Kriminalbehörde in Misskredit
gebracht hat. Dumm nur, dass dieser Beamte glaubt sich durch seine neue
Aufgabe rehabilitieren zu können. Im Rahmen eines europäischen (Mini-)Projektes
übernimmt Bollinger die Leitung der Gendarmerie und ist nun Vorgesetzter zweier
Flics, die bis dato ihren kleinen Laden mit viel Improvisation ungestört am
Laufen hielten. Spannungen mit dem "Boche" sind vorprogrammiert.
Und als Bollinger, dem die besonderen Strukturen einer dörflichen Gemeinschaft
vollkommen fremd sind, beginnt, eine uralte Geschichte auszugraben, löst er
damit eine Kettenreaktion aus, die letztlich auch ihn selbst nicht verschont.
Mit
dem fiktiven Grenzdorf Schauren gelingt es Wolfgang Brenner eine
sehr stimmige saarländisch-lothringische Amosphäre vor dem inneren Auge des
Lesers entstehen zu lassen, ohne in die üblichen und mittlerweile langweilenden
Stereotypen zu verfallen. Die Figuren des Romans pflegen ihre Ressentiments und treiben
Spielchen
mit unliebsamen Zeitgenossen, was realistisch wirkt und gleichzeitig doch stellenweise
schmunzeln lässt. Die Provinzler aus Schauren haben z.B. in den Bewohnern des
noch abseitiger gelegenen Dorfes Ramwiller wiederum für sich die wahren Hinterwäldler
ausgemacht, über die man die Nase rümpfen kann. Im Rahmen der Ermittlungen erleichtert
dies die Kontakte natürlich nicht. Auch der Konflikt zwischen den französischen
Gendarmen und ihrem deutschen Vorgesetzten treibt seltsame aber auch sehr unterhaltsame Blüten. Aus
den vertrauten Kulissen, die unsere Region zu bieten hat, den Überbleibseln
von Bergbau und Militär, der Grenzsituation, der Natur und den typischen Gepflogenheiten mischt
Wolfgang Brenner hier eine überraschend neue, spannende Geschichte, die man
so nicht hinter der Inhaltsangabe des Buches vermutet. Einzig die Auflösung
des Falles erscheint mir im Detail nicht ganz plausibel. Darüber könnte man
jedoch trefflich diskutieren und dem Lesegenuss der vorangegangen 230 Seiten
tut dies keinen Abbruch. Mein Fazit: Vergessen Sie meinetwegen den langweiligen
Titel, aber lassen Sie sich dieses Buch nicht entgehen. Sie werden Ihren
Spass daran haben. Versprochen !
BOLLINGER UND DIE BARBAREN
Februar 2008, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München, 240 Seiten, ISBN 978-3-423-24634-7, 12,50 Euro
Zum Inhalt:
"Ein Erhängter in einer Brandruine sorgt für Aufruhr im idyllischen
Grenzort Schauren. Auf dem abgebrannten Areal wollen Investoren ein
Musicaltheater errichten. Und die Hagenaus, eine verwahrloste
Problemfamilie mit kriminellem Hintergrund, wollen das mit allen
Mitteln verhindern. Wie hängt das alles nur zusammen? Felix
Bollinger folgt einer Spur, die in die Zeit der Kollaboration
zurückzureichen scheint. Neben seinen Ermittlungen führen auch die
Frauen in Bollingers Privatleben zu Verwirrungen." (Zitat)

ERFOLG
UM JEDEN PREIS
2003,
Verlag Pirrot, Saarbrücken-Dudweiler, 248 Seiten, ISBN:
3-930714-86-8
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Ein Roman voller Spannung über Karrieresucht, Intrigen,
Mobbing, Computermanipulationen, Missmanagement, Sabotage. Der Systemadministrator
Horst-Dieter Hollmann ist in fanatischer Weise auf seine Karriere
fixiert. Fast jedes Mittel ist ihm recht, um erfolgreich zu sein.
Doch muss er irgendwann erkennen, dass auch er manipuliert wurde.
Die Personen sind so gegensätzlich wie der Saar-Lor-Lux-Raum, in
dem der Roman angesiedelt ist." (Zitat)
(Homepage
des Autors)
STAHLGLATT
Mai 2004, Emons
Verlag, Köln, 288 Seiten, ISBN: 3-89705-332-2
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Ein Serienkiller
hat sich das Saarland als Spielwiese ausgesucht. Bestialisch
richtet er seine Opfer hin, lässt keinen Zweifel an seinen
teuflischen Motiven. Für Kriminalhauptkommissar Martin
Bremer ist schnell klar: Hier hat Satan die Hand im Spiel. Ein harter
Gegner. Als wenn Bremer nicht schon genug Ärger hätte
mit dem Polizeiapparat, seiner Midlifecrisis, einer explodierenden
Sahnemaschine, drei Praktikanten und dem kalten Bett, in dem
er schon lange alleine schläft.
Bald sind die Täter
dingfest gemacht. Der Innenminister jubelt, der Staatsanwalt ist
glücklich, ein Triumph für die saarländische Polizei.
Doch Bremer zweifelt, denn der Satan hat viele Gesichter. Trotz
unwiderlegbarer Beweise und drei Geständnissen ermittelt Bremer
weiter, verschwindet spurlos... und das Unmögliche wird möglich."
(Zitat)
Rezensionen des Buches bei:
- hinternet.de
- sandammeer.at
- sr-online
@
DAS
SCHWARZE GRAB
Oktober 2005, Emons
Verlag, Köln, 287 Seiten, ISBN: 3-89705-403-5
Aus
dem Text der Buchrückseite:
" Wenn die Nacht am
tiefsten, ist der Tod am nächsten.
Kaum ist Kriminalhauptkommissar
Martin Bremer aus dem Genesungsurlaub zurück, wird in dem Grubenstädtchen
Göttelborn eine junge Frau tot aufgefunden. In ihrem Kopf steckt
das>> Eisen<<, ein altes Bergmannswerkzeug. Bald
scheint der Fall klar: Es war eine Beziehungstat. Derweil soll
die Schliessung der Grube Göttelborn mit einer Beerdigungsfeier
achthuundert Meter unter der Erde in Schacht IV besiegelt werden.
Die Gäste fahren in die Tiefe - einer davon mit dem Vorsatz
zu morden."
(Zitat)
Rezensionen positiv als auch negativ sind auf der
gelungenen Homepage von Martin Conrath unter Presse
zu finden. Rezension des Buches bei:sr-online
@
DER HOFNARR
November 2006, Emons
Verlag, Köln, 208 Seiten, ISBN: 3-89705-479-5
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"In Saarbrücken geht alles seinen gewohnten Gang, und auch
KHK Bremers neuester Fall scheint unspektakulär zu sein: Das Opfer
wurde erstochen, ruht auf der Lisdorfer Kapuzineraue im Gemüsebeet.
Doch dann wirft ein zweiter Toter alle naheliegenden
Theorien gründlich durcheinander, und Bremer wird klar: Die Lösung
liegt 650 Jahre in der Vergangenheit. Für seine Gegner jedenfalls eine
Reise ohne Wiederkehr." (Zitat)
Rezension des Buches bei:sr-online
@
DER SCHATTENREITER
2008, Emons Verlag, Köln, 284 Seiten, ISBN: 978-3-89705-556-8, 9,90 Euro
Inhaltsangabe der Buchrückseite:
"Auf eine Rechtsanwältin zu Pferd wird ein Mordanschlag verübt – die Tat des Pferderippers, der im Saarland umgeht? Hauptkommissar Bremer will es so genau eigentlich gar nicht wissen: Er hat panische Angst vor Pferden.
Und trotzdem wird er zu Ermittlungen im Reitstall vergattert. Zunächst fischt er im Trüben, doch dann führt ihn ein weiterer Mord auf die richtige Spur – und in einen Fall, der seine Weltsicht verändert."
>>Du kommst nicht in der Nacht<<, flüsterte er. >>Du bist ein Tagwesen, das in der Dämmerung arbeitet. Du brauchst Tageslicht, um deine Geschosse ins Ziel zu bringen. Du musst noch üben. Dag mir, wer du bist. Wir werden gemeinsam umherstreifen und die Seelen befreien. Wo bist du? Wer bist du?<< " (Zitat)

wurde 1960 in Saarlouis geboren und lebt heute bei
Saarbrücken. Ihr Erstlingswerk spielt in einer Stadt, die Saarbrücken
zum Täuschen ähnelt. ;-)
PECH,
PISTOLEN, KRUMME TOUREN
2001,
Frieling Verlag, Berlin, 226 Seiten, ISBN:
3-8280-1517-4
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Gerade einer Vergewaltigung
durch ihren Chef entgangen, kommt Petra unerwartet früh nach Hause
und hofft ihren Freund zu überraschen. Das tut sie auch - mit ihrer
besten Freundin im Bett. So ist sie schlagartig Job, Wohnung, Freund
und Freundin los. Trost und Obdach erhält Petra bei einem schwulen
Freund. Und eine neue Arbeit als Privatdetektivin. Bei einem Bodyguardauftrag
für den reichen Geschäftsmann Stefan Söhnke verliebt sich die schlagkräftige
Frau in ihren attraktiven Auftraggeber. Leider sind weder all seine
Geschäfte legal, noch ist er selbst ungefährlich. Immerhin führen
Petra ihre gefährlichen Ermittlungen auch mit Thomas zusammen, der
mit Söhnke noch offene Rechnungen zu begleichen und erhebliches
Interesse an ihr hat..." (Zitat)

Die Autorin wurde im saarländischen Lebach geboren
und besuchte die Schauspielschule in Frankfurt. Neben ihren
Engagements als Schauspielerin in verschiedenen Theatern unter
anderem Saarbrücken, Regensburg, Memmingen und Esslingen, schrieb
sie Bühnenstücke und arbeitete auch als Regisseurin. Heute lebt
sie in Kaiserslautern.
DAS
SPIEL HEISST MORD
2004,
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek
bei Hamburg, 254 Seiten, ISBN 3-499-23488-2
Aus
dem Text der Buchrückseite
"Mordstheater
Ein Stadttheater
irgendwo im Süddeutschen. Während der Abendprobe löst sich plötzlich
ein tonnenschwerer Scheinwerferzug, kracht auf die Bühne und erschlägt
die bösartige Regisseurin. Ein Schatten huscht von der Galerie über
den Köpfen der Schauspieler. Nicht nur Leben und Tod hängen am Scheinwerfer,
auch die Wahrheit ist eine Frage der Beleuchtung. Das muss Kommissar
Prottengeier irritiert feststellen, als er nun argwöhnisch diese
Welt voller doppelter Böden und gefährlicher Illusionen betritt."
(Zitat)
DIE
LETZTE ROLLE
2004,
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek
bei Hamburg, 254 Seiten, ISBN 3-499-23487-4
Aus
dem Text der Buchrückseite
"Nicht nur bei Shakespeare
enden Träume tödlich
Im Altenheim für Bühnenkünstler leben schrullige
Diven und bärbeissige Heldenväter in lustvoller Feindschaft zusammen.
Der Intendant eines Privattheaters engagiert die exzentrischen Alten
für Shakespeares <<Sturm>>, um seinem bankrotten Haus
Publicity und Überleben zu sichern. Für die greisen Mimen geht so
ein letzter Tram in Erfüllung. Doch wer immer die Rolle des Ariel
übernimmt, segnet kurz darauf das Zeitliche. Das ruft Hauptkommissar
Prottengeier auf die Bühne." (Zitat)
DIE ANTIQUITÄTENHÄNDLERIN
2006,
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek
bei Hamburg, 282 Seiten, ISBN 3-499-24243-5
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"Von Möbeln und Mördern versteht Marie Weller, Antiquitätenhändlerin und
eigentlich im Ruhestand, gezwungenermaßen einiges. Denn ihr Freund Theo
ist vor einer saarländischen Schlossruine tot aufgefunden worden. Weil
er sich für ihre Restaurierung eingesetzt hat? Auf ihrer Suche nach
Antworten stochert Marie in der blutigen Geschichte des alten Gemäuers
und fahndet diesseits und jenseits der französischen Grenze nach alten
Möbeln - und nach einem Mörder" (Zitat)
Sie
ist ein bisschen schrullig, sie ist intelligent, hat klare Vorstellungen
von den Dingen, die sie mag oder eben auch nicht und hat gerade
den Menschen verloren, den sie schon seit Studienzeiten kannte und
der sich gerade anschickte eine Hauptrolle in ihrem Leben zu spielen.
Ein Stoss, etwas Schwerkraft und ein nadelspitzes Eisengitter am alten
Torhaus reichten aus, ein Leben zu nehmen und ein anderes zu erschüttern.
Ach ja und bevor ichs vergesse Marie Weller, so heisst die Hauptperson
in MADELEINE GIESEs (Info) neuen
Roman "Die Antiquitätenhändlerin"
ist
bereits 60 Jahre alt. Kein Grund jedoch die Hände in den Schoss
zu legen und in Selbstzweifel zu verfallen. Viel detektivische Kleinarbeit
liegt vor ihr. Was verschweigen die "ehrenwerten Mitgliedern"
des historischen Vereins zur Wiederherstellung (und Remöblierung)
des alten Torhauses. Und was hat die blutige Geschichte des alten
Schlosses << Le Chêne> mit den Ereignissen heute zu tun. Antworten findet
Marie nicht nur vor Ort, sondern auch in der Pfalz , Lothringen
und Elsass.
Ebenfalls auf der Jagd nach dem Täter sind der aus dem Norddeutschen
"zugereiste" und jetzt vor seinem ersten saarländischen Fall
stehende Hauptkommissar Müntzer und der siebzehnjährige Jascha,
der Marie sonst immer bei der Gartenarbeit hilft. Doch auch
der Mörder bleibt nicht tatenlos....
Kein Zweifel mit ihrem Saarlandkrimi "Die Antiquitätenhändlerin"
hat
MADELEINE GIESE einen
spannenden Roman mit Witz , Charme und einer Spur Lokalkolorit geschrieben.
Ein Krimi in dem die Region zur Stimmung beiträgt ohne aufgesetzt
bzw. künstlich zu wirken. Und es gibt eine schrullige und
zugleich liebenswerte Hauptfigur. Marie Weller ist ein Mensch mit
Ecken und Kanten, aus Fleisch und Blut. Fortsetzungen sind da sehr
erwünscht. Wer den Roman noch nicht kennt, der verpasst etwas
!
DER KLEINE TOD
2008, Aufbau Verlag, Berlin, 266 Seiten, Taschenbuch,
ISBN: 978-3-7466-2436-5, 8,95 Euro.
Alles beginnt mit einem Einbruch in die Neue Galerie in Saarbrücken...
zum Inhalt:
"In
einer nebligen Nacht werden aus einem Museum in Saarbrücken mehrere
Bilder gestohlen. Darunter ein Gemälde mit dem Titel "Der kleine Tod".
Kommissar Gregor Büchner beginnt zu ermitteln, ohne zu ahnen, dass esder spektakulärste Fall seines Lebens wird. Denn dieses Bild bringt
allen, die es sehen, den Tod. Das will ihm jedenfalls die schöneKuratorin des Museums weismachen.
Wenig später wird der erste Totegefunden...." (Zitat)
NACHTVOGELFLUG
Juni 2010, Aufbau Verlag, Berlin, 297 Seiten, Taschenbuch,
ISBN: 978-3-7466-2610-9, 8,95 Euro.
Aus dem Innentext des Buches:
"Gregor Büchner bearbeitet mit dem LKA einen Serienmord. Immer wieder werden verstümmelte Leichen gefunden, denen der Täter und die Eingeweide herausgezerrt hat. Die Opfer haben außer der grausamen Art ihres Todes scheinbar keine Verbindung zueinander. Das LKA hat ein Problem.
Währenddessen bekommt Marie Weller, Antiquitätenhändlerin im Saarland, Besuch von einem alten Studienfreund. Antonio Miotti, Kunsthistoriker, und neuer Direktor der vatikanischen Museen, hat ebenfalls ein Problem. Aus dem Museum wurde eine - Michelangelo zugeschriebene - Skulptur von „Kreugas und Damoxenes“, zwei griechischen Faustkämpfern, gestohlen. Marie empfiehlt ihm Michael Hauser, der mittlerweile mit Manfred Boger eine Detektei gegründet hat: Spezialität Kunstraub.
Bald finden Boger und Büchner heraus, dass beide Fälle auf eine mysteriöse Weise zusammengehören." (Zitat)
meine Meinung: eine klare Leseempfehlung !
Der Tod zieht durch unsere Region. Eine erste Leiche wird mit herausgerissenen Gedärmen in Luxemburg entdeckt. Ihr folgt bald schon eine weitere in Saarbrücken und auch in Kaiserslautern findet sich ein Opfer mit ähnlichen Verletzungen. Wahrlich keine leichte Aufgabe vor die Kommissar Gregor Büchner vom LKA gestellt ist. Zusammen mit Kommissar Michaux von der Luxemburgischen Polizei nimmt er die Spur auf und deckt so manches Geheimnis auf. Ist vielleicht sogar das organisierte Verbrechen hier im Spiel ?
Unterdessen erhält die Antiquitätenhändlerin Marie Weller Besuch von einem alten Freund, der es in Rom zum Leiter der Vatikanischen Museen gebracht hat. Aber es ist kein Freundschaftsbesuch ,der beide zusammenführt. Der Kunstraub einer wertvollen Skulptur soll - ohne Aufsehen zu erregen - gelöst werden. Hier sind Maries Kenntnisse und Verbindungen zu einschlägigen Ermittlern gefragt. Auch hier fördern die Recherchen manch interessantes Detail zu Tage und es entsteht ein Verdacht, der für beide Fälle eine Lösung verspricht..
Anfänglich fragte ich mich, wie und ob man derart unterschiedliche Handlungsstränge glaubhaft zusammenführen könne. Als ich die ersten Kapitel gelesen hatte, war diese Frage wie verflogen. Madeleine Giese gelingt hier nicht nur eine spannende Kriminalerzählung. Sie entwickelt ein eigene kleine Welt aus skurrilen und oftmals sympathischen Personen, die noch dazu in die unmöglichsten Situationen geraten. Hier gibt es keine Superhelden, aber dafür lebendige Figuren, die einem ans Herz wachsen. Da ist der schwule Kommissar, der vor der Frage steht, ob er mit seinem Freund zusammenzieht, ein scharfsinniger Luxemburger, der aber jedesmal an den Metaphern der deutschen Sprache Schiffbruch erleidet, eine italienische Oma, die einer Furie gleicht und den Kommissaren mehr Angst einjagt als mancher Täter und und und... Nicht allein die Geschichte, sondern auch die Frage welche weitere originelle Idee die Autorin auf den nächsten Seiten versteckt hat, trieben mich beim Lesen an. Dieses Buch ist kein Action-Thriller aber ein spannender und sehr unterhaltsamer Ausflug in einen sehr phantasievoll gewebten Mikrokosmos. Damit hebt sich dieses Buch deutlich aus der Masse einschlägiger Romane ab.
Egal ob Sie ein Buch für sich selbst oder zum Verschenken suchen, mit diesem Krimi können Sie nicht falsch liegen. Meinerseits kann ich Ihnen hierfür eine eindeutige Kaufempfehlung geben!

Zum Tode von Axel Herzog:
Am 29. Juni 2010 starb der saarländische Autor Axel Herzog.
Als jemand, der nur Freude an Büchern und insbesondere Krimis hat, steht es mir nicht zu, das Schaffen eines so vielfältigen Autors zu beurteilen. Ich möchte jedoch aus meiner persönlichen Sicht festhalten, dass Axel Herzog - auch wenn ich nur wenige Kontakte mit ihm hatte - mich sehr beeindruckt hat. Trotz einer langjährigen und erst spät korrekt diagnostizierten Krankheit, die ihm früh das Augenlicht nahm, verfasste er unter anderem historische Romane, Krimis, Hörspiele, Gedichte und Theaterstücke. Gerade weil er keine "Lesung" aus seinen Büchern in klassischem Sinne mehr durchführen konnte, beeindruckten seine Buchvorstellungen umso eindringlicher. Ein leerer Tisch, ein Glas Wasser und an seiner Seite seine Frau als - gelegentlichen - Stichwortgeber reichten ihm aus, um einen glasklaren Vortrag zu seinem Werk zu halten, den man in dieser Form hätte in Schriftform veröffentlichen können. Dies war keineswegs - wie Sie vielleicht jetzt denken könnten - das Vortragen eines sterilen auswendig gelernten Textes, vielmehr ergänzte Axel Herzog seine Worte mit zahlreichen -oft ironisch-erheiternden - Anmerkungen und reagierte spontan auf Nachfragen. Hier zeigte sich die ganze Vielfalt seiner Interessen und Kenntnisse. Seine pointierten Aussagen zu den unterschiedlichsten Themen ließen erkennen, dass er manche Dinge klarer wahrnahm als andere Zeitgenossen, denen noch Ihre Sehkraft zur Verfügung stand. Im direkten Kontakt war er freundlich und offen. Ich habe ihn als einen Menschen wahrgenommen, der trotz seiner Erkrankung seinen Weg unbeirrt ging und voller Schaffenskraft war. Wer ihn erleben durfte, wird diesen Eindruck bleibend in Erinnerung behalten. Für diese Erfahrung und die vielen schönen Stunden beim Lesen seiner Bücher empfinde ich anhaltend große Dankbarkeit.
Ausgiebige Informationen zum Autor und die Möglichzeit zur Bestellung einzelner seiner Werke finden Sie auf der Webseite: http://www.axel-herzog.de/
Axel Herzog ist ein bekannter saarländischer Autor (geb. 01.08.1944 - gest. 29.06.2010). Zu
seinem Schaffenswerk zählen Arbeiten für den Rundfunk (seit
1970), Buchveröffentlichungen (seit 1981) und Theaterstücke. Seine
Mundart-Kriminalkomödie Käfer klärt die klorschde Fäll wurde
die Basis einer unter gleichen Namen im Jahr 1991 vom
Saarländischen Rundfunk produzierten Hörspielserie: Käfer klärt die kloorschde Fäll; Käfer glaabt mol widder nix; Käfer kommts japanisch vor; Käfer schafft ganz praxisnah
Im
April des Jahres 1997 veröffentlichte er Hammledd - Die unglaubliche
Geschichte einer saarländischen Bergmannsfamilie.
Der Titel erinnert hier nicht nur von ungefähr an Shakespeares
Hamlet. Das in Mundart geschriebene Werk überträgt die kriminelle
Handlung des Originals - wir erinnern uns, es geht hierbei
um einen Königsmord am dänischen Hofe - in die Welt der saarländischen
Bergleute, wo dann die Tragödie ihren Lauf nimmt... Das im Lilo
Häfner Verlag erschienene Büchlein ist mit mehreren Illustrationen
von Günther Buth und einem interessanten Vorwort von Dr. Edith Braun
versehen.
1998 folgte dann Lorette und Simon - Die Abenteuer der
Kinder vom Saarbrücker Ordensgut (Siehe Historische Krimis).
Daneben
veröffentlichte er auch (1999, Lilo Häfner Verlag) unter dem Titel
Manchmol hann ich e beeser Drahm - 99 Katastrophen (für
Aussersaarländische: Manchmal hab ich einen bösen Traum) einen Gedichtband.
Hieraus - weil so schön und auch kriminell - ein Beispiel
"Wie de Niggel Kleischder in Wirklichkäd geschdorb is"
finden Sie unter Zitate.:
DER DREI-EURO-ROMAN (HEFTREIHE)
von Januar 2002 bis 2005 erschien
halbjährlich ein Heft. In 2007 erscien der zehnte und letzte Roman in Form eines Taschenbuches.
Der Name für die Reihe entstand in Anlehnung an die altbekannten
Drei-Groschen-Romane. Diese Romane sind aus der Sicht eines ebenso windigen,
wie zeitkritischen Privatermittlers geschrieben, der -soviel darf
ich hier verraten- im Rahmen des ersten Romans unerwartet zu Geld
kommt und seitdem sich die Freiheit gönnt, nur noch Ermittlungen
durchzuführen, wenn er damit seinen Bekannten bei der Polizei Saarbrücken
in einem schwierigen Fall helfen kann.
hier die Titel der Hefte und die Inhaltsangaben des Autors
(aus dem Vorspann der Hefte)
- BAND 1: RAUCH KOMMT NICHT NUR AUS REVOLVERN
2002, Lilo Häfner Verlag, Saarbrücken, 77 Seiten,
ISBN: -
"Wenige Wochen nach der Einführung des Euro
wird in Saarbrücken der erste Geldtransport mit acht Millionen
Euro von einem der beiden Fahrer ausgeraubt. Doch wer oder was
steckt wirklich hinter dem Raub?" (Zitat)
- BAND 2: ÜBER TOTE MUSS MAN REDEN
2002, Lilo
Häfner Verlag, Saarbrücken
"Eine Puffmutter und
eine Grundschullehrerin werden in einem Saarbrücker Hotel
vergiftet...in Ommersheim findet man bei Bauarbeiten ein Skelett...und
in einem Keltengrab fehlt der Goldschmuck...Aber irgendwie hängt
das doch alles zusammen. Nur wie ?" (Zitat)
- BAND 3: ABC UND DU BIST RAUS
2003, Lilo Häfner
Verlag, Saarbrücken
"Drei Unfälle gibt es mit vier
Toten. Und dann ist von den fünf Mitgliedern einer Sulzbacher
Bergmannsfamilie nur noch die Tochter am Leben..." (Zitat)
- BAND 4: FRAU AURORAS BLAUE AUGEN
2003, Lilo Häfner
Verlag, Saarbrücken
"Bei einer Party stürzt Aurora
auf der Kellertreppe und bricht sich das Genick. War sie betrunken
oder gibt es einen anderen Grund, weshalb die schönste
Frau von St.Wendel sterben musste ?" (Zitat)
- BAND 5: DER TOD MACHT MANCHMAL KAPRIOLEN
2004,
Lilo Häfner Verlag, Saarbrücken
"Wer erschlägt
eine Dame im Altenheim und vor allem weshalb ? Es gibt kein
Motiv für den Mord, aber viele Ungereimtheiten im "Katharina-Melchior-Stift"
in Malstatt..." (Zitat)
- BAND 6: BRIDGE OVER TROUBLED WATER
2004, Lilo
Häfner Verlag, Saarbrücken, 65 Seiten, ISBN: -
"Die Jagd ist eröffnet im Saar-Hunsrück. Aber nicht
Böcke und Hirsche sind die Opfer. Jemand hat es auf die
Jäger abgesehen und zwei von ihnen müssen sterben..." (Zitat)
- BAND 7: LIEBE GRÜSSE AUS DEM JENSEITS
2004,
Lilo Häfner Verlag, Saarbrücken, 67 Seiten, ISBN:
-
"Ein Pinselschwanz-Bilch namens Henry, eine Schachpartie
auf russisch und ein Toter in der Diele helfen dem Detektiv
nur wenig bei der Aufklärung des Todes von Professor Sternberg..."(Zitat)
- BAND 8: FRAGEN SIE NACH DEM WANDERER !
2005,
Lilo Häfner Verlag, Saarbrücken, 77 Seiten, ISBN:
-
"Selbst
eine Bombe kann Sylvan Paulus nicht helfen, sein Rätsel zu lösen,
weil er nicht weiss, dass sich hinter dem Wanderer eine Dame
namens Hendrickje Stoffels verbirgt."(Zitat)
- BAND 9: VON SCHLÜMPFEN UND MÄUSEN UND ALLERLEI VÖGELN
2005,
Lilo Häfner Verlag, Saarbrücken, 72 Seiten, ISBN:
-
Auf Hauptkommissar Bronner
von der Saarbrücker Mordkommission und seinen Freund, seines Zeichens
Privatier, Privatdetektiv und Mann für gewisse Aufgaben kommt eine
neue Herausforderung zu. Diesmal führen die Ermittlungen in die Gegend um
Schiffweiler / Heiligenwald. Eine Gruppe junger Leute kommt zu Geld,
kauft ein Haus und schon bald schwimmt eine Leiche im "Lago
Itzenplitz".
-
- BAND 10: DIE FRAUEN DES PASTORS
2007, Lilo Häfner Verlag, Saarbrücken-Dudweiler, 168 Seiten, ISBN: 978-3-00-022508-6
-
Für Freunde des Krimis alter Machart ohne Ausflüge in die Hightech-Action oder die Pathologie-Szene sei auf Axel Herzogs neuen Krimi Die Frauen des Pastors hingewiesen. Ganz entspannt, aber mit vielen ironischen Seitenhieben entwickelt sich hier die Frage nach dem Täter in den traditionellen Strukturen eines Nordsaarländischen Dorfes. Der Pfarrer ist tot. Seine
letzten Besucher vor dem unfreiwilligen Ableben waren allesamt Frauen. Auf der Suche nach dem Motiv finden sich bei allen Besucherinnen Hinweise auf Hintergründe, die eine Tat im Affekt denkbar machen. Doch welche von Ihnen lügt ?. Der Leser folgt dem Inkognito-Ermittler der Saarbrücker Polizei und ist eingeladen sich über die vielen Theorien und Tatmotive selbst ein Bild zu machen. Dass hierbei die Fährten sich erwartungsgemäß nach und nach als falsch herausstellen, schmälert den Spass an der
Suche und Theorienbildung nicht. Erst als auch längst -im wahrsten Sinne des Wortes- verschüttete Ereignisse zu Tage treten, wird klar wie die Dinge zusammenhängen. Doch bis dahin gibt es dann doch noch einen Showdown wie in einem Western - die Landluft in Texas und dem Nordsaarland scheint doch sehr ähnlich...
Mit dem zehnten Roman seiner Saarland-Krimi-Serie, der diesmal nicht als Heft sondern als Taschenbuch vorliegt, bietet Axel Herzog in seiner typisch nachdenklichen und ironisch hintersinnigen Art
ein Lesevergnügen für alle, die klassische Detektivromane à la Hercule Poirot oder Miss Marple mögen. Das Taschenbuch liegt übrigens auch als Hörbuch vor.

WILLI VON BELDEN: WER ANDERN EINE GRUBE GRÄBT
2008, S.MO Verlag, Trier, 216 Seiten, ISBN 978-3-940760-08-1, 10,90 Euro
Aus der Beschreibung des Verlages:
In einem verschlafenen Örtchen im Hunsrück, dort wo sich Hund und Katz gute Nacht sagen, und wenig Aufregendes passiert, wird eine verstümmelte Leiche gefunden. Das Gesicht des Toten wurde entfernt und durch eine römische Offiziersmaske ersetzt.
Willi, ein pfiffiger Terrier, und sein Herrchen, ein Archäologe mit Liebeskummer, stolpern bei einem Spaziergang in die Sache hinein, und werden von der Kripo an den Ermittlungen beteiligt. Das antike Artefakt und die Fährte eines fremden Rüden bringen sie auf die Spur des Mörders. Als weitere Menschen sterben, allesamt Kollegen seines Herrn und Meisters, wittert Willi eine niederträchtige Verschwörung in der sonst so beschaulichen Welt der saarländischen Archäologie. Willi
beschließt nun, auf eigene Faust zu handeln, da er das Leben seiner Familie als gefährdet sieht. Dabei muss er sich nicht nur gegen niederträchtige Schurken zur Wehr setzen, sondern auch gegen die erstaunliche Begriffsstutzigkeit seines Herrchens.
Ein tierisch spannender Krimi der Extraklasse! (Zitat von der Webseite des Verlages)

(Homepage der Autorin)
RACHE IST BLUTWURST
2008, Books on Demand GmbH, Norderstedt, 204 Seiten, ISBN: 978-3-8334-7233-6, 12,90 Euro.
Die Saarbrücker Autorin Gudrun Maria Müller hat mit Rache ist Blutwurst bei Books on Demand ihren ersten Krimi veröffentlicht. Den Angaben zu einer Lesung im April 2008 folgend, beginnt das Buch mit einem Mord bei uns hier im Saarland. Die Wurzeln des Verbrechens führen aber zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs auf die von den Deutschen besetzte Kanalinsel Jersey:
Aus der Inhaltsbeschreibung des Verlages:
"Rache serviert man am besten kalt!
Wer
tötete Onkel Michael? Diese Frage ist Ausgangspunkt für eine schwarze
Familienfarce, in der kein Auge trocken und kein Mensch verschontbleibt.
Irgendwie haben sie alle Gründe, nicht nur Onkel Michael,sondern sich gegenseitig die Pest an den Hals zu wünschen.
Da ist der Ich-Erzähler David M., seines Zeichens Journalist und frisch verliebt.
Dummerweise gilt er dem ermittelnden Hauptkommissar Hofmeyer, nicht derHellste seiner Zunft, als Hauptverdächtiger.
Das allein wäre Ärgergenug, aber nein, plötzlich spielt die ganze Sippe verrückt. Die Witwe
trauert nicht wirklich, die eigene Mutter geht fremd und der Tote
entpuppt sich als Beinah-Millionär. Am Ende aber sind es die Schatten
der Vergangenheit, die den Clan einholen und David muss lernen, dass
Liebe nicht nur blind macht." (Zitat)

(Homepage
des Autors)
GRUBENHUNDE
2002, Gollenstein
Verlag, Blieskastel, 152 Seiten, ISBN 3-935731-23-X
eine
kriminelle Erzählung, mit Bildern von Hajo Müller.
Auf der Buchrückseite: "Ein Saarbrücken-Krimi, spannend
und voller Lokalkolorit" (Zitat)
Der Gollenstein Verlag beschreibt auf seinen Internetseiten
das Buch genauer:
"Es geht um Vetternwirtschaft in der Provinz.
Silcher, der einen Auftrag der Saar-Zeitung annimmt, über die
letzten Worte auf einem Hundegrab eine rührselige Geschichte
zu schreiben, findet sich bald auf der Spur von Lügen, Korruption
und Betrug.
Wunderschöne skurrile und ironische Bilder
ergänzen das Buch, das sich somit auch als witziges Geschenk
eignet" (Zitat).
Der Autor war Stadtteilautor von Alt-Saarbrücken und ist
bekannt als Mitbegründer regionaler Zeitschriften und der Geschichtswerkstatt
Saarbrücken.
Einen Bericht der Saarbrücker Zeitung
zur Buchpräsentation finden Sie auf den Seiten des Autors.

KAINS SCHWESTER
1996, Lea Verlag, Püttlingen,
144 Seiten, ISBN: 3-00-000615-X
Informationen folgen

stammt aus Bierbach im Saarland und wohnt heute in Stuttgart,
nach einigen Semestern Mathematik und
unterschiedlichen Jobs (von der Lager- bis hin zur Redaktionsarbeit)
ist sie heute als freie Autorin tätig: Hörspiele,
Drehbücher, Theaterstücke, Kurzgeschichten und Romane sowie
Stücke in saarländischer
Mundart gehören zu Ihrem Schaffensspektrum. Ein Interview und
eine Kurzbiographie finden Sie auch auf den Seiten der Alligatorpapiere.
Am 25.09.2010 erhielt sie den Mannheimer Heinrich-Vetter-Literaturpreis 2010. Inshesamt 73 Autorinnen und Autoren bewarben sich mit ihren Kurzgeschichten zum Thema „Im Verborgenen“.
Aus der Pressemitteilung des Literarischen Zentrums Rhein-Neckar:"In die Jury, die über die drei mit 2000€, 1.500€ und 1000€ dotierten Spitzenplätze zu entscheiden hatte, waren mit Liselotte Homering, Reiss-Engelhorn Museen, Helga Köbler-Stählin, Autorin und Mitarbeiterin des „Mannheimer Morgen“ sowie mit Prof. Udo Dahmen, Leiter der Pop-Akademie Mannheim drei Fachleute berufen, die Literatur aus unterschiedlichen Blickwinkeln beurteilen. Sie entschieden sich nach langer Prüfung der eingereichten Texte für folgende Preisträger:
1. Preis: Kerstin Rech, Stuttgart
Ihr preisgekrönter Text trägt den Titel „Der Normalo“ und beschreibt in einem vielschichtigen inneren Monolog die Gedankenwelt eines in sich isolierten Menschen, der zwischen Agression, Fertigpizza und Privatfernsehen dahinvegetiert.
Kerstin Rech ist als Krimiautorin bekannt. Ihre Kriminalromane spielen im Saarland. Neben Krimis hat sie einige Hörspiele verfasst, die von verschiedenen Rundfunksendern ausgestrahlt wurden." (Zitat)
Weitere Preise erhielten: 2. Preis - Daniel Morawek, Mannheim für den den Titel „Party unter der Stadt und 3. Preis - Heidi Moor-Blank, Landau für ihren Beitrag „Neues Leben“
DAS FÜNFTE GESCHLECHT
April 2003, Leda Verlag, Leer, 168 Seiten, ISBN: 3-934927-35-1
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Im Haus Abendfrieden,
einem Heim für betuchte Alte, sterben kurz nacheinander
zwei Bewohner: Rudolf Paulsen, Großonkel der Malerin Philippa,
sitzt tot im Lehnstuhl. Johanna Klarner behauptet, er sei ermordet
worden und fällt kurz darauf die Treppe hinunter. Als wäre
das nicht kompliziert genug, verliebt sich Philippa auch noch
in die Kriminalkommissarin Valerie. Ein verdammt gutes Krimidebüt
zwischen Wahnsinn und Wahrheit."(Zitat)
- Dieser Roman war 2004 für den Glauser (einen Literaturpreis
der Autorengruppe "Das Syndikat") in der Sparte Debut
nominiert
@
DER PERMES
Juni 2004, Leda Verlag, Leer, 160 Seiten, ISBN: 3-934927-52-1
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Der Bas Stollebett
geht es, wie es weisen und kräuterkundigen Frauen immer
erging: Man holt sie zu denen, die der Arzt aufgegeben hat,
und zu denen, die zu arm sind, um einen zu bezahlen - und wenn
sie einem nicht mehr passen, dann erschlägt man sie. Nur
lebt die Bas Stollebett im Unterschied zu anderen „Hexen“ nicht
im Mittelalter. Kerstin Rechs Roman „Der Permes“ spielt im zwanzigsten
Jahrhundert. Das ist das eigentlich Gruselige ihrer Erzählung,
die sowohl ein historischer als auch ein Kriminalroman ist.
Diese Geschichte von Glauben und Aberglauben, von Hass auf Fremdes
und Abweichendes, von Gleichgültigkeit gegen das Leiden
anderer spielt mitten unter uns. Der Permes, eine Art Teufelsgestalt
aus den Wäldern des Raums Blieskastel, wirft seinen Schatten
nicht nur auf die Bas Stollebett und die jungen Leute, die sie
am Beginn des Jahrhunderts erschlagen. Der Permes ist auch noch
da, als die Generation der Handy-Träger anrückt und
glaubt, die Vergangenheit durch Schweigen und Vergessen besiegt
zu haben. Das funktioniert nicht - weder beim Dorfpfarrer, dem
ehemaligen Studentenrevoluzzer, der sich auch als Geistlicher
ein abenteuerlicheres Leben erträumt hatte, noch bei seinen
Freundinnen und Freunden, etabliert inzwischen, und doch alle
gebunden an ihren Heimatort Bierbach, an den Einfluss des Permes,
der nicht ruht und der nichts ruhen lässt - schon gar nicht
alte Sünden." (Zitat)
Die Romane von Kerstin Rech sind spannend und anspruchsvoll geschrieben. Ihre Krimis sind ein echter Geheimtip !
@
DER WERWOLF VOM WEBENHEIMER BÖSCH
August 2006, Leda Verlag, Leer, 160 Seiten, ISBN: 978-3-934927-78-0
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Es kann ganz schön gruselig sein im Saarland, auch wenn man schon als
Kind in den Wäldern gespielt hat und aufgewachsen ist mit den
schaurigen Sagen vom Butterhut, den Goldgluten und dem Permes.
Märchenfiguren
natürlich, all diese unheimlichen, gefährlichen Gestalten – und doch:
In Bierbach treibt plötzlich ein Werwolf sein Unwesen. Es gibt ihn
wirklich, er wird gesehen, und es scheint keine Verkleidung zu sein.
Aber mit dem Vollmond hat dieser Werwolf offenbar, ganz entgegen der
Sage, überhaupt nichts zu tun. Womit dann?
„Der Mensch ist des
Menschen Wolf“, heißt es, und genau das macht Kerstin Rech in ihren so
magisch-düsteren wie auch humorvollen Romanen oft deutlich.
Nach
ihrem Debüt „Das fünfte Geschlecht“, der für den
Friedrich-Glauser-Preis nominiert wurde, und „Der Permes“ legt Kerstin
Rech mit dem „Werwolf vom Webenheimer Bösch“ ihren dritten
Kriminalroman vor." (Zitat)
Meine Meinung:
Ein Jahr nach den Ereignissen
des Romans "Der Permes" wird der kleine saarländische
Ort Bierbach (der Webenheimer Bösch ist ein Siedlungsgebiet
im Bereich der Ortschaft) wieder mit Mord und Totschlag überzogen.
Erneut scheinen die von Kindstagen an den Dorfbewohnern bekannten
Sagen- und Drohgestalten des nahegelegenen Waldgebietes - ihnen
allen voran der Permes - wieder in der realen Welt Gestalt angenommen
zu haben. Ein altes "verfluchtes" Bild verschwindet, ein wolfsähnliches
Wesen treibt sich in der Gegend herum und fällt in der Dämmerung
eine Frau an, weitere Anschläge folgen - innerhalb kürzester
Zeit geht die Angst in der kleinen Ortschaft um. Hieran ändert auch die
von nun an verstärkte Präsenz der Polizei nichts. Erst als
sich einige Bierbacher auf die Erlebnisse ihrer Kindheitstage
besinnen, halten sie den Schlüssel zur Lösung des Rätsels in Händen.
Kerstin
Rech führt mit ihrem neuen Roman "Der Werwolf vom Webenheimer
Bösch" die Geschichte um die schon aus dem Roman "Der
Permes" bekannten Figuren fort. Die Liebesbeziehung zwischen
der weltoffenen und weitgereisten Jessica und ihrer Freundin Margot,
der wiederum die kleine Bierbacher Welt vollkommen ausreicht, wird
ebenso fortgesetzt, wie auch wieder Pfarrer Alfred und Kommissar
Feuerstein mit von der Partie sind. Der neue Roman ist auch ohne
Kenntnisse des "Permes " gut lesbar, da die Handlung nur
wenig mit der Vorgängergeschichte zu tun hat. Allerdings wird die
Entwicklung einzelner Charaktere durch die Kenntnis der Vorgeschichte
plastischer und nachvollziehbarer. Hiermit verbindet sich für mich
auch der einzige Kritikpunkt: die zahlreichen Andeutungen (warum
ist Alfred im Kloster, Sylvia Witwe usw.usw.) hätten in den ersten
Kapiteln einen kurzen Abriss der Geschehnisse des Vorgängerromans
sinnvoll gemacht. So weiss der Erstleser nur, dass dereinst schreckliche
Ereignisse vorangingen, die jedoch selbst im Dunkel bleiben. Da
sich jedoch der Spannungsbogen rasch nach oben bewegt und die
Handlung manche unvorhersehbare Wendung nimmt, tritt dieses fehlende
Detail schnell in den Hintergrund. Die Einwohner von Bierbach sind
liebevoll schrullig gezeichnet und auch das übrige Lokalkolorit
wird unaufdringlich eingebunden. Die Entwicklung der einzelnen
Protagonisten erscheint schlüssig und trägt mit dazu bei, dass der
Leser am Ball bleibt. Insgesamt also eine sehr unterhaltsame
und kurzweilige Leseangelegenheit, die sich im Konzert der anderen
Regionalkrimis nicht zu verstecken braucht. Wer die Romane von Kerstin
Rech noch nicht kennt, kann hier bedenkenlos zugreifen, ihre treuen
Fans werden es ohnehin tun. Ein Tipp meinerseits: Wer den Roman
"Der Permes" noch nicht sein Eigen nennt, sollte
gleich mit zwei Romanen den Buchladen verlassen.... ;-)
@
SCHENSELO
August 2007, Conte Verlag, Saarbrücken, 186 Seiten, ISBN 978-3-936950-60-1
Inhaltsangabe des Verlages:
"Zunächst ermittelt Kommissar Hoppe aus Speyer in
Neuweiler nur wegen eines Einbruchdiebstahls mit Körperverletzung. Doch
dann findet man Jürgen Schütz, der eine wertvolle Handschrift bei
Grabungen in einem alten Park gefunden hat, gekreuzigt in seiner
Wohnung. Gab es in dem Dokument geheime Hinweise? Was hatte es mit der
Schenkung Schenselos aus dem Jahr 1314 auf sich? Hoppe hofft, mithilfe
der geschichtskundigen, geheimnisvoll schönen Berit Schock den Mörder
zu finden. Schatzsucher, Verfolgungsängste, seltsame Symbole … Hoppe
kann die Fäden nicht entwirren, zumal er offenbar selbst befangen ist.
Ein rasanter Thriller, der einen von Abschnitt zu Abschnitt mehr in den
Strudel der Ereignisse hineinzieht." (Zitat)
Kerstin Rech legt in gewohnt hoher Qualität eine spannende Geschichte um ein Dorf (das diesmal irgendwo in der Pfalz angesiedelt ist) und die dunklen Geheimnisse seiner Einwohner vor. Kratzt man an der Oberfläche der heilen Dorfwelt, darf man sich nicht über die Dinge wundern, die zu Tage treten. Eine gute Lektüre für ein Regenwochende - das Wetter interessiert dann nicht mehr...
@
HOTEL EXCELSIOR
Oktober 2008, Conte Verlag, Saarbrücken, Conte Krimi 10, 232 Seiten, ISBN 978-3-936950-77-9, 11,90 €
Bezug zur saarländischen Vergangenheit nimmt der fünfte Krimi von Kerstin Rech. Ausgangspunkt der Handlung ist das legendäre Saarbrücker Hotel Excelsior zur Zeit der ersten Saar-Abstimmung. Die Ereignisse von damals bleiben selbst selbst in unseren Tagen nicht ohne Folge....
Zum Inhalt
"1934, wenige Monate vor der Abstimmung, die darüber entscheidet, ob das Saargebiet den Status Quo behält oder an Hitlerdeutschland fällt. Im Hinterhof des Saarbrücker Hotels Excelsior geschieht ein Mord. Heiner Lawall, Oberkellner des mondänen und berühmten Hauses, wird erschlagen. Der Mordfall wird nicht aufgeklärt. In den Wirren der Geschichte gerät er in Vergessenheit.
73 Jahre später, 2007, erhält der Sohn Lawalls einen mysteriösen Brief. Er scheint endlich Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen. Kommissar Sebastian Keller, der erst vor wenigen Monaten von Stuttgart nach Saarbrücken gezogen ist, und die Privatdetektive Laura und Udo Cappel versuchen gemeinsam, der Geschichte auf die Spur zu kommen. Doch die Wahrheit fordert neue Opfer." (Zitat)
Kerstin Rech: HOTEL EXCELSIOR, Conte Verlag, Saarbrücken, Conte Krimi 10, ca 220 Seiten, ISBN 978-3-936950-77-9, ca. 11,90 €

Dieter Paul Rudolph, seines Zeichens Sammler und (Neu-)Herausgeber alter Krimischätze und bundesweit bekannt durch seinen Krimiblog: Watching the Detectives sowie das Krimijahrbuch ist seit 2008 selbst zum Krimischriftsteller geworden.
MENSCHENFREUNDE,
Juli 2008, Shayol Verlag, Berlin, (Funny Crimes 3907), 216 Seiten, ISBN: 978-3-926126-81-8, 12,90 €
Aus der Inhaltsangabe des Verlages:
"Mord unter Menschenfreunden.
In der Saarbrücker Firma I & B,
spezialisiert auf digitale Lernhilfen für »bildungsferne Jugendliche«,
wird die Chefsekretärin Roswitha Brecher erdrosselt aufgefunden. Und
der Chef selbst, als Hauptverdächtiger im Visier der Polizei,
verschwindet kurz darauf spurlos.
Kleinere Sabotageakte sorgen zudem
für Aufregung unter den Angestellten der Firma.
Schwimmt da ein Hai im
Goldfischbecken?
Oder sind die Goldfische gar nicht so harmlos, wie sie
tun?
Ausgerechnet zwei Zyniker, ein Fußballtrainer und eine Kommissarin, die
sich so hassen, dass sie miteinander ins Bett gehen, sollen für Ordnung
im Aquarium der hehren Philantropie sorgen. Auf ihre eigene, so gar
nicht menschenfreundliche Art." (Zitat)
Meine Meinung:
Professor Kurt Zeilert ist ein Bilderbuch-Unternehmer. Mit seinem honorigen Software-Unternehmen, das sich auf Lernprogramme für Randgruppen der Gesellschaft spezialisiert hat und dank umfangreicher staatlicher und kommunaler Aufträge so gut floriert, dass er sich nebenher ein eigenes Fussballteam mit ehrgeizigen Zielen leisten kann, sowie seinen Verbindungen zur Universität befindet
er sich am Zenit seiner Macht. Dumm nur, dass die Chefsekretärin in seinem Büro ermordet aufgefunden wird und schon bald klar wird, dass das Beschäftigungsverhältnis auch regelmäßige erotische Momente enthielt. Mit der forschen ermittelnden Kommissarin, für die das Ansehen einer Person eher ein Mordmotiv denn eine Entlastung darstellt, ist nicht zu Spaßen. In dieser Stunde der Not wendet sich Zeilert an seinen alten Schulfreund Lanhoff, der ihm noch etwas schuldig ist. Schließlich bewahrte die Funktion des Fußballtrainers
von Zeilerts Team ihn vor der Arbeitslosigkeit. Lanhoff beginnt zu recherchieren, enttarnt die "Spielchen" der leitenden Mitarbeiter des Unternehmens und kommt natürlich der Kommissarin dabei in Quere. Doch während Stück für Stück die saubere Fassade des Unternehmens entzaubert wird, ist auch der Mörder nicht untätig und verfolgt kaltblütig weiter sein Ziel.
Vorsicht ! dieser Krimi ist scharf gewürzt. Wo hat es schon einmal einen fußballhassenden, literaturbegeisterten Trainer gegeben, dem es Spass macht seinen Frust an seinen aus seiner Sicht "hirnlosen" Spielern auszulassen und der dann auch noch den Schnüffler spielt ?! Die Kommissarin ist passenderweise in Hinblick auf Zynismus und Menschensicht eine Lanhoff verwandte Seele. Welch ein Team um im Morast eines scheinheiligen Unternehmens zu waten und die klassischen Kämpfe hinter den Kulissen aufzudecken.
Die Figuren in Dieter Paul Rudolphs Krimi sind wunderbar verkorkst, voller Zerissenheit und gerade darum so gut plastisch vorstellbar. Man sieht sie handeln, folgt den Dialogen und liest ihre Gedanken -> es passt ! Nicht selten muss man schmunzeln oder sich auf die Schenkel klopfen. Gleichzeitig erfährt man unaufdringlich so Einiges über die Eigenarten und Mechanismen eines Marktes in dem Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderklaffen und merkt, dass hier der Autor über eine Szene spricht,
die ihm sehr vertraut ist. Der Plot ist thematisch sicher nicht einzigartig, aber sehr wohl kunstvoll gestrickt. Das Ende birgt eine dem Grundtenor der Geschichte wohlangemessene Überraschung. Pasta bleibt Pasta, Krimi bleibt Krimi -> dieser Krimi ist all'arabiata ! Es ist serviert -> wem hier beim Lesen nicht das Wasser im Munde zusammenläuft, ist nicht mehr zu helfen !!!
ARME LEUTE
2009, Conte Verlag, Saarbrücken, 205 Seiten, ISBN: 978-3-941657-06-9, Preis 12,90 Euro
Aus der Inhaltsbeschreibung der Buchrückseite:
">>Irgendwann bekam ich die erste Faust ins Genick. Mein Kopf verschwnd in Holsteins Schwitzkasten, eine Schuhspitze verfehlte meine Hoden knapp, eine weitere Faust meine Nase leider nicht. Was hatten Sie geglaubt? Dass ich mich nicht wehren würde?<<
Saarländisches Kleinstadtidyll mit toten Frauen. Die eine wird feierlich heimgeholt, zwei andere finden ihr gewaltsames Ende. Einem Maler wird ein Ohr abgeschnitten.
Drei Jahre später kehrt Klaus Pirrmayer, der Ohabschneider und Ehemann einer der ermordeten Frauen, aus dem Gefängnis in die Stadt zurück. Und provoziert die Honoratioren. In seinem Schlepptau die leichtlebige wie scheinbar ahnungslose Nachbarin Gelika als Helfershelferin. Dann läuft alles aus dem Ruder.
Arme Leute sind sie alle. In ihren Köpfen sammeln sich Gedanken wie Spucke im Mund, werden in die Welt gerotzt. Während weiter gemordet, gelogen und betrogen wird. Auch wenn am Ende die Ecken der Vergangenheit ausgeleuchtet sind: Es bleibt dunkel drum herum. ! "(Zitat)

DAS GLÜCK KOMMT IMMER ERST AM SCHLUSS
1991, Edition Nautilus,
Hamburg, 160 Seiten, ISBN: 3-89401-185-8
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Als
Gerd Bäcker an einem Tag Mitte Dezember aufwacht, hat er ein ungutes Gefühl
bzw. einen ausgewachsenen Kater. Es kommt noch schlimmer: Sein Arbeitsplatz,
die Räume der alternativen Stadtzeitung, ist über Nacht verwüstet worden. Ein
politisch motivierter Anschlag ? Gerd Bäcker, relevantes Mitglied der linken
Szene einer kleinen westdeutschen Großstadt, gerät in noch größere Schwierigkeiten,
als sich herausstellt, dass die Vandalen offensichtlich mit seinem Schlüssel
in die Räume gelangten. Und um das Maß vollzumachen: Einer seiner Intimfeinde,
ein Türke, der auf rätselhafte Art und Weise mit der Staatsschutzabteilung
der Saarbrücker Polizei verbunden ist, wird erstochen aufgefunden. Nachdem die
Polizei mit mehreren Dezernaten und Abteilungen, darunter auch der ominöse Staatsschutz,
die Schauplätze des Verbrechens abgeklappert hat, kommen sie zur Sherlock Holmes-würdigen
Einsicht, dass Gerd Bäcker einen tollen Hauptverdächtigen abgeben müsste. Der
jedoch macht eine Fliege - und nimmt sich in guter Krimihelden-Tradition vor,
den verzwickten Fall selber aufzuklären. Da taucht aus der äußerrsten rechten
Ecke ein Duo auf, dessen politische Absichten und Handlungen den ganzen Vorfällen
einen Sinn geben: Neonazis! Die auch vor einem Mord nicht zurückschrecken, was
Bäcker unvermittelt anm eigenen Leib spüren muß..." (Zitat)
Bei Günter Schulers Roman
"Das Glück kommt immer erst am Schluß" handelt es sich um einen
echten Saarland-Krimi, der in der alternativen Szene der achtziger Jahre in
Saarbrücken (Saarhexe, Hades, usw. ... mein Gott waren das Zeiten / these
days of mine ;-)) ) angesiedelt ist.

ELKE SCHWAB:
(Homepage
der Autorin)
Die Autorin wurde 1964 in Saarbrücken geboren. Weitere Informationen zur Person, den Büchern
usw. finden Sie auf der Homepage
von Elke Schwab.
TÖDLICHE BESESSENHEIT
2000, Frieling Verlag, Berlin, 240 Seiten, ISBN:
3-8280-1226-4
Aus
dem Text der Buchrückseite:
" Eine Serie ritueller Morde gibt den Polizeibeamten
Theo Borg und Lukas Baccus immer wieder neue Rätsel auf. Wann hat
diese tödliche Serie begonnen, und wer steckt dahinter ? Die Aufklärung
der grausamen Verbrechen fordert den beiden Polizisten den gefährlichsten
Einsatz Ihrer Dienstzeit ab. Was mit der halbnackten Leiche einer
jungen Frau am Fusse eines Hochhauses wie ein Routinefall beginnt,
soll sich bald als Jagd nach einem überaus raffinierten und zielstrebigen
Mörder erweisen, der den Fahndern stets einen Schritt voraus ist
" (Zitat)
Alle, die den mittlerweile beim Verlag vergriffenen ersten Roman von Elke Schwab (Titel: Tödliche Besessenheit) noch nicht kennen, haben die Möglichkeit den Roman bei www.eBook-Regal.de
als EBook Version zu erhalten
EIN GANZ KLARER FALL
Oktober 2001, Eigenverlag, 294 Seiten, ISBN: 3-00-014019-0
Aus
dem Text der Buchrückseite:
"In Saarbrücken, der Landeshauptstadt des Saarlandes,
geschieht ein Doppelmord. Es handelt sich dabei um zwei junge
Männer, die nach einem Betriebsausflug am Rande der Stadt tot
aufgefunden werden. Bei seinen Ermittlungen bringt Hauptkomissar
Kullmann eine Lawine aus politischem Machtmissbrauch, Skrupellosigkeit
und Niederträchtigkeit ins Rollen, die ein weiteres Todesopfer
fordert. Sein vorrangiges Ziel ist es, die wahren Opfer dieses
Systems zu schützen. Bis zum Schluss bleibt Kullmann unbeugsam
bei seinen Ermittlungsmethoden und bringt damit sich selbst
und seine este Mitarbeiterin in tödliche Gefahr." (Zitat)
KULLMANNS LETZTER FALL
2004, Conte Verlag, Saarbrücken, Seiten,
ISBN: 3-936950-12-1
Aus dem Text der Buchrückseite:
- "Der unaufgeklärte Fenstersturz Luise Spenglers
sollte eigentlich Kullmanns letzter Fall vor dem Ruhestand sein.
Doch ein Polizistenmörder macht seiner Regie einen Strich durch
die Rechnung. der Polizist Nimmsgern wird am Schwarzenberg erschossen.
Darauf ein weiterer Kollege. Auf der Dienststelle geht die Angst
um. Die schlechte Stimmung belastet die Arbeit. Kullmann scheint
die Fäden der Ermittlung aus den Händen zu verlieren. Sogar
seine engste Mitarbeiterin, die Pferdeliebhaberin Anke Deister
verliert das Vertrauen. Erkennt er die Gefahr noch rechtzeitig,
in der seine Mitarbeiter und er schweben ? " (Zitat)
Rezension des Buches bei: Hinternet
GROSSEINSATZ
2005,
Gmeiner
Verlag, Meßkirch, 376 Seiten, ISBN 3-89977-652-6
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Kaum hat
Hauptkommissar Dieter Forseti die Nachfolge von Norbert Kullmann im
Landeskriminalamt Saarbrücken angetreten, muss er einen rätselhaften
Fall bearbeiten.
Am Stadtrand von Saarbrücken wird eine verkohlte
Frauenleiche in einem ausgebrannten Autowrack gefunden. Forseti geht
von einem Unfall mit Fahrerflucht aus. Nur Anke Deister, früher engste
Mitarbeiterin von Kullmann, glaubt nicht an diese einfache Lösung des
Falls – zu viele Anzeichen sprechen dagegen. So beginnt sie auf eigene
Faust zu ermitteln und stößt dabei auf immer neue Ungereimtheiten. Und
ohne es zu ahnen bringt sich die Polizistin selbst in tödliche Gefahr …
" (Zitat)
ANGSTFALLE
2006, Gmeiner
Verlag, Meßkirch,
274 Seiten, ISBN 3-89977-686-0, 9,90 €
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Norbert Kullmann, Hauptkommissar a. D.
aus Saarbrücken, wird unvermittelt in einen neuen Fall verstrickt:
Die Friseuse Trixi Reuber, die in
Kullmanns direkter Nachbarschaft wohnt, wird von einem unheimlichen
Stalker belästigt. Alle Versuche, ihn bei der Polizei
anzuzeigen, schlagen fehl – Trixi wirkt unglaubwürdig, nicht
zuletzt deshalb, weil sämtliche Beweisstücke auf mysteriöse
Weise verschwinden.
Als am Neujahrsmorgen ihre
Arbeitskollegin und Freundin Käthe tot in Trixis Keller
aufgefunden wird, gerät die junge Frau plötzlich selbst ins
Visier der Ermittlungen. Doch die Belästigungen des
aufdringlichen Verfolgers hören nicht auf und Trixis Angst
wächst…" (Zitat)
TOD AM LITERMONT
August 2008, Conte Verlag, Saarbrücken, 278 Seiten, ISBN 978-3-936950-74-8, 11,90 €
Aus der Beschreibung der Buchrückseite:
"Die Entdeckung der Leichen zweier Frauen erschüttert das Saarland: Die
eine wurde erhängt auf dem Dachboden ihres Hauses in Diefflen gefunden.
Die andere kam offenbar bei einem Sturz am Berg Litermont bei Nalbachzu Tode.
Die Polizei, allen voran Kriminalkommissarin Anke Deister, steht vor Fragen: Wurden die Frauen Opfer eines Killers? Stehen die
beiden Fälle überhaupt in einem Zusammenhang? Oder handelt es sich bei
beiden um tragische Selbstmorde?
Als herauskommt, dass die Tochtereines der Opfer vor elf Jahren entführt worden war, jedoch gerettet
werden konnte, wirft das ein völlig neues Licht auf den Fall. Der
Kommissar, der die Untersuchungen von damals leitete, muss herangezogen
werden. Und das ist kein anderer als der längst pensionierte Norbert
Kullmann." (Zitat)
HETZJAGD AM GRÜNEN SEE
2009, Conte Verlag, Saarbrücken, 296 Seiten, ISBN: 978-3-936950-95-3, Preis 12,90 Euro
Aus der Inhaltsbeschreibung des Verlages:
">>Er marschierte auf den großen Holzspalter zu, ein nützliches, aber bedrohlich
aussehendes Arbeitsgerät. Das stählerne Monstrum wirkte beunruhigend auf
Steiner. Heute ganz besonders. An den Umrissen konnte er erkennen, dass
etwas anders war.<<
Die enthauptete Leiche liegt mitten im Forstrevier von Harald Steiner auf dem Otterberg. Ursprünglich wollte der ehemalige Leiter eines SEK als Waldhüter von seinem letzten, auf tragische Weise misslungenen Einsatz Abstand gewinnen. Doch die Vergangenheit verfolgt ihn bis in die Tiefen des dichten Dschungels von Wallerfangen:
Der Tote war in Steiners letztem Fall ein wichtiger Zeuge. Deshalb hält Kommissar Jürgen Schnur seine ehemaligen Kolegen für verdächtig. Für Steiner beginnt der Kampf gegen einen unheimlichen Mörder, der mit weiteren Bluttaten den großen Wald zu seinem Spielplatz und ihn selbst zur Marionette macht.
Was dann ans Tageslicht kommt, übertrifft alles Erwartete." (Zitat)
DAS SKELETT VOM BLIESGAU
2010, Conte Verlag, Saarbrücken, 300 Seiten, ISBN: 978-3941657144
Aus der Beschreibung des Verlages:
"Von wegen Gras drüber gewachsen. Als Anke Deister in der Nähe von Ormesheim im Bliesgau von ihrem Pferd Rondo abgeworfen wird, landet die Kommissarin prompt auf einem Skelett, das nur oberflächlich im harten Waldboden verscharrt war. Die Knochen stammen nicht etwa aus der Keltenzeit, sondern aus den letzten zehn Jahren. War da was? Kullmanns Erinnerung gräbt einen nicht abgeschlossenen Fall ohne Leiche aus. Zwischen Saarlouis und dem Bliesgau, zwischen Saarbrücken und Zweibrücken entspannt sich ein spannendes Rätsel um Identitäten und Verwandtschaften. Mit dem kriminalistischen Personal ihrer vorhergehenden Krimis liefert Schwab wieder einen Fall mit sorgfältig recherchiertem Hintergrund und Spannung bis zur letzten Seite. Zudem gewährt sie dieses Mal einen augenzwinkernden Einblick in die Welt der Saarkrimiautoren." (Zitat)
GALGENTOD AUF DER TEUFELSBURG
Juli 2011, Conte-Verlag, Saarbrücken, . 320 Seiten, ISBN 978-3-941657-39-7, 12,90 Euro
Aus der Beschreibung des Verlages:
"Tote Lehrer, gefräßige Krähen, alte Rachegefühle und weibliche Reize stellen Jürgen Schnur, Erik Tenes und die »Neue«, Andrea Westrich, vor einen nervenaufreibenden, scheinbar unlösbaren Fall. Aber auf Kullmann ist Verlass.
Ein toter Lehrer in einem Saarlouiser Gymnasium. In der Aula, vor den Augen aller Schüler und deren Handykameras. Diskretion unmöglich.
Jürgen Schnur und sein Team stehen vor einem Fall, der Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert. Schweigsame Lehrer, störrische Schüler und die verführerische Mirna erschweren die Ermittlungen.
Ein zweiter Todesfall auf der Teufelsburg erhöht den Druck auf die Polizisten. Was hat es mit dem unscheinbaren Fred Recktenwald auf sich, der auf der Teufelsburg als Fremdenführer arbeitet?" (Zitat)
Mörderisches Schweigen,
September 2011, Solibro Verlag, Münster , 384 Seiten, ISBN 978-3-932927-37-9, 9,95 Euro
Seit Anfang September 2011 ist ein Krimi von Elke Schwab im Solibro Verlag, Münster erschienen. Unter dem Titel Mörderisches Schweigen sind diesmal wieder die beiden Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg, bekannt aus ihrem allerersten Buch Tödliche Besessenheit,
im Einsatz.
Aus der Beschreibung des Verlages
Saarbrücken heute. Die Polizeibeamten Lukas Baccus und Theo Borg bekommen es mit einem äußerst schwierigen Fall zu tun: Erwin Frisch, Chefredakteur der führenden Saarländischen Tageszeitung, verschwindet spurlos. Kurze Zeit später treffen Postpakete bei den Ermittlern ein, obwohl sie nichts bestellt haben. Diese Pakete beinhalten abgetrennte Körperteile eines Mannes, die der Pathologe dem Vermissten zuordnen kann. Weiterhin stellt er zum Entsetzen aller fest, dass das Opfer noch leben muss.
Damit beginnt für Baccus und Borg ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizisten hoffen, das Opfer noch lebend zu finden. Doch schon
bald verschwindet ein zweiter Mitarbeiter der „Neuen Zeit“. Und abermals trifft ein menschlicher Körperteil bei der Kriminalpolizei ein.
Die Untersuchungen ergeben, dass es sich um mehrere Täter handeln muss.
Damit entwickelt sich der Fall zu einem echten Leichenpuzzle.
Als achter Krimi der Saarländerin Elke Schwab liegt mit „Mörderisches Puzzle“ der zweite Teil der Krimireihe mit Lukas Baccus und Theo Borg vor, den zwei übermütigen Kriminalkommissaren, die mit lockeren Sprüchen spektakuläre Fälle aufklären. (Zitat)

BRUNO GEHT ZU FUSS
1993,
Econ Taschenbuch Verlag, Düsseldorf / Wien, 229 Seiten, ISBN: 3-612-25010-8
Aus dem Text der Buchrückseite:
"
Dr. Bruno Paul steckt in einer Lebenskrise. Was tut ein Anwalt Mitte
Vierzig in Berlin, wenn ihn seine Freundin verlässt. Er lässt sich
auf Geschäfte ein, die ihn nach London und später nach Saarbrücken
verschlagen. Dass er schliesslich einen riesenzeitungsskandal aufdeckt
und ganz nebenbei einen Mord aufklärt, war nicht vorherzusehen."
(Zitat)
Diesem ersten Roman sind mittlerweile vier weitere Romane
(in Berlin angesiedelt) um Bruno Paul gefolgt:
NICHTWISSER
2007, Gmeiner
Verlag, Meßkirch,
277 Seiten, ISBN 3-89977-711-6, 9,90 €
Aus
der Inhaltsangabe:
"Fritz Neuhaus, ein kleiner »Schnüffler« und Moralist aus Berlin, gerät
unversehens in eine heikle Lage. Sein chaotisches Leben ist schon
schwierig genug; seine Kindheitserinnerungen und seine verkorkste
Mutterbeziehung tun ein Übriges. Als dann noch eine geheimnisvolle
rothaarige Frau auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse: Die
Rothaarige ist eine Agentin von Interpol und hat Kenntnis von
mysteriösen Vorgängen in einem Flüchtlingslager nahe Saarbrücken.
Ausgestattet mit einem Koffer voll brisanter Inhalte schickt sie Fritz
Neuhaus in eine »Schlacht« mit ungewissem Ausgang." (Zitat)
Meine Meinung:
Fritz Neuhaus - ein Gourmet und Lebenskünstler, der sich mit gelegentlichen
aber recht lukrativen Detektivarbeiten für betrogene Arbeitgeber über Wasser
hält, ist die Hauptperson in Jochen Senfs neuem Roman Nichtwisser. Er ist ein
gespaltener Held, der einst mit 18 Jahren aus Saarbrücken nach Berlin flüchtete
um den sexuellen Nachstellungen seiner eigenen Mutter zu entfliehen. Ca 30 Jahre
danach setzt die eigentliche Krimihandlung ein und es kommt, wie es der Leser
bereits erahnt. Von einer betörenden Frau überrumpelt, nimmt Neuhaus einen Auftrag
an, der immer bizarrer wird und ihn schliesslich nach einigen Wirrungen in Berlin
auf eine Spur führt, die ihn zurück ins Saarland reisen lässt. Jochen Senf ist
ein wortreicher Autor, der gerne mit Ausdrücken spielt, sie hin und
her wendet und ihnen neue Betrachtungen und Bedeutungen abringt. Diese Wortspielereien
bereichern einerseits den Text - wunderschön beispielsweise eine Stelle in der
er saarländische Begrüssungsfloskeln beschreibt und bewertet - andereseits stören
sie auch gelegentlich den Spannungsbogen. Die Beschreibung der Ess- und
Trinkgewohnheiten von Fritz Neuhaus, sein Umgang mit dem Gegner, dem er seine
bis dato bekannten Missetaten direkt und ohne Umschweife unter die Nase reibt
und nicht zuletzt auch das Verhältnis zu Frauen lassen in mir immer wieder das
Bild des alten Tatort Kommissars Max Palu aufkommen. Und auch die Story , die
nicht nur mit den üblichen Toten aufwartet, sondern auch den Krieg im ehemaligen
Jugoslavien mit seinen Greueln, die Situation der Flüchtlinge in Deutschland,
aber auch ein Szenarium spezieller Foltertechniken und den Bundesnachrichendienst
zum Inhalt hat, wirkt so grellbunt und abgedreht wie manch eine Tatortfolge des Saarländischen
Rundfunks zu Palus Zeiten. Jochen Senf hat seinen eigenen Stil und bleibt ihm
treu. Dies bedeutet für den Krimileser eine willkommene Abwechselung, auch wenn
man deshalb in Zukunft nicht gleich nur noch solche Romane lesen möchte. Einzig
der Schluss des Romans erfüllte meine Erwartungen nur bedingt, da ich in den
letzten Kapiteln erleben musste, dass der Held genau solche Methoden zur Wiederherstellung
der Gerechtigkeit anwendete, wie man sie bis dahin bei der kriminellen Seite
verdammte. So bigott, dies als eine befriedigende Lösung des Falls anzusehen,
will ich dann selbst - auch nur als Leser - nicht sein. Insofern hatte diese Auflösung
des Falles für mich einen schalen Beigeschmack zumal auch noch eine geschickte
Wendung in Neuhausers privatem Handlungsstrang dadurch überlagert wird.
Dies ist wirklich schade - denn bis auf diesen Punkt gelingt es dem
Autor durchgängig, eine abwechselungsreiche eigenwillige Story
mit ausgesprochenem Unterhaltungswert zu verfassen.
P.S. Übrigens das Schlüsselloch Coverbild passt sehr gut zu diesem
Krimi.....
Die weiteren Romane sind überwiegend in Berlin angesiedelt
KNOCHENSPIEL
2008, Gmeiner-Verlag, Meßkirch, Februar 2008,
278 Seiten, ISBN 978-3899777635, 9,90 Euro
Jochen Senf legt den zweiten Roman um seine aus dem Krimi Nichtwisser bekannte Hauptfigur Fritz Neuhaus vor. Bezüge zum Saarland finden sich zwar nur in Hinweisen / Rückblenden zum ersten Roman, allerdings ist bekannt, dass der Autor auch an der Saar Stoff zum Thema Betrug mit Versichertenkarten.gesammelt hat
Zum Inhalt:
"Unvermittelt wird Fritz Neuhaus, ein Lebenskünstler mit ausgeprägten
Schnüfflerqualitäten, in einen Strudel gefährlicher Ereignisse gezogen:
Im Gebäude des "Radio Berlin Brandenburg" übergibt ihm ein Fremder
sechs Chipkarten verschiedener Krankenkassen. Warum, erfährt Neuhaus
nicht. Doch bereits am nächsten Morgen erhält er einen "Hinweis": Ein
Schlägertrupp klingelt ihn aus dem Bett, der deutlich an den Karten
interessiert ist. Und Fritz Neuhaus hat noch immer keine Ahnung, worum
es eigentlich geht." (Zitat)
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KINDSWUT
Februar 2010, Gmeiner-Verlag, Meßkirch,
322 Seiten, ISBN 978-3839210475, 11,90 Euro
Der dritte Roman um Fritz Neuhaus, den Berliner Schnüffler mit saarländischen Wurzeln.
Aus der Beschreibung des Verlages:
"Fritz Neuhaus aus Berlin-Charlottenburg ist ein echter Lebenskünstler – und einfach viel zu gutmütig.
Erst lässt er sich dazu überreden, seinen betrunkenen Freund Ludwig als Grabredner zu vertreten, dann „überzeugt“ ihn Frau Stadl, seine Nachbarin aus dem feudalen Vorderhaus, während einer Geschäftsreise auf ihren Sohn Philip in ihrer Wohnung aufzupassen.
Der 17-Jährige sitzt dort völlig verstört in einem Schrank, trägt eine Pitbull-Maske und äußert sich nur in Tierlauten. Was Fritz nicht ahnt: Zwischen Sohn und Mutter ist ein mörderischer Zweikampf entbrannt – und er steckt längst mittendrin …" (Zitat)

BRUBECKS ECHO
2000,
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 266 Seiten, ISBN: 3-518-39595-5
Aus dem Text der Buchinnenseite:
"Seit
drei Jahren ist Gunther Brubecks Feuer erloschen, der einst so elegante,
integere Kommissar dienstunfähig. Erst als ihn sein Vorgesetzter
und Freund Henning Krull vorzeitig in Pension schicken will, erwacht
er aus seiner Lethargie. Er nutzt die letzten Dienstwochen, um diejenigen
zur Rechenschaft zu ziehen, die er für sein Unglück verantwortlich
macht.
>> Ein Italiener, sagt man, bringt seine Frau um,
wenn er sie mit einem anderen im Bett erwischt. Ein Engländer bringt
den anderen Mann um. Ein Deutscher bringt sich selbst um. In diesem
Falle wollte Brubeck Engländer sein.<<
Brubeck will Rache,
aber wofür ? Wo ist seine Frau, wer hat sie ihm weggenommen - und
wie? Diesen Fragen geht der junge Kommissar Jan Piel nach, der,
fremd in der Stadt, Brubecks Nachfolge antreten soll und während
der wenigen gemeinsamen Tage eine leidenschaftliche Hassliebe zu
seinem knurrigen Vorgänger entwickelt." (Zitat)
30 Tage im September und Oktober 1995 in der im
Roman nicht mit Namen genannten Stadt am Fluss, in der gerade Schienen
für eine Regionalbahn gelegt werden und bei der - in Folge der anhaltenden
Regenfälle - die durch die Stadt führende Autobahn droht vom
Fluss, der parallel zur Trasse fliesst, überflutet zu werden
(was dann später auch geschieht). Einmal ist auch von einer Johanniskirche
die Rede und Piel der neue Komissar kommt vom ca 100 km entfernten
Enkenbach-Alsenborn hierher (Einem Ort von dem der Autor behauptet,
dass er zur Hälfte aus Kriminalpolizisten und zur anderen Hälfte
aus deren Angehörigen besteht ;-) ). Ohne gross zu Grübeln, weiss
man also, dass die Handlung in Saarbrücken angesiedelt ist. Nichts
ist wie es scheint und am Ende haben sich viele mit Schuld beladen.
Gewinner gibt es keine. Nur wenige kommen mit geringen Blessuren
aus der Affäre. Trotz all diesen tragischen und ernüchternden Momenten
bietet die Geschichte aber auch jede Menge skurile Figuren und Einfälle.
Sicherlich kein gewöhnlicher Kriminalroman.
Das Buch war im Jahr 2001 auf der Vorschlagsliste
für den von der Autorenvereinigung "Das Syndikat" alljährlich
vergebenen Krimipreis "Glauser".

KOKS UND KOSAKENKAFFEE
Guzzos erster Fall
2007, Conte Verlag, Saarbrücken, 286 Seiten, ISBN: 978-3-936950-54-0, 13,90 Euro
Zum Inhalt:
"Beim Ruderclub dümpelt eine Frauenleiche. Ihr
Tod gibt Rätsel auf. Guzzo vom LKA und sein schwerfälliger Assistent
Krämer verrichten polizeiliche Routinearbeit. Die Spuren führen ins
Drogenmilieu. Gleichzeitig erleben zwei Völklinger Großmütter ihr
blaues Wunder. Was sie als Geschmackszusatz für Marzipan aufgegabelt
haben, verschafft den beiden Ladies einen coolen Trip. Das Teufelszeug
stammt von Oma Fines Enkelsohn Michael. Er ist der Schlüssel zu dem
Fall. Und die Omas mischen darin kräftig mit..." (Zitat)
Der Verlag schreibt weiter:
"In ihrem Krimidebut lässt es die schwedische Saarländerin JuttaStina
Strauss richtig krachen. Knallkomische Großmütter, fiese Dealer,
fertige Junkies und genervte Bullen mischen die saarländische
Verbrechensszene auf. Als käme Mankell an die Saar! Diese Mischung aus
hartem Krimistoff, schrägen Gestalten und ironischer
Saarlandveräppelung sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.
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MIS EN VOSGES
Guzzo in Lothringen
2008, Conte Verlag, Saarbrücken, 286 Seiten, ISBN: 978-3-936950-80-9, 13,90 Euro
In ihrem zweiten Krimi lässt JuttaStina Strauss Kommissar Guzzo in der französischen Provinz ermitteln.
Zum Inhalt:
Philipp Guzzo ist für ein Jahr als Austauschpolizist im Rahmen eines EU-Programmes nach Dabo in die Nordvogesen versetzt worden. Doch auf der Dienststelle ist er das fünfte Rad am Wagen. Bis die eine Hälfte eines beliebten Volksmusikduos verschwindet und unauffindbar bleibt. Doch hinter den wohlanständigen Fassaden der Bergdörfler zu schauen scheint unmöglich, erst recht für einen Auswärtigen. Bis Guzzos Frau Svea tief in die Geheimnisse der Menschen eintaucht. Vor ihr bleibt kein Riegel verschlossen. Aber
ob sie auch den Verschwundenen findet ? (Zitat)

Der
Autor wurde 1950 geboren, im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeiten
arbeitete er mehrere Jahre in Süddeutschland und der Schweiz. Seit
Ende der 90er Jahre lebt er wieder im Saarland. Eine Kurzbiographie
auf den Seiten des Gollenstein Verlages finden Sie hier.
HUNDSTAGE
WOLFSNÄCHTE
2003,
Heyne Verlag, München, 239 Seiten,
ISBN 3-453-87032-8
Aus
dem Text der Buchinnenseite:
">>Schlagen
Sie drei Männer für mich zusammen und entnehmen sie jedem eine Blutprobe<<
Diesen Auftrag erhält der ehemalige Profi-Boxer Bruno Schmidt. Das
Ansinnen der wunderschönen Shanta Berlinger macht ihn erstmals sprachlos.
Doch die Frau hat ihre Gründe. Als Teenager wurde sie von drei Männern
vergewaltigt. Und Bruno soll jetzt für viel Geld ihr Racheengel
sein. Schmidt willigt ein. Sein erstes Opfer, ein brutaler, unsympathischer
Polizist, erweist sich als Judo-Lehrer, den er nur mühsam bezwingen
kann. Die anderen beiden leben in einem kleinen Dorf mitten im Hunsrück.
Bruno macht sich auf den Weg und stolpert unversehens in ein lebensgefährliches
Abenteuer." (Zitat)
A propos:
Die Episode mit dem Polizisten spielt in Saarbrücken.
Im Mai 2011 erschien bei Bastei Lübbe der erste Bruno Schmidt -Roman von Walter Wolter als Neuauflage.
Aus der Verlagsbeschreibung:
"Ein Saarland-Krimi
Privatdetektiv
und Ex-Profiboxer Bruno Schmidt ist am Ende. Aus Geldnot nimmt er einen
dubiosen Auftrag an, der ihn in ein kleines Dorf führt. Eine vor Jahrenverübte Vergewaltigung soll gerächt werden.
Der Täter scheint schnell gefunden, doch da erwacht der verschlafene Ort und wehrt sich gegen den Eindringling …" (Zitat)
Walter Wolter: Hundstage Wolfsnächte, Bastei Lübbe, 238 Seiten, Ersterscheinung: 20.05.2011, ISBN: 978-3-404-16035-8, 7,99 Euro
Der zweite Band mit Abenteuern von Bruno Schmidt erschien 2004
beim Gollenstein Verlag: VERDAMMTER RÄUBER (288 Seiten, ISBN 3-935731-62-0
)
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ZUR HÖLLE MIT DEN WANDERFALKEN
2005, Gollenstein Verlag, Blieskastel, 288 Seiten, ISBN: 3-935731-35-3
Aus dem Text der Buchrückseite:
"In einer saarländischen
Garnisonsstadt wird ein Bundeswehrsoldat ermordet. War es die Rache von
Fallschirmjäger-Kameraden? Ein Fememord? – Die Kriminalpolizei
steht vor einem Rätsel.
Privatdetektiv Bruno Schmidt nimmt die Spur auf – und trifft auf
Männer, die er sich in seinen kühnsten Träumen so nicht
vorgestellt hätte: Söldner, eiskalte „Hunde des Krieges“,
die für Geld töten – egal wen, egal wo. In einem geheimen
Camp im deutsch-französischen Grenzgebiet trainieren sie ihr blutiges
Handwerk, mit dem sie in Afrika Tod und Verderben verbreiten.
Bruno, der bald in Teufels Küche gerät, versteht die Welt nicht
mehr, als in diesem Dunstkreis männlicher Brutalität eine verlockende
Frau auftaucht." (Zitat)
Rezension des Buches bei:sr-online
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EISBLUMEN
2006, Gollenstein Verlag, Blieskastel, 288 Seiten, ISBN:
"Bruno Schmidt und die
Mädchenfalle
Innerhalb von sieben Monaten verschwinden im Saarland
spurlos drei junge Mädchen: Sina W. (14) aus Saarlouis-Beaumarais,
Julia K. (14) aus Neunkirchen, und Cindy H. (15) aus Saarbrücken-Burbach.
Die Polizei hat keinerlei Anhaltspunkte. Gerüchte über einen Mädchenhändlering
machen die Runde.
Privatdetektiv Bruno Schmidt, der eigentlich
eine untreue Ehefrau beschatten soll, wird durch die 15-jährige
Sophie, die vorübergehende bei ihm Schutz sucht, in das GTeschehen
hineingezogen. Hinter dem hübshen Teenager sind zwielichtige Männer
her. Bruno einst Berufsboxer, legt sich mutig mit ihnen an.
Welche
Rolle aber spielt ein Spaziergänger, der scheinbar zufällig in die
Auseinandersetzung verwickelt wird ? Der unscheinbare Engelbert
Bloch, ein vereinsamter, von Zwängen und Ängsten beherrschter Mensch,
gewinnt Sophies Vertrauen. Seine Wohnung wird zum Fluchtpunkt für
die junge Ausreißerin. Zwischen dem 53-jährigen Bloch und dem jungen
Mädchen entsteht eine ungewöhnliche Beziehung.
Währenddessen
kurvt Bruno Schmidt mit seinem Wohnmobil zwischen Saar und Mosel
umher, getrieben von der Sorge um Sophies Leben und verfolgt von
undurchsichtigen Männern in einem dunklen Transporter. Er ist willens,
ein furchtbares Geheimnis zu lüften - aber ist er auf der richtigen
Fährte ?" (Zitat aus dem Katalog des Gollenstein Verlages)
Aus dem Text der Buchrückseite:
"Aus dem Augenwinkel
nahm sie eine Gestalt wahr, die aus der Dunkelheit des Spielplatzes auf sie
zukam. Es war Samuel Mohr. Sophie wurde es unbehaglich. Sie ging schneller erreichte
vor ihm die Haustür, fand jedoch nicht gleich den passenden Schlüssel. <<Mist
! >> Sie wurde nervös. Da stand er schon neben ihr, der füllige Mann,
und sie hörte seinen schnaufenden Atem." (Zitat)
Rezension des Buches bei:sr-online
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EIN LIED VOM TOD
September 2007, Gollenstein Verlag, Merzig, 236 Seiten, ISBN 978-3-938823-26-2
Zum Inhalt aus der Katalogsinfo:
"In einer Winternacht wird im Saarland ein Spediteur ermordet. Niemand ahnt den Grund, keiner kennt den Täter. Einziger Anhaltspunkt der Kripo: Dem Opfer war am Telefon das Lied vom Tod vorgespielt worden. Privatdetektiv Bruno Schmidt hat indessen anderweitig zu tun und zweifelt wieder einmal an der Richtigkeit seiner Berufswahl: Es ist nämlich alles andere als ein Vergnügen für ihn, die elitebewusste Tochter eines Konzernchefs auf Schritt und Tritt als Leibwächter
zu begleiten - auch weil er nicht weiß, wovor Dr.Friederike Meinolf solche Angst hat, dass sie nachts schreit. Entspannend dagegen ist sein Kontakt zu einer gealterten Diva. Jeanne Bisonnier, einst ein gefeierter Chanson-Star, hat sich in ein Vogesental zurückgezogen, wo sie sich um verstoßene Tiere kümmert. Als die todkranke Frau dem Detektiv unverhofft eine außergewöhnliche Lebensperspektive eröffnet, sagt dieser begeistert zu. Doch bevor er die Chance wahrnimmt, möchte er seinen letzten Auftrag zu Ende bringen.
Derweil geschieht ein weiterer Mord - abermals gespenstisch angekündigt mit dem Lied vom Tod. Bald darauf erklingt die verhängnisvolle Melodie auch für Brunos Schutzperson Friederike Meinolf…" (Zitat)
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DER FREMDE AUS DEM WALD
September 2009, Gollenstein Verlag, Merzig, 228 Seiten, ISBN 978-3-938823-59-0
Aus der Buchbeschreibung des Verlages:
"Bruno Schmidt reicht´s. Ein letzter Fall – dann will er weg, irgendwohin in die Provence.
Der Auftrag eines Autohändlers, einer Bande von Schutzgelderpressern nachzuspüren, führt ihn noch einmal ins Saarland, wo der Fund einer unbekannten, dunkelhäutigen Leiche durch ahnungslose Wandertouristen im Hochwald für Aufregung sorgt. Nicht nur die hohe Belohnung, die anonym für die Aufklärung dieses Mordes ausgesetzt ist, weckt Brunos Interesse.
Doch bevor er das Geheimnis um den fremden Toten lüften kann, muss er seine Recherchen in Sachen Schutzgelderpressung abschließen. Dabei gerät er an Freefighter in der Käfigkampf-Szene und landet schließlich hinter Gittern..." (Zitat)
Walter
Wolter: Der Fremde aus dem Wald, Gollenstein Verlag, Merzig, , 14,90 EURO